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Wahre Geschichte

Frau S. lebte nur mehr von der Familienbeihilfe, das Kinderbetreuungsgeld war ausgelaufen. Sie bekam kein Arbeitslosengeld, da die Kinderbetreuung ihres Sohnes nicht gewährleitet war. Lukas konnte aufgrund einer Bindungsstörung nicht einen regulären Kindergarten besuchen. Daher konnte sie weder einen Deutschkurs noch die für ihre Nostrifikation als Pflegekraft notwendigen Ergänzungslehrgänge abschließen oder einfach nur arbeiten gehen. Durch die Anstellung in Mamas Werkstatt hat Frau S. die Gelegenheit bekommen, sich den notwendigen Lebensunterhalt zu verdienen und die Zeit bis September 2021, wenn ihr Sohn in den Integrationskindergarten kommt und sie einer geregelten Tätigkeit nachgehen kann, zu überbrücken.

Frau S. ist ein Beispiel für viele Frauen, die in der St. Elisabeth-Stiftung in Betreuung sind. Anhand der Geschichte von Frau S. möchten wir Ihnen zeigen, dass unser Projekt  „Mamas Werkstatt“ Frauen bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt und der Arbeitslosigkeit entgegenwirkt. Mamas Werkstatt ist ein soziales Projekt, das alleinerziehende Mütter auf dem Weg in ihre Selbständigkeit begleitet. Durch Näharbeiten bekommen Frauen wieder ein geregeltes Einkommen und können ihrem Kind ein „normales“ Leben bieten. Sie beginnen wieder an sich zu glauben und können voller Elan in die Zukunft blicken.

Produkte, die Mütter in Mamas Werkstatt fertigen, können in unserem Shop erworben werden. Der Erlös kommt alleinerziehenden Müttern mit ihren Kindern zugute.

Mamas Werkstatt ist unser Herzensprojekt, das an die Mütter und Kinder denkt.

Schreiben Sie uns!

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Urlaubszeit

Auch diesen Sommer stellt uns die Coronazeit wieder vor Herausforderungen. Überall die Empfehlung in Österreich zu bleiben und ja nicht ins Ausland zu fahren. Aber wenn man die Nachrichten schaut oder die Zeitung liest, hat man eh keine Lust woanders hinzufahren. Überall Beschränkungen, Zertifikate, Schreiben, Pässe – man kennt sich gar nicht mehr aus.

Wir haben uns entschieden doch wenigstens nach Südtirol zu fahren. Ein bisschen Berge, ein bisschen Tapetenwechsel – na super. Und wie komm ich dort jetzt hin. Ok – wir fahren mal mit dem Auto. Dann ein vorsichtiger Blick auf die Einreisebestimmungen in Südtirol. Die 3 G schrecken mich noch nicht wirklich, obwohl es mir auf die Nerven geht, dass ich meine 10 jährige Tochter ständig testen lassen muss. Aber ok…

Dann steht da noch, ich muss mich auf einer EU-Reiseseite anmelden. Soweit, so gut.

Ich besuche die Seite und scheitere schon mal an der Hürde der Anmeldung, weil der blöde Kerl mein Passwort nicht will. Nach mehreren Versuchen gehe ich auf Zurücksetzen und endlich funktioniert der Login. Ui, und dann geht´s los. Seite um Seite muss ich alle Daten bekannt geben – nicht nur von mir, sondern auch von allen, die mit mir reisen. An welchem Ort wollen sie einreisen – herrschaftsseiten, ja weiß ich das wie der blöde Grenzort heißt. Also googeln. Ok, den kann ich jetzt wenigstens angeben. Dann das genaue Datum der Anreise und der Einreise – na super und was ist da der Unterschied?

Ich denk mir, die müssen viel Zeit und Personal haben, dass sie diese Dinge alle abfragen und erfassen. Aber ok, nach 20 Minuten hab ich es endlich geschafft. Dann steht da noch irgendwas, dass ich nicht verstehe, aber ich klick halt mal auf ok – und oh Wunder. Mein Handy piepst und ich bekomme einen tollen QR-Code geschickt.

Na bitte, jetzt darf ich offiziell wandern fahren nach Südtirol – JUHU!

Und wo verbringen Sie dieses Jahr Ihren Urlaub?

Schreiben Sie uns!

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