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Fini, hilf mir!

Für die kleine Fini waren die Nachmittage mit Großmama das Schönste. Nicht nur, dass Oma ihr bei den Hausaufgabe helfen konnte. Oma konnte Französisch, Latein und war auch in Mathe gut. Und sie konnte wunderbar erzählen. Fini bekam nicht genug von den Geschichten, besonders wenn Großmama von früheren Zeiten und von Erlebnissen aus dem eigenen Leben erzählte. Was für Fini jedoch das Schönste war, waren jene Stunden, in denen sie Oma helfen konnte. Sie half ihr beim Aufstehen aus dem tiefen Sessel. Sie brachte ihr ihr geliebtes frisches Wasser – „lass es nur lange laufen, damit es kalt ist“. Und sie stützte sie beim Gehen, das machte Fini stolz. „Halt dich nur ganz fest an meinem Arm, das tut nicht weh“, beteuert die Enkelin.“ Ich bin ja schon stark.“

Machen Sie es wie Finis Oma. Lassen Sie sich helfen. Übertragen Sie den Kindern wichtige Aufgaben. Das macht die Kleinen stolz und hebt ihre Bedeutung innerhalb der Familie. Kinder wollen gebraucht werden und beweisen, was sie können.

Schreiben Sie uns!

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Ausblick – Sorgen über die Zeit nach der Corona-Krise:

Die Corona-Krise hat uns alle überrascht. Besonders wir in den Mutter-Kind-Einrichtungen standen vor einer großen Herausforderung. Der regelmäßige Kontakt mit den Müttern und Kindern war von einem Tag auf den anderen nicht mehr erlaubt. Wir haben unsere Arbeit von Face-to-Face-Kommunikation auf Telefon- & Video-Kommunikation umstellen müssen. Keine leichte Aufgabe, aber wir haben es geschafft. Mittlerweile konnte ich als Kinderpädagogin auch mit manchen Familien und Kindern direkt Kontakt aufnehmen und stehe für telefonische Beratung zur Verfügung. Überraschenderweise wirken die Familien größtenteils entspannt. Ich hatte womöglich mit mehr konfliktbehafteten Erzählungen bei den Telefonaten gerechnet. Vielleicht liegt es aber auch an der Art des Kontaktes: Telefonate, wenn die Kinder gerade von der Playstation weggelockt wurden oder gerade gemeinsam was Lustiges gespielt haben oder nach langem mit einem sprechen, weisen eher Oberflächlichkeit(en) auf und die dahinterliegenden Dynamiken bleiben mir hier noch verborgen.

Meine Gedanken kreisen nicht nur um die momentane Krise, sondern auch, welche Nachwehen, diese Krise für die Kinder und Familien haben werden und sich erst im Laufe der Zeit langsam zeigen. Immerhin befinden sich bereits vorbelastete Familien, in einem erneuten Krisenzustand. Die Krise in der Krise.

Ich frage mich, wie oft werden die schulischen Anforderungen hinten angestellt oder denen gar nicht nachgegangen, um den familiären Frieden zu wahren oder Konflikte zu vermeiden? Wie oft siegt das Handy oder die Playstation, über den Hausaufgaben für die Schule? Die Sorge, dass die Kinder, welche bereits Probleme hatten, weitere schulische Defizite aufbauen und noch schlechtere Chancen im Bildungssystem haben, steigt.

Welche Auswirkungen hat die Krise auch auf das emotionale Erleben der Kinder, wenn Existenzängste sich in der Familie breit machen, indem als Alleinerziehende, um oft hart erkämpfte Jobs, gebangt werden muss oder dieser bereits verloren wurde. Mit welchen seelischen Belastungen haben die Familien zu kämpfen und wie wird sich diese auswirken, wenn die Ängste der Mutter spürbar sind, aber nicht benannt werden? Oder wenn die verschiedenen Informationen aus den Medien zu hören/zu lesen sind, wo auch von Todesopfern die Rede ist oder von Kranken als Risikogruppe, ohne, dass diese Informationen eingeordnet werden können, besonders von den Kindern. Wenn sie mit manchen Ängsten allein bleiben, weil die Bezugspersonen oft selber dafür keine Worte haben oder die Meinung vorherrscht, die Kinder (besonders kleine Kinder) bekämen davon zu wenig oder gar nichts mit? Wenn die Mama dann selbst gesundheitlich vorbelastet ist, können bei den Kindern durchaus Todesphantasien entstehen, können die Kinder diese äußern und würde Ihnen Gehör mit ihren Ängsten geschenkt werden? Welch emotionale Ressourcen haben die Mütter in der momentanen Situation für sich und ihre Kinder?

Wie wird es den Familien, nach der Isolation ergehen, wenn plötzlich wieder viele Forderungen und Ansprüche der Alltagsbewältigung auf sie einprasseln? Von einem Extrem in das andere Extrem zu finden und dies gut zu bewältigen, wird eine neue Herausforderung sein.

Viele Fragen tun sich hier in meinem Kopf in manchen Momenten auf. Es wird sich zeigen, welche Nachwehen die Krise aufweist, welche Symptome die Kinder zeigen, welche Gefühle zwischen den Zeilen vermittelt werden und wo Bedarf an Unterstützung sichtbar wird. Was mich beruhigt ist, die Tatsache, dass es sich derzeit zwar um eine Krise handelt, aber um eine begleitete Krise, bei welcher vorab einiges vom gesamten Team aufgefangen werden kann, wie beispielsweise: Fehlinformationen aus den sozialen Medien richtig zu stellen, finanzielle Engpässe zu überbrücken, telefonisch und emotional für die Frauen und Kinder zur Verfügung zu stehen und durch Humor als auch Überraschungs-Packerl vor den Türen den Familien Freude zu bereiten.

Wie so Vieles wird auch die Zeit nach der Krise gemeistert werden, vor allem dank einem professionellen Team, welches mit Herz dabei ist. Dank Zuschaltungen durch außen (FEM Psychologinnen), den fleißigen Praktikantinnen, dank vieler SpenderInnen und ehrenamtlich tätigen (bei Nachhilfe oder Osteopathie) und dank des Mitwirkens und der Kooperation der Familien.

Gemeinsam werden wir es schaffen, sowohl die aktuelle Krise als auch das Zurechtfinden in einem Alltag nach der Corona-Krise!

Eure Sandra, Kinderpädagogin

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Corona & wir

In den letzten Wochen haben wir nichts anderes gehört als Coronavirus hier und Covid-19 da. Wir werden überschwemmt mit Berichten über die Ausbreitung und die Statistik der Ansteckungen und Todesfälle.

In dieser Zeit der Reizüberflutung und Panikmache werden aber offensichtlich die alltäglichen Probleme der Menschen vergessen. Corona vertreibt nicht die Armut, Corona gibt keinen Job, Corona verhindert nicht die häusliche Gewalt – ganz im Gegenteil. Unsere Frauen leiden und das nicht erst seit der Corona-Krise.

Schon vor der Krise haben die Frauen mit ihren Kindern, die wir betreuen, am Existenzminimum gelebt und konnten sich kaum das Essen auf dem Tisch leisten. Diese Not ist jetzt noch schlimmer geworden. Es gibt keine Möglichkeit der Gelegenheitsjobs, wo sie sich etwas Geld dazu verdienen können. Die staatlichen Unterstützungen fließen zwar nach wie vor, aber das reicht für die meisten Familien bei Weitem nicht.

Die Not ist da! Sie war schon vorher da und wird immer größer!

Wir in der Familien-, Rechts- und Schwangerenberatungsstelle versuchen zumindest das Gröbste abzufedern, aber auch wir haben durch die Krise immer weniger Ressourcen. Die Spenden werden weniger und damit unsere Möglichkeiten den Frauen und ihren Kindern zu helfen.

Bitte denken Sie daran, dass es in unserem Land noch Menschen gibt, die hungern, die sich keine Sachen zum Anziehen leisten können und vor allem, dass es Kinder gibt, die noch nie in ihrem Leben ein Stück Schokolade gegessen haben, da sich ihre Mami das nicht leisten kann.

In diesem Sinne – bleiben Sie zu Hause, bleiben sie stark und vergessen Sie uns nicht.

Sie möchten uns unterstützen?

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Mama, du schaffst das!

Für die meisten von uns ist Muttertag ein Tag der Freude und Dankbarkeit, weil wir Mütter sind oder Mütter haben, denen es möglich ist, uns all das zu geben, was ein Kind für einen guten Start ins Leben braucht. Leider ist das nicht selbstverständlich!

In Wien gibt es viele, besonders junge Mütter, die in bitterster Armut leben. Sie können ihren Kindern kein sicheres Zuhause bieten, in dem sie sich geborgen fühlen, weil sie alleine nicht einmal wissen, wie sie die Miete für den nächsten Monat bezahlen oder woher sie das Geld für Kleidung, Nahrung und Babypflege bekommen sollen.

Für diese jungen alleinerziehenden Mütter und deren Kinder sind wir mit der Familien-, Rechts- und Schwangerenberatungsstelle, den Mutter-Kind-Häusern, Startwohnungen und Wohnprojekten (Elisabeth, Collegialität) sowie einer Webstube und Kreativwerkstatt da.

Bei uns bekommen schwangere Frauen und alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern die Hilfe, die sie brauchen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Angefangen mit einem Dach über dem Kopf über Babykleidung und Hygieneartikel bis hin zu einer befristeten Anstellung.

Frauen in unseren Einrichtungen werden nicht alleine gelassen. Die geschulten Sozialarbeiterinnen und SozialpädagogInnen greifen den Frauen unter die Arme und bieten Ihnen intensive Betreuung an. Das große Ziel dabei ist, die Lebens- und Wohnsituation der Frauen zu verändern bzw. zu verbessern und sie auf dem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen. Sie bekommen Unterstützung bei einer Entdeckung der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen und Stärkung ihres Selbstwertgefühls. Durch Weiterbildungsmöglichkeiten lernen sie Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit.

Die Not dieser jungen Frauen ist groß und die Möglichkeit, ihnen zu helfen, hängt von den Mitteln ab, die wir zur Verfügung haben. Sie sind immer zu knapp! Deshalb gibt es einmal im Jahr u.a. die Muttertagssammlung, bei der auch Sie sich als SpenderIn beteiligen können. Mit jedem Euro spenden Sie Leben!

Helfen Sie mit!

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Wünsche zum Muttertag

Der Muttertag war immer schon der Tag, an dem sich Mami zurückgelehnt hat. Das Frühstück wurde ans Bett serviert, die Decke lag schon auf der Couch, gleich neben der Fernbedienung und der DVD mit dem Lieblingsfilm.

Was wünschen wir Mamis uns heute, in einer Zeit die für alle sehr herausfordernd ist?

In erster Linie wahrscheinlich Gesundheit für unsere Liebsten – und dass die Krise bald vorbei ist und wir wieder in einen normalen Alltag starten können. Aber das wird noch ein Weilchen dauern.

Also was wünsche ich mir dann?

Ein bisschen Ruhe, ein wenig Zeit, mich zurückzuziehen, allein zu sein. Ich liebe die Zeichnungen meiner Tochter. Sie drücken immer das aus, was sie gerade beschäftigt. Ein Strauß Maiglöckchen, der duftet so herrlich im Wohnzimmer. Ein paar Augenblicke im Liegestuhl, wo mir die Sonne ins Gesicht scheint.

Mehr brauche ich nicht.

Und was wünschen Sie sich zum Muttertag?

Schreiben Sie uns!

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Bald ist Muttertag

Am 10 Mai ist Muttertag. Seit dem 20. Jahrhundert hat sich der Muttertag als Feiertag zu Ehren der Mütter und der Mutterschaft etabliert und wird im deutschsprachigen Raum jährlich am zweiten Sonntag im Mai begangen. Der Mai gilt in der katholischen Kirche als das Monat zur Verehrung der Gottesmutter Maria.

Aber woher kommt der Muttertag eigentlich?

Die ganze Geschichte begann mit der Amerikanerin Anna Jarvis, die am zweiten Sonntag im Mai vor einer Kirche 500 weiße Nelken an Mütter verteilte. Das Ganze machte sie in Gedenken an ihre eigene Mutter, die schon verstorben war. Da Anna Jarvis drauf gestanden hat, wurde im darauffolgenden Jahr in der selben Kirche erstmals eine Andacht für alle Mütter auf der ganzen Welt gehalten. Anna setzte sich auch vor der US-Regierung für einen anerkannten Feiertag zu Ehren der Mutter ein. Und das gelang ihr! Zum allerersten Mal wurde 1914 der Tag der Mutter in den USA gefeiert. Zehn Jahre später kam der Muttertag zu uns nach Österreich.

Die St. Elisabeth-Stiftung feiert jedes Jahr den Muttertag und möchte erst recht an dem Tag an diejenige Mütter aufmerksam machen, die in Not sind. In Österreich leben viele schwangere Frauen, alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern unter sehr schlechten Bedingungen. Oft fehlt ihnen einfach das Geld für das Notwendigste im Alltag, wie Lebensmittel oder Hygieneartikel. Den Frauen helfen die Mitarbeiterinnen der Stiftung mit der kostenlosen Beratung, einem Dach über dem Kopf oder einer Anstellung.

Auch Sie haben die Möglichkeit, unseren Müttern unter die Arme zu greifen.

Ja, ich möchte helfen!

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Muttertag steht vor der Tür

Muttertag naht und manchmal braucht es nicht viel, um GROSSES auszudrücken, um seine Wertschätzung und Liebe der Mutter gegenüber zu zeigen. Liebe Kinder, heute zeigen wir euch, wie ihr mit einfachen Mitteln zu Hause ein „Danke“ oder „Alles Liebe“ euren Mamis sagen könnt.
Dafür benötigt ihr nur eine leere Küchenrolle, Farbe und Papier.
Nehmt einfach eine leere Küchenrolle, schneidet diese bei Bedarf ab und formt an einem Ende zu einem Herz. Den Rand bestreicht ihr mit Farbe und presst auf das gewünschte Blatt (weiß oder farbig)! Fertig! 🙂
   
Wie feiert ihr heuer den Muttertag?
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