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Die Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung stellt eine wichtige Schnittstelle zwischen staatlichen Behörden und anderen sozialen Einrichtungen dar. Wir kümmern uns um Schwangere und Alleinerziehende, die sozial benachteiligt sind, sich in einer schwierigen finanziellen Situation befinden oder rechtliche Beratung brauchen.

In der Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung in Wien werden Frauen aus 70 verschiedenen Ländern betreut. Oft sind die Frauen traumatisiert und benötigen in erster Linie jemanden, der ihnen zuhört und mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wie gehen wir vor?

  • Der erste Schritt ist, beim ersten Gespräch im Zuge des Journaldienstes die Situation und die dringlichsten Bedürfnisse der schwangeren Frauen abzuklären.
  • Die Sozialberaterinnen helfen Frauen bei Behörden oder Problemen mit Vermietern, bei der Jobsuche und nicht selten bei der Wohnungssuche.
  • Die Frauen werden teilweise über einen längeren Zeitraum von den Mitarbeiterinnen der Stiftung begleitet, wodurch eine sehr persönliche Beziehung zwischen beiden Seiten entsteht.

Die Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung ist auf Spenden angewiesen, sei es Geldspenden oder auch Sachspenden. Dank der zahlreichen, großzügigen Spenden werden bedürftige Frauen und ihre kleinen Schützlinge mit Kleidern, Windeln, Babynahrung, Milch, Kinderwägen und viele anderen Dinge versorgt.

Die Dankbarkeit der Frauen zeigt sich immer wieder darin, dass sie, ihren Möglichkeiten entsprechend, den Mitarbeiterinnen Mehlspeisen backen oder andere kleine Leckereien mitbringen. Zu sehen, dass man diesen Frauen die Chance auf ein selbstständiges Leben, in einem ihnen fremden Land gibt, ist eine sehr lohnende Aufgabe und motiviert das Team jeden Tag aufs Neue.

Im vergangen Jahr konnte die Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung für über 700 Frauen als eine Anlaufstelle für ihre Probleme dienen und an die 2.000 Beratungsgespräche führen. Das Angebot der Stiftung wird stetig erweitert, die Mitarbeiterinnen bilden sich kontinuierlich weiter und versuchen tagtäglich Lösungen für ausweglos erscheinende Lebenssituationen zu finden.

Sind auch Sie betroffen?

Gehören Sie zu den Frauen, die schwanger sind und sich in einer ausweglosen Situation befinden? Dann kontaktieren Sie uns und wir beraten Sie gerne. Bitte denken Sie daran, dass wir Frauen während der Schwangerschaft betreuen, auch beim zweiten Kind melden Sie sich noch während der Schwangerschaft bei uns.

Sie sind ein Spender und möchten unsere Arbeit finanziell unterstützen? Auf unserer Spendenseite finden Sie alle Möglichkeiten dazu. Im Namen der Frauen und Ihrer Kinder sagen wir schon mal DANKE!

 

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Sozialpädagogische Projekte

In den Mutter-Kind-Häusern werden zahlreiche Projekte von unseren SozialpädagogInnen organisiert und durchgeführt, die die Erziehungsfertigkeiten der Mütter bereichern und die kindliche Entwicklung positiv beeinflussen. Dazu gehören die gesunde Ernährung und das gemeinsame Kochen, die Bewegung und der Tanz, der Garten und die Natur, aber auch Backen von Keksen zu speziellen Feiertagen wie Weihnachten oder das Eierfärben zu Ostern. Auch Fördernachmittage, kreative Stunden oder Besuche der Museen stehen auf unserem Programm.

 

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Nachbetreuung

Einen persönlichen Eindruck über die Wirksamkeit unserer Arbeit bekommen wir durch unsere Gespräche/Beratung im Zuge der Nachbetreuung von Frauen, die schon ausgezogen sind. Diese Leistung, die als Zusatzangebot bei Bedarf zur Verfügung gestellt wird, unterstützt die ehemaligen Bewohnerinnen bei dem Erhalt der eigenen Wohnung. Im Zeitraum von Jänner bis Dezember 2017 haben insgesamt 29 Frauen das Nachbetreuungsangebot des Mutter-Kind-Hauses in Anspruch genommen.

 

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Sicherung des Kindeswohls

Das Kinderwohl steht in unserer Arbeit an erster Stelle. Die Interaktion zwischen Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagoginnen im Haus bewältigen tagtäglich Krisen und stärken die Mutter-Kind-Beziehung. Themen wie Erziehung, Pflege, Geburt, Gefährdung, Ernährung, Schule, Freizeitgestaltung in Einzel- oder Gruppengesprächen gehören zur alltäglichen sozialarbeiterischen und sozialpädagogischen Betreuungsarbeit in unseren Häusern.

 

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Umgang mit Finanzen

Das meist niedrige Einkommen der Mütter und die in der Relation hohen Lebenserhaltungskosten stellen den Bedarf am Erlernen eines bewussten Umgangs mit Geld dar, um mit vorhandenen Finanzen auszukommen und keine Schulden zu verursachen. Erfolgreich wurde das Sparprojekt „Rücklagefonds“ in beiden Häusern eingeführt und umgesetzt, um Anmietungskosten für eine zukünftige Wohnung sicherzustellen. Die Frauen schaffen es dabei, kontinuierlich Geld aus ihrem geringen Einkommen anzusparen und dadurch Erfolgserlebnisse und Selbstvertrauen zu gewinnen.

 

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Um die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken, bietet die St. Elisabeth-Stiftung eine Reihe von Kreativkursen an. Unsere Schneidermeisterin bringt den Frauen das Nähen, Stricken, Weben und Basteln bei. Die Sozialarbeiter und Sozialpädagogen geben Ihnen Tipps, wie sie die eigene Familie versorgen, indem sie aktiv an Kochkursen teilnehmen, Haushaltstipps oder wie und wo man günstig einkaufen kann, bekommen.

 

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Neben der Versorgung der eigenen Familie haben Frauen in Not oft das Problem, sich mit ihrer finanziellen Situation auseinanderzusetzen. Sie haben es nie gelernt, wie man mit Geld umgeht, wie man Geld sinnvoll einsetzt und schlussendlich wie man Geld spart. Das alles und viel mehr erfahren unsere Frauen beim Finanzcoaching, der von unserer Rechtsexpertin und Psychologin 1-2 Mal pro Semester veranstaltet wird.

Jede Frau, die bei uns in Betreuung ist, hat gleichzeitig die Möglichkeit, unsere Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen.

 

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Frauen in Not haben oft keine Möglichkeit, sich über Themen wie Ernährung, Homöopathie oder Hausmittel zu informieren. Diese Informationen bekommen Sie bei einem der von uns angebotenen Vorträge.

Bei einem interaktiven Vortrag bekommen Schwangere einen guten Einblick in die Familienplanung, Babymassage, Babypflege, Stillen und die Geburt. Nach jedem Vortrag tauschen sich die Frauen untereinander aus und lernen voneinander.

 

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Um eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen, bieten wir Frauen mit Migrationshintergrund Deutschkurse an. Die Kurse finden zweimal pro Woche – dienstags und donnerstags von 9:00-12:00 Uhr – in unserem Haus statt.

Nach einem Einstufungstest passen unsere Lehrer den Lernstoff entsprechend an und bringen ihn den Frauen in Gruppen auf verständliche Art und Weise bei. Um Sie zu entlasten, übernehmen gerne unsere Sozialpädagoginnen während des Unterrichts die Kinderbetreuung.

In den Sommermonaten findet einmal pro Woche in einer offenen Gruppe das Sommer-Sprach-Café statt.

 

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