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Deutsch-Konversationsgruppen

Ab Herbst werden in regelmäßigen Abständen in unserer Beratungsstelle Deutsch-Konversationsgruppen für unsere Klientinnen mit wenig Deutschkenntnissen stattfinden. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf einer Förderung von Alltagskompetenzen, Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit. In Konversationsgruppen sollen die Frauen dazu ermutigt werden, miteinander Deutsch zu sprechen, um in Zukunft wichtige sprachliche Situationen im Alltag eigenständig meistern zu können. Durch die steigende Selbständigkeit kann sich das Selbstwertgefühl der Frauen und dadurch auch ihre Chance, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren, erhöhen.

Die Deutschlehrerin aus der Beratungsstelle bereitet jeden Tag ein anderes Diskussionsthema vor, wobei ein großer Fokus auf wichtige Themen des Alltages von Frauen mit Kindern gelegt wird. Die Themen sollen dabei auch kreativ und experimentell erarbeitet werden.

  • Wie stelle ich mich und meine Familie vor.
  • Wie meistere ich Behördenwege und Arzt-Besuche.
  • Wie führe ich Telefonate.
  • Wie vereinbare ich Termine.
  • Wie melde ich mich für Kurse an.
  • Wie erledige ich Einkäufe.
  • Was soll ich über das gesellschaftliche Leben, kulturelle Feste und Bräuche in Österreich wissen.
  • Auch an tagesaktuellen Themen aus der Politik oder der Wirtschaft fehlt es nicht.

Es ist uns ein großes Anliegen, dieses Angebot an unsere Klientinnen zu unterbreiten, denn Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Besser Deutsch verstehen und sprechen zu können, eröffnet den Frauen mehr Handlungsmöglichkeiten, Selbstbewusstsein und Möglichkeiten an unserer Gesellschaft teilzuhaben und sich zu integrieren – nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Kinder und Familien.

Möchten Sie mehr darüber erfahren?

Schreiben Sie uns!

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Babysprache

Kennt ihr das liebe Mamis?

GutschiGu, ach was bist du denn für ein süßes Puppileinchen, ach so ein liebes Mausileinchen…“ sprach die Oma mit piepsiger Stimme, eine Oktave höher.

Bei uns dreht sich der Magen um und wir wollen einfach nur weg. Wenn Babies von Anfang an mit dieser Sprache und Stimme konfrontiert werden, wird’s schwierig. Sie lernen, dass die Worte automatisch ein –leinchen hinten dran haben oder ein –ichen. Das ist schlecht.

Je normaler wir mit Kindern reden, umso schneller und besser lernen sie das Reden. Auch die Wahl der Worte sollten sie nicht auf Kindergartenniveau lassen. Sprechen sie mit Kindern in ganzen Sätzen mit einfachen Worten, aber passen sie ihre Sprache ständig an.

Sobald Kinder in die Schule kommen, merkt man den Unterscheid gravierend zwischen Kindern, die mit Baby-Sprache groß geworden sind und solchen, mit denen „normal“ geredet wurde. Die Wortvielfalt ist größer und die Satzstellung ist besser, von Anfang an.

Ihr Kind ist ein kleiner Mensch – reden sie auch so mit ihm!

Benötigen Sie mehr Tipps rund um die Betreuung Ihres Babys?

Schreiben Sie uns!

Copyright: Виктория Бородинова/Pixabay

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Lernen schon als Baby?

Frühförderung – für mich ein Unwort.

Kinder sollen Kinder bleiben dürfen und nicht schon mit 6 Monaten in den ersten Chinesisch-Kurs müssen.

Von der Welt lernen…

Achtet auf das Verhalten eurer Babies. Wofür interessiert es sich, was findet es toll?

Wann gluckt meine Kleine vor Vergnügen? Ist es eine bestimmte Farbe oder ein Geräusch, ein Gefühl, wenn sie etwas angreift?

Lasst euer Baby die Welt entdecken. Zeigt ihm alles, erklärt ihm alles. Ja, sie verstehen die Dinge anfangs noch nicht, aber traut euch. Auch ein 2-jähriges Kind kann schon Interesse daran haben, wie Dinge funktionieren, z.B. Wie funktioniert der Karotten-Schäler? Was macht man mit einem Mixer? Wo kommt das Licht her? Warum ist die Heizung warm?

Erklärt die Dinge in einfachen Worten. Den Sinn verstehen schon die Kleinsten und sie werden es sich merken.

Außerdem fühlen sich Kinder dadurch ernst genommen und respektvoll behandelt. Sie lernen, dass Dinge wie Licht oder Regen nicht einfach da sind, sondern, dass ein Ablauf oder eine Geschichte dahinter steht. Z.B. Strom kommt nicht aus der Steckdose, sondern muss erzeugt werden…

Also Mamis, erklärt euren Kindern die Welt und versucht sie mit ihren Augen zu sehen. Das stärkt die Bindung und bringt viel Verständnis für Zusammenhänge.

Was halten Sie davon?

Schreiben Sie uns!

Copyright: thedanw/Pixabay

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