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Haus der Musik

Gestern fand wieder unser Müttercafé statt. Diesmal waren die Frauen in Begleitung von einer Sozialarbeiterin aus unserem Mutter-Kind-Haus im Haus der Musik. Die Auswahl des Ortes war kein Zufall. Unsere Sozialarbeiterinnen wissen, welchen Einfluss die Musik auf die körperliche Befindlichkeit der Menschen hat. Musik ist nicht nur Ablenkung bei Problemen oder stressigen Situationen im Leben eines Menschen, sondern sie kann auch Schmerzen lindern, den Puls bzw. den Blutdruck senken und Muskelverspannungen lösen.

Unsere Mamis haben sich nach dem Besuch im Haus der Musik sehr wohl gefühlt. Sie haben ihre alltäglichen Probleme vergessen und konnten dabei auch etwas lernen. Es war wunderschön zu sehen, wie die Musik auf die Frauen wirkte und welches Wissen einige der Frauen über österreichische Komponisten hatten.

Nach dem Besuch gingen wir noch in ein Kaffeehaus, um den Ausflug mit Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen und den Frauen etwas Gutes zu tun. Es war ein sehr gelungener Tag, den wir gerne nochmal wiederholen.

Waren Sie schon mal im Haus der Musik?

Schreiben Sie uns!

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Schatzsuche

Es gibt viele Wege, die wir sehr oft gehen… da müssen wir gar nicht mehr so genau schauen, wir kennen den Weg. Aber kennen wir ALLES, woran wir vorbeilaufen?

Dazu kann man ein lustiges Spiel mit bereits ganz kleinen Kindern machen. Das geht so: Ich gehe den Weg von meinem Haus bis zum Lebensmittelgeschäft und fordere meine Kinder auf, mit mir ganz genau auf z.B. die Straßennamen, die Verkehrszeichen, die Häuserfarbe, die Dachformen, hinzusehen. Es sind die vielen kleinen Dinge, die ich sonst nicht wahrnehme. Auf dem Weg zurück sage ich „Wir gehen jetzt bis zum gelben Haus“ oder „Wir zählen alle Straßenlampen bis wir am grünen Zaun ankommen“ oder „Wer als erstes das Fenster mit dem karrierten Vorhang sieht ruft Stopp“.

Glauben Sie liebe Eltern, das macht Spaß! Für kleine Kinder werden die Wege dadurch kürzer, mit größeren Kindern ist das auf eine richtige Schatzsuche ausdehnbar. Man kann ihnen Aufgaben mit auf den Weg geben, wie etwa alle braunen Haustüren zu zählen, wie viele Schritte sie brauchen, um die Augasse zu gehen, an wie vielen Plakaten sie vorbei kommen…

Gegen einen voll ausgefüllten Zettel gibt es einen Schatz, z.B. ein Eis oder ähnliches. Genauso kann man einen Schatz irgendwo verstecken und mit Hilfe von kleinen Hinweisen werden sie bis dorthin gelotst.

So ein Spiel eignet sich auch gut für einen Tag mit Freunden oder einen Geburtstag! Einfach mal ausprobieren!

Viel Spaß dabei!

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns!

Bild: Scozzy auf Pixabay

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Weihnachtsgeschenke von der St. Nikolausstiftung

Heuer haben uns sehr viele Spender bei der Weihnachtsaktion unterstützt. Auch St. Nikolausstiftung hat für unsere Mamis mit ihren Kids Weihnachtsgeschenke besorgt und sie uns persönlich vorbeigebracht. Wir fragen nach, wie es den Mitarbeitern der St. Nikolausstiftung dabei ging.

St. Nikolausstiftung hat sich dieses Jahr entschieden die Familien in der St. Elisabeth-Stiftung bei der Weihnachtsaktion zu unterstützen. Wie ging es Ihnen dabei?

Soziale Projekte und Initiativen zu unterstützen ist der St. Nikolausstiftung stets ein Anliegen. Auch wir haben einen Sozialfonds, der betroffene Kinder unterstützt. Uns ist es wichtig, dass die Unterstützung zielgerichtet ist, d.h. diese direkt und ohne große Umwege bei den Kindern oder ihren Familien ankommt.

Das ist bei uns der Fall. Machen Sie bei solchen karitativen Aktionen jedes Jahr mit? Wenn ja, nach welchen Kriterien entscheiden Sie, welche Organisation Sie unterstützen?

Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen vor Weihnachten Aktionen im pfarrlichen oder privaten Umfeld. Bislang haben wir uns auf unseren Sozialfond konzentriert. Diese Aktion, auch in diesem Ausmaß, hat heuer zum ersten Mal stattgefunden. Wir freuen uns auf das Feedback und können uns vorstellen, diese oder eine ähnliche Aktion nächstes Jahr zu wiederholen.

Das freut uns sehr. Wir haben jetzt schon ein sehr positives Feedback von den Familien bekommen. Finden Sie solche Aktionen sinnvoll und wenn ja, warum?

Eure Aktion hat uns gut gefallen, weil wir wissen, dass es direkt bei den Kindern ankommt. Das Vertrauen zur Organisation ist für uns ein zentrales Auswahlkriterium. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten sich gewünscht, dass der Wusch des Kindes bekannt ist. Es war allen wichtig, dass sich das Kind über das Geschenk freut.

Das geben wir gerne weiter. Bei so vielen Kindern ist es aber nicht immer möglich, deswegen sind einige Wünsche allgemein auf das Alter und Geschlecht des Kindes angepasst. Glauben Sie, dass solche Aktionen besonders vor Weihnachten notwendig sind?

Die Aufmerksamkeit ist in der Vorweihnachtszeit sicher höher. Uns macht es betroffen, dass auch in Österreich so viele Kinder und deren Familien in Armut leben bzw. akut armutsgefährdet sind.

Ja, das ist eine sehr traurige Tatsache. Was würden Sie einem potentiellen Spender, der uns bei so einer Aktion gerne unterstützen möchte, mit auf den Weg geben?

Die Identifikation mit der Aktion und der Organisation sollte bei der Auswahl vorrangig sein – uns sind natürlich Kinder ein besonders wichtiges Anliegen.

Möchten Sie uns auch mit einer Spende unterstützen?

Schreiben Sie uns!

Foto: monicore auf Pixabay

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Action in den Weihnachtsferien

Liebe Mamis, wenn in den Weihnachtsferien Menschen zufrieden, entspannt und gemütlich bei ein paar Keksen nett plaudern, dann haben sie wahrscheinlich keine Kinder, oder zumindest keine kleinen Kinder mehr. Denn für Kinder bedeuten Ferien volle Action und das den ganzen Tag. Also was tut man nun mit den lieben Kleinen? Die Kinder sollten einfach jeden Tag etwas erleben, worauf sie sich freuen können. Dann funktioniert auch der Alltag leichter. Und freuen kann man sich z.B. auf Eislaufen, Schwimmen, Klettern oder Bouldern, Kino, Kasperltheater. Auch spazieren gehen mit Freunden, einen neuen Spielplatz entdecken, einen Bastelvormittag veranstalten, gemeinsam mit den Kindern einen Kuchen backen macht Spaß. Badesalz herstellen, ein Stirnband häkeln, gemeinsam mit Freundinnen schminken oder einen Film anschauen und dazu Popcorn selber machen, ein Bild auf die Leinwand malen und aufhängen, ein Museum besuchen sind weitere Beispiele für spontane Aktivitäten mit den Kindern.

Generell ist es lustiger, wenn Freunde mit dabei sind und hilfreich ist es auch, wenn man nicht alles alleine schaffen muss! Manchmal ist allerdings trotz bester Planung eines der lieben Kinder einfach schlecht gelaunt. Dann liebe Mamis versucht ruhig und gelassen zu bleiben, denn das ist gerade das beste Geschenk, dass ihr eurem Kind machen könnt! Viel Freude beim planen der freien Tage!

Welche Pläne haben Sie in den Weihnachtsferien mit Ihren Kindern?

Schreiben Sie uns!

Foto: Виктория Бородинова auf Pixabay

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Engel gesucht

Wer kennt sie nicht, die „Engel gesucht“ – Aktion auf Facebook? Nur die wenigsten wissen jedoch, wer hinter dieser Idee steckt. Wir haben ein Interview mit Christoph Reinwald geführt, der diese karitative Aktion vor Jahren ins Leben gerufen hat.

Aus welchem Grund unterstützen Sie die St. Elisabeth-Stiftung?

Da sich meine Mutter und ich in meinen ersten Lebensjahren in einer vergleichbar prekären Situation befanden, ist mir ein persönliches Anliegen die Stiftung als Institution wie auch deren Inhalte zu unterstützen, da die St. Elisabeth-Stiftung eine durchwegs bestehende Erforderlichkeit mit sehr viel sozialem Engagement und Menschlichkeit erfüllt. Hier gilt es auch als „Außenstehender“ zu unterstützen und auf diese bewundernswerte Arbeit entsprechend aufmerksam zu machen.

Wie kamen Sie auf uns bzw. seit wann kennen Sie die Stiftung?

Zufällig, ich habe vor gut zehn Jahren ein Projekt mit unterstützt, dessen Ziel es war, die St. Elisabeth-Stiftung finanziell ein wenig beizustehen. In Zuge dessen fanden hier die ersten Gespräche mit MitarbeiterInnen der Stiftung statt.

Das freut uns sehr, aber wie schaffen Sie es, sich neben der Arbeit noch ehrenamtlich zu engagieren?

Ich habe zum Glück Kollegen, welche mir bei diesem Projekt behilflich sind. Es ist nur eine Frage des Zeitmanagement. Wenn ein Projekt wirklich wichtig ist und einem am Herzen liegt, findet man immer Zeit.

Da haben Sie vollkommen Recht. Herr Reinwald, was bedeutet Ihnen die „Engerl gesucht“-Aktion?

Es ist mir eine Herzensangelegenheit. Die Wünsche betreffen meist einfachste Grundbedürfnisse, welche für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit darstellen. Dass es gerade um die Weihnachtszeit Mütter und Kinder gibt, die sich aufgrund verschiedenster privater oder beruflicher Umstände in einer solchen Situation befinden, macht einem das eigene Glück und die Zufriedenheit, welche man als Selbstverständlichkeit wahrnimmt, wieder durchaus bewusst. Es zeigt einem selbst ein gewisses Maß an Dankbarkeit und auch Demut, dass ein steiniger Weg durchaus sehr schnell kommen kann und man schätzen sollte, was man hat.

Das haben Sie sehr schön gesagt. Was würden Sie den potentiellen ehrenamtlichen Unterstützern mit auf den Weg geben?

Wenn man erlebt, wie die Engerl-Community (aktuell 3.941 Abonnenten) wächst und wie viel Herz und Engagement viele Engerl investieren, ist dies immer ein sehr schöner Moment. Natürlich ist es auch zeitweise ein wenig anstrengend hunderte Anfragen und Mails zu beantworten aber letztendlich schenken wir Kindern und auch Ihren Mamas ein Stück Glück und Zufriedenheit in der Weihnachtszeit. Dieser Umstand ist jede Mühe und Anstrengung wert.

Und jetzt die letzte Frage: Wie verbringen Sie eigentlich Weihnachten?

Mein Plan ist, die letzten beruflichen Jahresprojekte noch vor Weihnachten zu finalisieren.  Die freien Tage werde ich mit meiner Familie verbringen: in Ruhe & mit gutem Essen & ohne Stress und mit hoffentlich mit reichlich Schnee :). An dieser Stelle wünsche ich allen frohe und gesegnete Weihnachten.

Vielen Dank für die Wünsche und vor allem für Ihre jahrelange Unterstützung!

Möchten Sie mehr von dieser Aktion erfahren? Schreiben Sie uns!

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Was wünschst du dir?

Liebe Mütter kennen Sie diese Situation? Es gibt so viele Feste, die im Jahreskreis gefeiert werden wollen, etwa Weihnachten oder Geburtstage und schon taucht die damit verbundene Frage auf „Was wünschst du dir?“. Entweder sind Sie mit einem Kind gesegnet, das sofort einen angemessenen Wunsch parat hat, oder bei Ihnen wohnt ein ebenso glückliches dafür stets wunschloses Kind oder etwa eines dessen Wünsche sich stets ändern oder Sie haben all das unter einem Dach.

Um das Geschenke finden streßfreier zu gestalten ist vor Jahren in unser Haus eine Wunschbox eingezogen. Dazu brauchen Sie eine leere Taschentuchbox, etwas Buntpapier, Kleber, Stifte oder Sticker. Gemeinsam mit den großen und kleinen Kindern verziert man nun nach Lust und Laune diese Box und stellt sie anschließend an einen Platz, der für alle Kinderhände gut erreichbar ist. Man legt kleine Zettel und einen Stift daneben und schon ist sie fertig. Dort wo früher Taschentücher raus kamen, dürfen jetzt Wünsche hinein!

Wenn nun eines der Kinder einen Wunsch hat, schreibt es diesen auf den Zettel und wirft ihn in die Box. Fordern Sie ihre Kinder auf, die Augen offen zu halten und möglichst genau den Wunsch zu formulieren. z.B. den Titel und auch den Autor eines Buches zu nennen. Kleinere Kinder zeichnen ihre Wünsche einfach auf. In regelmäßigen Abständen setzen Sie sich gemeinsam mit den Kindern gemütlich zusammen, öffnen die Box und lesen all die gesammelten Wünsche. Sie werden staunen, was da alles geschrieben steht! Das können oftmals ganz kleine Dinge des Alltags sein, wie etwa „eine neue Trinkflasche“, „Socken OHNE Muster“ oder „den gleichen Glitzerschleim wie meine Freundin“.

Natürlich finden sich auch unleistbare Wünsche darunter und immer wieder kommt es vor, dass eines der Kinder feststellt „Ach was, das brauch ich gar nicht mehr…. das wollte jeder haben, aber damit fangt man dann eh nix an!“. Manchmal steht geschrieben „weniger Streiten“ oder „öfter was gemeinsam machen“. Auf jeden Fall sind diese Tage, an denen die Box geöffnet wird eine gute Möglichkeit, um zu besprechen, was gerade wichtig ist im Leben jedes einzelnen Kindes. Und immer schummelt sich in unsere Box eine kleine Süßigkeit für jeden und ein Zettel, auf dem geschrieben steht, wie der Tag nun weiter geht z.B. „Und jetzt gibt´s Pizza für alle!“

Viel Freude beim Ausprobieren!

Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns!

Foto: Luisella Planeta Leoni/Pixabay

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Rezept für Weihnachtskekse

Mmmmh was riecht denn da so fein? Keksduft liegt in der Luft! Für „Ausstecherle“ haben wir für Sie ein herrlich einfaches Rezept:

Zutaten:

  • 50 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Butter
  • 150 Gramm Mehl
  • ein Schuss Milch

Zubereitung:

Diese Menge kommt in eine Rührschüssel und wird mit etwas Milch vermengt und mit der Hand zu einem glatten Teig verknetet. Diesen nun für ca. eine halbe Stunde kalt stellen. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, Kekse ausstechen (daher der Name) und im vorgeheizten Backofen (180 C, Ober- Unterhitze) ca. 8 Minuten backen. Der Teig eignet sich besonders für kleine Kinderhände, da er nicht klebt und zwischendurch bedenkenlos genascht werden darf!

Sind die Kekse ausgekühlt können sie nach Belieben verziert werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Welche Rezepte für Weihnachtskekse finden Sie gut? Schreiben Sie uns!

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Projekt Collegialität

Nachdem die ersten und vorab wichtigsten Projektplanungs- und Umsetzungsphasen abgeschlossen waren, konnte bereits Anfang September dieses Jahres die erste Bewohnerin mit ihrem Kind in das neue Projekt „Collegialität“ des Mutter-Kind-Hauses der St. Elisabeth-Stiftung einziehen. Mittlerweile füllen sich die Wohnungen und das Konzept findet seine praktische Anwendung.

Gesamt werden vorerst während der Projektdauer sieben Wohnungen in Wien für Mütter mit Kindern zur Verfügung gestellt, die den sogenannten Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot-Karte plus“ oder eine EU-Staatsbürgerschaft besitzen. Seit Beginn des Projekts wird in unserem multiprofessionellen Team der Fokus auf das Erlangen von Erwerbstätigkeit und der Verbesserung der Deutschkenntnisse gelegt. Somit ist es von Anbeginn unser Ziel, durch die professionelle Begleitung und Unterstützung in den verschiedensten Lebenslagen, im Sinne der Arbeitsmarktintegration und der sozialarbeiterischen Betreuung das eigenständige und nachhaltige Wohnen in einer eigenen Wohnung zu ermöglichen. Dazu gehört neben der arbeitsintegrationsspezifischen Begleitung und der Betreuung in aktuellen Thematiken des Alltags wie finanzielle Grundsicherung, Rechtsangelegenheiten, Gesundheit, Erziehung und Kinderbetreuung, etc. auch die Unterstützung in sozial und gesellschaftlich relevanten Problemstellungen, die als alleinerziehende Mutter und erwerbstätige Frau mit oft geringem sozialen Rückhalt einhergehen.

Die Stärkung der Mütter und in Folge dadurch auch der Kinder, die Hilfe zur Selbsthilfe und die Eröffnung der Möglichkeiten, durch einen betreuten Wohnplatz in unserem Projekt neue, individuelle Wege im eigenen Leben zu beschreiten, gibt dabei sowohl den Müttern als auch uns als Team stetig neue Motivation.

In diesem Sinne – Individualität, Lebenserfahrung und Mut als Schlüssel zur persönlichen Erfolgsgeschichte!

Haben Sie Fragen zu unserem neuen Projekt?

Schreiben Sie uns!

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Einräumen, ausräumen

Ui, sind die Kasterln interessant!

Für Kinder, die gerade lernen mobil zu sein, ist es unheimlich interessant alles zu erforschen. Die Welt ist neu und aufregend. Dinge in die Hand nehmen, ausprobieren, auf den Boden klopfen, gegen Wände schmeißen – wow, was passiert damit, wie reagiert das Ding. Alles erlaubt, solange es nicht die Katze ist ;). Für Kinder, die gerade krabbeln lernen, ist es wichtig die Welt erforschen zu dürfen.

Ich weiß, liebe Mamis, es ist mühsam die Küchenkasterln jeden Tag mindestens gefühlte 100 mal wieder einzuräumen, damit Junior sie gleich wieder ausräumt. Aber es ist wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes.

Es lernt Türen zu öffnen, Griffe zu greifen, wie krieg ich die Sachen aus dem Kasterl oder der Lade, wie fühlen sie sich an, wie klingen sie, wie kann man die Sachen auseinander nehmen…

Das nennt man selbständiges Lernen und ist die Basis für alles weitere Lernen. Erlauben Sie es Ihrem Kind ruhig. Und stehen Sie nicht immer daneben und sagen: „Das darfst du nicht! Greif das nicht an! Das ist gefährlich!“ Machen Sie sogenannte „Ausräumkasterln“ speziell für Ihr Kind. Vor allem in der Küche und wechseln Sie immer wieder den Inhalt. So kann Ihr Kind gefahrlos die Dinge entdecken. Sie können daneben kochen und es lernt immer Neues kennen.

In jedem Zimmer sollte es solche Laden oder Regale geben, um dem Kind die Möglichkeit zu geben, alle Bereiche des Lebens kennenzulernen – Küchengeräte, Bücher, Kleidung, Badesachen,…

Ich weiß, meine Damen, der Lärmpegel von auf den Fliesenboden geklatschten Deckeln oder Töpfen ist mit einem startenden Flugzeug zu vergleichen, aber nehmen sie´s locker. Singen Sie im Takt ein Liedchen oder machen Sie auch mal mit. Glauben Sie mir, es macht Spaß!

Und irgendwann ist auch diese Entwicklungsphase vorbei und Sie haben es überstanden :).

Was sagen Sie dazu?

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Geschichten vorlesen

Wer bekommt nicht gerne vorgelesen? Lesen ist ja bekanntlich reisen im Kopf und manchmal ist es im Herbst einfach gar nicht einladend, um raus zu gehen. Genau dann können Sie mit Ihren Kindern eine tolle Lesezeit verbringen. Und diese können Sie auch vorab planen! Malen Sie doch einfach mit Ihren Kindern ein Schild auf dem steht „Lesezeit“ und hängen es immer dann an die Kinderzimmertür, wenn es wieder soweit ist. Dann schaffen Sie sich einen gemütlichen Platz am Boden mit Decken und Pölstern und einem angenehmen Licht.

Kleine Kinder dürfen gerne ihr Kuscheltier einladen und größere wollen es vielleicht dunkel haben und nur im Schein einer Taschenlampe lesen. Auf jeden Fall sollte es etwas Besonderes sein, damit sich die Kinder beim nächsten Mal bereits freuen, wenn das Schild wieder an der Tür hängt!

Wenn der Raum hergerichtet ist, suchen Sie sich gemeinsam die Bücher aus, die vorgelesen werden sollen und sorgen auch für eine Jause zwischendurch. Dabei lassen Sie sich von Ihren Kindern helfen! Die Kinder schneiden die Äpfel auf und schälen die Mandarinen, richten Kekse oder Schnitten her und dafür bekommen sie dann vorgelesen.

Vereinbaren Sie sich eine Zeit, wie lange Sie lesen wollen und schon kann es los gehen! Lesen, lesen, lesen….

Und was machen wir jetzt?

Nach der letzten Seite kommt oft diese Frage und dann ist Malen die Lösung. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier Buntstifte oder Wasserfarben und malen Sie zum Beispiel die Hauptfigur des Buches oder ein dazu passendes Bild oder setzen die Geschichte fort… Ihre Kinder haben bestimmt tolle Ideen.

Noch ein paar Tipps: Waren Sie schon einmal mit Ihren Kindern in der Bücherei? Fragen Sie doch einmal die Freunde Ihrer Kinder, was sie gerade lesen und tauschen Sie Bücher! Es gibt auch eigene Bücherflohmärkte, vielleicht sogar in Ihrer Nähe? Und wer gerne liest oder vorgelesen bekommt, kann auch einfach einmal ein Lesezeichen basteln. Viel Spaß dabei!

Wie finden Sie unsere Ideen? Schreiben Sie uns!

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