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Regenspaziergang einmal anders – Eine spielerische Turneinheit fürs Wohnzimmer

Bewegung und Sport wurden im Lockdown sehr vernachlässigt.

Hier eine spielerische Übung mit Hilfe einer Geschichte, die ein (Groß-)Elternteil vorliest oder erzählt und mindestens ein Kind das Erzählte spielt:

“Es regnet, der Himmel ist voller dicker Wolken – wir wollen trotzdem hinausgehen.

 * Wir ziehen uns Gummistiefel, die Matschehose und eine Regenjacke an und

 * marschieren los; draußen vor der Haustür ist eine große Wasserlacke;

 * Wir laufen auf Zehenspitzen durch die Pfütze, weil gerade Menschen vorbeikommen. Die wollen sicher nicht schmutzig werden.

 * Wir gehen weiter und kommen auf einen Feldweg. Hier sehen wir kleine Kröten; jetzt hüpfen wir wie die Kröten auf dem Feld, und nun springen wir in eine   Pfütze.

 * Dabei entdecken wir einen Käfer, der auf dem Rücken liegt. Wir schlüpfen in den Käfer, legen uns auf den Boden und zappeln mit unseren Käferbeinen aufgeregt in der Luft.

 * Vorsichtig drehen wir uns um und krabbeln wie der Käfer herum.

 * Schließlich stehen wir wieder auf und strecken uns nach oben und lassen dabei Regentropfen in unser Gesicht fallen.

 * Dann beugen wir uns nach vor und lassen den Regen auch auf unseren Rücken tropfen. Es ist ein warmer Mairegen. Ganz langsam richten wir uns wieder auf.

 * Jetzt sind unsere Kleider ganz nass – wir laufen in die Wohnung, ziehen die Kleider schnell aus und rubbeln uns mit dem Handtuch ab; zuerst den Kopf,  dann die Arme und Beine.

 * Dann legen wir uns ins Bett und wärmen uns da wieder auf.”

Manche Kinder toben gern vor dem Schlafengehen. Häufig sind sie dann aber zu aufgekratzt, um schlafen zu können. Diese geführte Turneinheit kann eine Möglichkeit sein, dass sich die Kinder bewegen und trotzdem danach schnell in die Ruhephase finden.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Schreiben Sie uns!

Die Idee zur Übung entstammt der Broschüre “Die besten Aktiv-Spiele & Wunder-Übungen mit Ihrem Kind – für die ganze Familie” von ELTERNWISSEN und wurde von mir abgewandelt.

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern .

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Unterwegs – wir entdecken die Welt

Los geht´s! Fertig anziehen, alles in den Kinderwagen packen. Am Schluss noch die kleine Maus einpacken und raus in die Welt. Es ist abenteuerlich, wenn die Kinder schon sitzen, sich vorne am Gurt festhalten und fast nicht mehr zu halten sind, weil alles so interessant ist. Der Wind in den Haaren, die Blätter fliegen, die Sonne kitzelt auf der Nase, die Vögel zwitschern, die Menschen die vorbei kommen – alles wird begierig aufgenommen. Es kann nie genug sein. Weiter die Straße entlang durch den Park. Ein kurzer Halt am Kinderspielplatz – aber nur kurz, denn wir müssen noch einkaufen gehen. Hahahah – falsch gedacht. Die nächsten Stunden verbringen sie damit auf Ringelspielen zu sitzen, die Kleine gefühlte tausend Mal die Rutsche hoch zu schieben oder den selbst gemachten Sandkuchen zu essen.

Genießen sie es. Die Zeit geht so schnell vorbei. Versuchen sie die Welt mit Kinderaugen zu sehen und gemeinsam alles neu zu entdecken.

Auch das Einkaufen mit mobilem Kind im Kinderwagen ist eine Extrem-Challenge für Fortgeschrittene. Genussvolles shoppen können sie vergessen. Ein guter Rat von Mami zu Mami: überlegen sie genau was sie brauchen, schreiben sie einen Einkaufszettel und gehen sie im Geiste durch, wo sich die Dinge im Supermarkt befinden – dann könnte es klappen.

Wichtig hier – beziehen sie das Kind mit ein. Geben sie ihm Dinge zum Halten oder lassen sie es ungefährliche Dinge aus dem Regal nehmen. Damit sind die Kleinen beschäftigt und fühlen sich wichtig. So herrscht Ruhe und sie schaffen es gefahrlos bis zur Kassa.

 

Schreiben Sie uns!

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Der erste Schritt – das erste Wort

Das sind Ereignisse, auf die man als Mama sehnsüchtig wartet. Aber sie passieren so nebenbei und ehrlich gesagt, ich erinnere mich gar nicht mehr daran, weil es so viele schöne Erlebnisse in der Zwischenzeit gegeben hat. Aber weiter…

Sie stehen gerade in der Küche und kochen was Schmatziges, plötzlich rumpelt es und die kleine Maus zieht sich an der Bestecklade hoch. Mit Stolz geschwellter Brust steht sie da, ein Grinsen im Gesicht – „Ich habs geschafft, Mami!“

Moi, sooooooo süß!!!

Ein anderes Mal sitzen sie beim Füttern zwischen Spinatbatzen und Sabber – plötzlich „Mama“. Oh mein Gott – das erste Wort. Und patsch landet die kleine Hand im Teller. Aber egal. Alles ist egal. Den Spinatfleck kann man waschen, den Boden aufwischen, aber dieses Gefühl des ersten Wortes ist unbeschreiblich.

Sie glauben ich übertreibe? Warten sie´s ab…

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Raus aus der Mental Load Falle…

…ist der vielversprechende Titel eines Buches* zum Thema meines letzten Blog-Beitrags “Mental Load – über die Last von Frauen”.

Gerade jetzt in der Pandemie wurde ein Bewusstsein für die Mehrbelastung von Frauen, insbesondere Müttern geschaffen. Das ist gut so. Denn, allein den Blick auf dieses Dilemma zu richten – ganz persönlich und von Seiten der Gesellschaft – ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Auf der Suche nach Lösungen bin ich auf ein weites Feld gestoßen. Ich habe gleich gemerkt: es gibt nicht die Lösung, es gibt nicht das funktionierende Rezept.

Beleuchtet man nämlich die Gründe für dieses Ungleichgewicht, kommt man schnell weg von einseitiger Schuldzuweisung wie “Männer putzen sich an uns Frauen ab”.

# Da sind die Rollenklischees; Früher war die Aufgabenverteilung klar: Papa geht in die Arbeit, Mama kümmert sich um den Haushalt und die Kinder. Heute heiraten Frauen meist später und haben eigene Berufe. Das ändert sich, wenn sie Mütter werden: nach der Babypause kehren weniger als ein Viertel der Mütter – nicht immer freiwillig – in ihre ehemalige Vollzeit-Erwerbsarbeit zurück, Väter hingegen zu 90 Prozent. Damit sind die Rollen verteilt. Frauen, die dadurch mehr zuhause und beim Kind sind, bekommen den Überblick über alle Familienbelange und übernehmen nach und nach die Verantwortung dafür. Männer gewöhnen sich schnell daran, dass ihre Frauen sich um den ganzen Familienkram sorgen.

# Da ist die eigene Erziehung zu nennen, und die

# daraus entstandenen Erwartungen an uns selbst, wie Mann / Frau zu sein hat.

#  Da ist noch der Mutter Mythos, der Mütter nur scheinbar auf einen Sockel stellt, wobei der Sockel schnell zur Falle wird.**

# Viele Frauen wollen nicht Bereiche abgeben, wofür sie hoffen, wertgeschätzt zu werden. Wenn die Anerkennung ausbleibt, kommt die Unzufriedenheit. Dann spätestens wäre es an der Zeit, für ihre Rechte zu kämpfen. Doch damit stecken Frauen im nächsten Dilemma:

# kämpfen gilt als unweiblich.

# Dazu kommt, dass ihnen oft der eigene Anspruch, wie etwas erledigt werden sollte, im Weg ist. Ich weiß das sehr gut aus eigener Erfahrung.

Neue Vorbilder braucht das Land

Wir müssen bei der Erziehung unserer Kinder darauf achten, damit in den nächsten Generationen mental load von Frauen kein Thema mehr ist:

Vätern muss bewusst sein: so wie sie ihre Frauen behandeln, so wird sich deren Tochter einmal von ihrem Mann behandeln lassen, so wird der Sohn seine spätere Partnerin sehen und behandeln.

Burschen und Mädchen sollen selbstverständlich gleichermaßen im Haushalt mithelfen, und Väter dabei mit gutem Beispiel vorangehen.

Gibt es Auswege für Alleinerziehende?

* Nehmen Sie sich ein Beispiel an den (wenigen) alleinerziehenden Vätern; eine Studie zeigt auf, dass diese weit mehr als alleinerziehende Mütter ihre Kinder in die Pflicht nehmen.

* Großeltern, Freunde, Nachbarn, Hilfseinrichtungen um Hilfe bitten.

* Prioritäten setzen: was nicht unbedingt sein muss, weglassen!

* Nicht perfekt sein wollen!

Stellen Sie sich vor, wie Sie die gewonnene Zeit nutzen und genießen! Jeder kleine Erfolg in die richtige Richtung kommt der Gesundheit, den sozialen Beziehungen und den Kindern zugute!

Das Schlusswort übergebe ich Frau Dr.Mirriam Prieß, einer Ärztin und Therapeutin:

***“Der Weg aus der Erschöpfung ist der Weg zurück zu sich selbst, zurück zur Augenhöhe und zurück zu einem wesentlichen Leben.”

* Patricia Cammarata erklärt in ihrem Buch »Raus aus der Mental-Load-Falle« praxistauglich, wie man die Gedankenarbeit zunächst sichtbar machen und dann aufteilen kann, sodass die Familie schließlich wirklich gemeinsam gemanagt wird. Hier eine Leseprobe: https://www.beltz.de/fileadmin/beltz/leseproben/978-3-407-86632-5.pdf

**www.google.at

*** https://mirriampriess.de/philosophie/

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern .

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Nein, das darfst du nicht angreifen!

Ui, wie die Zeit vergeht. Schon setzt sich ihr Baby auf und beginnt alles in seiner Umgebung zu erforschen. Da muss man schnell sein, aber Mütter haben da einen eigenen Instinkt. Wir greifen schon vorher hin, bevor die Vase fällt oder das Regal umstürzt! Wir sind Wonder Woman!

Und dann schwupps, dreht sich die kleine Maus um und beginnt zu krabbeln. Man glaubt immer, das wird noch dauern, so schnell geht das nicht – mitnichten. Jetzt ist der sechste Sinn gefragt und Beschäftigung. Alle gefährlichen Gegenstände sind zu sichern und alles was sich in Reichweite der kleinen Ärmchen befindet, sollte gepolstert oder aus Plastik sein.

Aber das ist eine spannende Zeit, die auf sie zukommt. Jetzt beginnt die intensive Interaktion mit dem Baby. Sie können alles erklären, denn die Kleinen interessieren sich für alles und jeden. Gehen sie raus in die Natur oder bummeln sie durch den Park. Genießen sie die Sonnenstrahlen, beobachten sie die Bienen und Schmetterlinge, sitzen sie mit nackten Füßen im Gras. Das sind unheimlich schöne Momente, die sie mit ihrem Kind genießen sollten.

Und erforschen sie gemeinsam mit ihrem kleinen Schatz die Welt! Sie werden sehen, dass Verbote, wie „du darfst das nicht“ oder „greif das nicht an“ nicht notwendig sind, wenn sie ihm alles erklären. Glauben sie mir, dass die Mäuse mehr begreifen, als wir ihnen zutrauen. Eine Erklärung, warum das gefährlich ist wirkt viel besser.

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Die ersten Tage – Hilfe, die lassen mich allein mit dem Baby

Diese Gedanken hat jede frisch gebackene Mami. Aber das geht vorbei. Die erste Zeit besteht darin Windeln zu wechseln, zu füttern und zu schaukeln – rund um die Uhr. Es ist ein täglicher Tanz, der sich wiederholt – mit gelegentlichem Wäsche waschen dazwischen, kommt darauf an wieviele Bodies und Strampler sie von der Verwandtschaft geschenkt bekommen haben.

Dann kommt DIE NACHT – die erste Nacht in der das Baby 6 Stunden durchschläft. Welch Euphorie packt da jede Mami, welch Wohltat ist es einmal 6 Stunden durchzuschlafen. Am Morgen erwacht man, wie neu geboren. Aber nicht zu früh freuen, das war nur ein kurzer Vorgeschmack auf die Zeit in ein paar Jahren. (HAHAHAHAHA)

Keine Angst, wir halten das aus. Mamis machen das schon, sie halten durch – immer!

Und mit jedem Monat wird es leichter. Routinen bilden sich, das Baby stellt sich auf sie und seine Umgebung ein und sie lernen, dass Kinder nicht zerbrechen, wenn man es mal eilig hat und den Pullover etwas ruppiger über den Kopf zieht. Der Blick wird wacher. Alles wird interessanter. Mami wird schon erkannt und das erste glucksende Lachen kommt aus dem strahlenden Gesicht. Was will man mehr?

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