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„Spenden ist etwas für die Älteren“, hört man oft die Aussage, wenn man fremde Menschen auf das Thema anspricht. Einerseits trifft die Aussage auch zu, schließlich macht man sich als Jugendlicher selten Gedanken über die Situation der Hilfsbedürftigen in Österreich. Erst ab einer gewissen Reife scheint das Thema besonders interessant zu sein. Man ist entschlossen, etwas Gutes für die Menschen zu tun, die es nicht so einfach im Leben haben wie wir.

Andererseits trügt der Schein, zumindest was die Spendenbereitschaft in Österreich angeht.  Immerhin gehören laut Public Opinion die 35- bis 59-Jährigen zu der spendabelsten Gruppe in Österreich. Auch wenn man sich die Meinung der Jugendlichen in Wien anhört, ändert man schnell die Aussage.

„Geldspenden sind nach wie vor ein Thema in der Gesellschaft, das viele verunsichert. Oft fragt man sich, ob man an die richtige Organisation bzw. für den richtigen Zweck gespendet hat und ob das gespendete Geld auch wirklich dafür verwendet wird, wofür es gedacht ist. Meiner Meinung nach ist spenden niemals falsch. Natürlich muss man darauf achten, an seriöse Organisationen zu spenden, doch jeder kann einfach nachfragen, wofür genau sein Geld verwendet wird. Nur aus dem Grund sollte man auf das Spenden nicht verzichten“. Julia, 19 Jahre alt

Da stimmen wir Julia zu. Jeder Spender hat das Recht darauf, zu erfahren, was mit seinem Geld passiert. Die St. Elisabeth-Stiftung geht sehr transparent mit Spenden um. Nicht umsonst sind wir im Besitz des Spendengütesiegels, auch die Spendenabsetzbarkeit ist ein großer Vorteil für unsere Spender. In unserem Jahresbericht findet man alle Informationen zu unseren Aktivitäten in dem jeweiligen Jahr sowie zu der Höhe der erwirtschafteten Spenden.

„Selbst mit einer kleinen Spende kann man schon etwas bewirken. Niemand spricht davon, dass jeder spenden muss oder gar große Summen an Geld bereitstellen soll. Doch ich finde jeder, der Geld übrig hat, könnte sich zumindest Gedanken darüber machen, es Bedürftigen zur Verfügung zu stellen. Egal, ob es ein Bettler vorm Supermarkt oder eine soziale Einrichtung ist. Keiner dieser Menschen möchte dieses Leben führen und auch niemand von uns möchte jemals in solch eine Situation kommen“. Thomas, 26 Jahre

Oft spenden Menschen Geld, die selber nicht viel im eigenen Portemonnaie haben, die aber trotzdem das Bedürfnis verspüren, etwas Gutes zu tun. Oft gehören Spender selber zu den Betroffenen oder haben zumindest in ihrem Bekanntenkreis von ähnlichen Fällen gehört. Die Gewissheit, dass das gespendete Geld in guten Händen ist, bewegt sie oft dazu, regelmäßig zu spenden.

„Natürlich ist es schwer, sich in solche Personen und Lebenssituationen hineinzuversetzen, da wir alle unseren hohen Lebensstandard gewöhnt sind. Doch hat jeder schon einmal darüber nachgedacht, wie es wäre, kein Dach über dem Kopf zu haben und nicht einmal genug Geld, um seine Familie sättigen zu können? Wenn einige aufhören würden immer nur wegzusehen, gäbe es vielleicht mehr Menschen, die ihr Hab und Gut mit Bedürftigen teilen: Dann müssten weniger Leute auf der Straße frieren“. Alice, 25 Jahre

Man möchte sich solche Situation gar nicht vorstellen. Das würde jeden von uns in einen depressiven Zustand bringen. Wenn das Thema aber in der Öffentlichkeit präsent ist – wie bei Naturkatastrophen – dann steigt automatisch die Spendenbereitschaft der Menschen. Sie sehen die Katastrophe mit eigenen Augen und verspüren das Bedürfnis, den Menschen vor Ort zu helfen.

„Spenden ist cool! Ich spende regelmäßig ein paar Euro an gemeinnützige Organisationen. Ich appelliere hiermit an all diejenigen, die definitiv genug Geld in den Taschen haben, um zu helfen: Hört auf wegzusehen und beginnt damit, etwas zu bewegen!“ Marco, 22 Jahre

Bewegende Worte von jungen Menschen, die das Gegenteil von der Aussage beweisen: Spenden ist nicht nur etwas für die Älteren. Das Alter spielt oft gar keine Rolle bei der Spendenbereitschaft. Viel wichtiger sind die Sympathie mit der Organisation, die Sicherheit, dass die Spende auch zweckgerichtet ankommt sowie die Betroffenheit von der Not anderer Menschen.

Und wie stehen Sie zu dem Thema? Schreiben Sie uns unter elisabethstiftung@edw.or.at. Sie können aber auch direkt an Schwangere, alleinerziehende Mütter und Frauen in schwierigen Lebenslagen spenden.

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Jede(r) von uns erinnert sich gerne an die eigene Kindheit. Als Mädchen hat man gerne mit einer Puppe gespielt, als Bub mit einem Auto. Es gab Freude, Tränen, Wut, Stolz oder auch Enttäuschung. Die ersten Gefühle, die jedes Kind beim Spielen miterlebt. Kein Wunder, dass Spielen für die Gesundheit jedes Kindes so wichtig ist. Schließlich entfalten die Kinder beim Spielen ihre seelischen, geistlichen und körperlichen Möglichkeiten. Im Spiel sammelt jedes Kind seine ersten Erfahrungen und entdeckt somit die Welt auf seine eigene Art und Weise. Durch eine Menge von Anregungen entwickelt sich beim Spielen auch das kindliche Gehirn.  Mit 5 Jahren entwickeln Kinder etwa 80% ihrer Intelligenz! Ein wichtiger Grund, um dem Kind genug Spielraum für diese Art der Aktivitäten anzubieten.

In den Mutter-Kind-Häusern der St. Elisabeth-Stiftung wird besonders stark auf die Entwicklung jedes einzelnen Kindes geachtet. 2018 waren bei uns 66 Kinder in Betreuung. Die SozialpädagogInnen betreuen die Kinder einzeln und in Gruppen und bieten ihnen ein sehr abwechslungsreiches Programm an. Die Wohnungslosigkeit der Mamas und somit automatisch des Kindes führt zu einer familiären Krise, die sich negativ auf die kindliche Entwicklung auswirkt. Um den Kindern ein Stück Normalität zu ermöglichen, wird fleißig für unser Kinderspielzimmerprojekt gesammelt. Ein Spielzimmer, in dem Spielzeug, Kinderbücher, ein kleines Sofa, Regale für Mädchen und Buben zu finden sind. Ein Spielzimmer, in dem der Nachwuchs spielen, toben, träumen und sich ausruhen kann. Ein Rückzugsort für die Kleinen, um die schlimme Vergangenheit zu vergessen.

Unsere treuen Spender haben die Möglichkeit, die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Helfen auch Sie mit, denn Ihre Hilfe macht Kindern Mut. Rufen Sie uns an: +43 (01) 54 55 222-24.

 

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Eines der zahlreichen Projekte der Beratungsstelle ist die monatliche Hebammengruppe, geleitet von einer unserer Beraterin. Diese findet sowohl auf Deutsch als auch auf Arabisch statt. Es werden verschiedenste für Schwangere relevante Themen besprochen, z.B: Anmeldung zur Geburt, Stillen, Wochenbett, Impfungen, Familienplanung und Ernährung für Schwangere und Babys. Sowohl für das leibliche Wohl als auch für die Betreuung der Kleinsten wird gesorgt. Die Hebammengruppe in der St. Elisabeth-Stiftung wird mit Begeisterung von unseren Klientinnen besucht. Es gibt immer rege Diskussionen zu den verschiedensten Themenbereichen.

Praktische Tipps:

  • In die Gruppe kann grundsätzlich jede interessierte Frau kommen. Jede Frau, die persönlich in die Beratungsstelle kommt, bekommt die Einladung.
  • Schwangerschaft ist keine Voraussetzung für die Teilnahme in der Gruppe. Die Frau sollte aber Kleinkind(er) haben, da sich die Themen überwiegend um diesen Bereich drehen.
  • Es gibt keine begrenzte Teilnehmeranzahl. Die Mitarbeiterinnen der Stiftung freuen sich über jede Teilnehmerin.
  • Die Gruppe findet 4 mal pro Semester in der Zeit vom März-Juni, jeden Mittwoch von 10-12 Uhr in der Beratungsstelle (Arbeitergasse 28/EG) statt.

Wir laden Sie herzlich ein, in die Gruppe zu kommen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Bei Fragen rufen Sie uns unter Telnr.: +43 54 55 222 – 10 an oder schreiben Sie und eine Nachricht elisabethstiftung@edw.or.at.

 

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Heute feiern wir den internationalen Weltfrauentag. Auch wir in der St. Elisabeth-Stiftung sind in Feierlaune. Schließlich spielen Frauen in unserer Einrichtung eine sehr große Rolle.

Alleine hinter dem Namen unserer Stiftung steht eine Frau – die St. Elisabeth. Wir sind außerdem eine gemeinnützige Organisation, die Schwangeren, alleinerziehenden Müttern und Frauen in schwierigen Lebenslagen unter die Arme greift. Es sind also überwiegend Frauen.

Zu unseren Klientinnen gehören Frauen aus vielen Nationen: 2018 haben wir u.a. 323 Frauen aus Österreich, 379 Frauen aus Nigeria, 343 Frauen aus Tschetschenien, 782 Frauen aus Syrien, 314 Frauen aus Serbien betreut. Insgesamt waren es 3.351 Klientinnen aus 11 Nationen.

Frauen werden bei uns mit Sachspenden wie Kleider, Hygieneartikel oder Lebensmittel versorgt. Und auch ausschließlich Frauen leben in unseren Mutter-Kind-Häusern.

Unsere Klientinnen werden in der Beratungsstelle ausschließlich von Frauen betreut: 2 Frauen im Journaldienst bzw. in der Administration, 4 Sozialberaterinnen, eine Familien- und Lebensberaterin und eine Juristin.

Das sind doch genug Gründe, um zu feiern, oder?

Wissen Sie aber eigentlich vorher der Internationale Weltfrauentag kommt? Die Idee stammt von Clara Zetkin (1858 – 1933), einer Ikone der proletarischen Frauenbewegung. Am 27. August 1910 hat die deutsche Sozialistin auf der Zweiten Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung des Internationalen Weltfrauentages vorgeschlagen. 2019 feiern wir den Weltfrauentag bereits zum 108. Mal!

An dieser Stelle wünschen wir allen Frauen auf der Welt alles Gute!

 

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663 Kleiderspenden, 914 Windelspenden und 23 Babystartpakete hat die Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung letztes Jahr an Schwangere, alleinerziehende Mamas und Familien in Not ausgegeben. Eine hohe Anzahl, die deutlich macht, wie viele bedürftige Frauen in die St. Elisabeth-Stiftung persönlich kommen und materielle Unterstützung in Anspruch nehmen. Oft fehlt ihnen die nötige Grundausstattung, um ein glückliches und sorgenfreies Leben mit ihrem Baby zu führen. Sei es die Bettwäsche für ihr Baby, Kinderschuhe, Waschmittel oder einfache Lebensmittel. Reicht das aber aus? Definitiv nicht! Die Zahl der bedürftigen Frauen steigt vom Jahr zu Jahr. Die Zahlen machen es deutlich: 2017 hat die Stiftung 641 Windeln an die Mamas verschenkt, 2018 ist die Zahl auf 914 gestiegen. Es sind 273 Windeln mehr als ein Jahr zuvor! Tendenz steigend.

Was benötigen dringend die bedürftigen Mamas?

Unsere Frauen können praktisch alles gebrauchen, was sich im guten Zustand befindet:

Babyausstattung

  • Babyausstattung (Größe 50/56)
  • Babyschlafsäcke, Fellsäcke für Kinderwägen
  • Bettwäsche

Kleidung

  • Kleidung (von Größe 62 bis Erwachsenenkleidung)
  • Schuhe (alle Größen)
  • Winterbekleidung in allen Größen
  • Umstandsmode

Hygieneartikel

  • Kosmetikprodukte wie Zahnpasta, Deos, Bodylotion
  • Waschmittel und Spülmittel
  • Handtücher & Badetücher

Alle Sachspenden nehmen die Mitarbeiterinnen der Stiftung gerne in der Beratungsstelle, Arbeitergasse 28/Erdgeschoß, 1050 Wien, Montag-Donnerstag zwischen 9-12 und 13-15 Uhr entgegen.

Warum sollen Sie ausgerechnet die St. Elisabeth-Stiftung unterstützen?

Falls Sie sich gerade diese Frage stellen, möchten wir Ihnen einige Gründe nennen, die dafür sprechen. Die St. Elisabeth-Stiftung hat ein großes Ziel vor Augen: Schwangere, alleinerziehende Mütter und Kinder konkret zu unterstützen, ihnen ein Dach über dem Kopf zu schenken sowie ihnen neue Perspektiven und Chancen auf ein besseres Leben zu eröffnen. Materielle Unterstützung ist ein Teil unseres Ziels. Wir helfen gerne dort, wo Hilfe benötigt wird.

Die Stiftung geht auch sehr transparent mit Spenden um. Sei es eine Sachspende oder eine Geldspende. Nicht umsonst ist sie im Besitz des Spendengütesiegels. In unserem Haus befindet sich der Sachspendenlager, in dem Frauen mit ihren Kindern Kleiderspenden persönlich abholen können. Windeln, Hygieneartikel oder Lebensmittel werden direkt in der Beratungsstelle an unsere Klientinnen ausgegeben. Viele Großspender bringen ihre Spenden persönlich bei uns vorbei, um sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen. Auch Sie haben jederzeit die Möglichkeit dazu. Wenn wir Sie also überzeugen konnten, freuen wir uns, wenn auch Sie uns heuer mit einer Spende unterstützen.

Kontaktieren Sie uns und wir geben Ihnen gerne alle nötigen Informationen weiter. An dieser Stelle sagen wir schon mal DANKE!

 

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Frau I. ist schwanger und möchte gerne zur Beratung in die St. Elisabeth-Stiftung kommen. Sie ist sich allerdings nicht sicher, ob und wie sie sich anmelden kann. In diesem Artikel finden Frauen, die sich in ähnlicher Lage befinden, ein paar Hinweise:

Am besten ist es, wenn Frau I. die Mitarbeiterinnen in der Beratungsstelle während der Öffnungzeiten anruft. Dokumente, die sie und jede andere schwangere Frau zum Erstgespräch auf jeden Fall mitnehmen sollte, sind:

  • ein gültiger Ausweis
  • der Mutter-Kind-Pass
  • der aktuelle Meldezettel

Das erste Gespräch findet im Zuge des Journaldienstes statt und stellt keinen fixen Termin dar. Frau I. kann Mo-Do von 9:00-11:30 Uhr und von 13:00-14:30 Uhr in der Beratungsstelle vorbeikommen. Dort kann sie mit einer Sozialberaterin ihre Situation besprechen und es werden die Möglichkeiten abgeklärt, wie wir ihr helfen können. Es ist sehr wichtig, dass Frau I. persönlich in die Beratungsstelle kommt und schon einen Mutter-Kind-Pass besitzt. Sollte Frau I. weder Deutsch noch Englisch sprechen, ist es außerdem sinnvoll, wenn sie einen Dolmetscher mitnimmt.

Sollte Frau I. nicht versichert sein, ist es besonders wichtig, dass sie rechtzeitig, das heißt mindestens 5 Monate vor dem Geburtstermin, in der Schwangerschaft Kontakt mit der Beratungsstelle aufnimmt. Bei Fragen oder Problemen während der Schwangerschaft können sich Frauen vertrauensvoll an die Beratungsstelle unter der Telefonnummer +43 (1) 54 55 222-10 wenden.

 

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Roland Bürger, ROMA Friseurbedarf & Vorstandsmitglied des HOCC Harley Owners Charity Club, engagiert sich seit Jahren für die St. Elisabeth-Stiftung. In unserer neuen Reihe „5 Fragen an…“ haben wir ihn nach den Beweggründen für seine so großartige Hilfsbereitschaft gefragt.

Sie unterstützen seit Jahren die St. Elisabeth-Stiftung mit Spenden. Was sind Ihre Beweggründe für dieses großartige Engagement?

Es ist für unsere Spender und auch für uns im Vorstand des HOCC sowie auch den Eigentümer von ROMA Friseurbedarf extrem wichtig, genau zu wissen, wohin das Geld geht bzw. für was es verwendet wird. Bei der St. Elisabeth Stiftung können wir das Ganze genau mit verfolgen und auch live miterleben.

Es gibt so viele gemeinnützige Organisationen, die Hilfe benötigen. Warum unterstützen Sie ausgerechnet die St. Elisabeth-Stiftung?

Wie so oft ist es der persönliche/freundschaftliche Kontakt zuerst mit Lukas Pohl (ehemaliger Geschäftsführer) und jetzt der freundschaftliche Kontakt mit Nicole Meissner, wo einfach das Vertrauen von Haus aus da ist. Es ist einfach die Tatsache, dass alle Mitarbeiter nur das Beste für die Betroffenen erreichen wollen.

Sie arbeiten als Unternehmenssprecher bei ROMA Friseurbedarf, sind Vorstandsmitglied des HOCC Harley Owners Charity Club, haben eine Familie, mit der Sie Ihre Zeit verbringen. Wie schaffen Sie es zeitlich, sich noch ehrenamtlich zu engagieren? Geben Sie uns ein paar Tipps, wie Sie Ihren Tag planen, um das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich teile mir die Charity-Themen genauso ein wie meine Arbeitsthemen. Es ist ein Teil meines Lebens mit gleicher Wichtigkeit, somit geht es sich dann auch aus. Es gibt keinen Unterscheid in dem Fall, ob ich dabei etwas verdiene oder nicht. Dann funktioniert das ausgezeichnet. Die Familie bekomme ich unter, weil meine Frau auch komplett hinter mir steht und mich überall unterstützt, aber auch zurückpfeift, wenn es mal zu viel wird. Die Kinder sind eigentlich auch immer dabei, wenn es heißt, Gutes zu tun. Meiner Frau und mir ist es sehr wichtig, Ihnen dieses Mitgefühl auch mit auf den Weg zu geben.

Gibt es etwas, was Sie den Menschen draußen gerne sagen würden?

Ja helfen heißt nicht immer im Mittelpunkt zu stehen. Klar ist es wichtig, die Medien dabei zu haben, um auf die Themen aufmerksam zu machen, aber man vergisst dann immer, da draußen auf die vielen „kleinen“ Helfer, die ohne dauernd den Kopf in die Kamera zu halten, viel bewegen. Klar sind es oft bei denen nicht die hohen Summen, aber um die geht es auch nicht immer, sondern es geht auch oft einfach nur um den Willen zu helfen.

Haben Sie einen besonderen Wunsch, den Sie gerne 2019 erfüllen würden?

Mehr Zeit für meine Familie. Daran muss ich noch arbeiten!

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben und vor allem nochmal vielen herzlichen Dank für Ihre so tatkräftige Unterstützung!

Möchten auch Sie unsere Stiftung unterstützen? Was auch Ihre Spende bewirken könnte, erfahren Sie hier.

Fotocredit: robinconsult

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Der berühmte Neurowissenschaftler Christian Keysers meint „Das Leiden anderer aktiviert unser eigenes Schmerzsystem, so als würden wir den Schmerz selbst empfinden“. Das Wohlergehen anderer Menschen ist uns wichtig und wenn es den Anderen schlecht geht, geht es uns genauso schlecht. Und wer von uns möchte schon, dass es ihm schlecht geht? Nicht ohne Grund steigt unsere Spendenbereitschaft bei Naturkatastrophen wie Tsunami, Erdbeben oder Hochwasser. Wir fühlen mit den Betroffenen mit und können uns in ihre Notsituation sehr gut versetzen.

Was sind aber die Beweggründe für das Spenden oder Nicht-Spenden der ÖsterreicherInnen? Mit diesem Thema hat sich der Fundraising Verband Austria im letzten Spendenbericht näher auseinandergesetzt. Hier ein paar Eckdaten.

Seit Jahren sind Kinder (23%) die Nummer 1 bei den häufigsten Spendenzielen der ÖsterreicherInnen, gefolgt von Tieren (21%), Katastrophenhilfe im Inland (17%) und Obdachlosen/BettlerInnen (16%).

Spendenziele-Österreicher 2018-St.Elisabeth-StiftungMeistens sind es persönliche Gründe, die uns dazu bewegen, für eine Organisation Geld zu spenden. Oft sind es neben Emotionen, sozialer Verantwortung auch die Sympathie für eine Organisation. Einige der Spender, mit denen wir als St. Elisabeth-Stiftung persönlich gesprochen haben, sagten zu uns

„Ich spende an die St. Elisabeth-Stiftung, weil ich genau sehe, wofür meine Spende verwendet wird. Ich kann auch persönlich vorbeikommen und mir ein Bild von Ihrer Arbeit machen. Das was Sie machen, macht wirklich Sinn.“

Das ist uns auch sehr wichtig. Aus dem Grund veranstalten wir u.a. den Tag der offenen Tür, um unsere Arbeit an konkreten Beispielen zu zeigen. Für jeden potentiellen Spender oder Interessenten steht unsere Tür offen.

Für uns ist es sehr gut nachvollziehbar, dass die Gewissheit, dass mein Geld für gute Zwecke eingesetzt wird, eine sehr wichtige Rolle bei den Spendern spielt. Schließlich möchte man das eigene Geld sinnvoll investieren. Das Österreichische Spendengütesiegel steht übrigens als Qualitätszeichen einer spendensammelnden Organisation für Transparenz und Vertrauen und ist für einen Spender ein Anzeichen für ihre Seriosität.

Geschlechterspezifisches Verhalten

Die Spendenmotive können auch nach dem Geschlecht differenziert werden. Die Tatsache, dass „ich es mir leisten kann“, ist für rund 41% der Menschen, überwiegend Männer, ein wichtiges Spendenmotiv. Sie spenden durchschnittlich rund 122 Euro. Frauen dagegen, die mehr Mitleid, Solidarität mit Armen und Schwachen empfinden, spenden im Durschnitt 106 Euro.

Welches Bundesland spendet am häufigsten?

In einem Bundesländervergleich schneidet Salzburg, Tirol und Vorarlberg (77%, 139 Euro pro SpenderIn) am besten ab. Dort wird am meisten für die Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland gespendet. Die zweite Stelle belegen die Steiermark und Kärnten (66%, 100 Euro pro SpenderIn). In Wien spenden 54% der BewohnerInnen (80 Euro pro SpenderIn) an Kinder und Obdachlose, während in Niederösterreich und Burgenland 54% (123 Euro pro SpenderIn) neben den Kindern auch für die Katastrophenhilfe im Inland spenden. Oberösterreich belegt den letzten Platz mit 50% und 119 Euro pro SpenderIn. Als Spendenzweck werden Kinder und die Tiere angegeben.

Weltweites Ranking

Im internationalen Vergleich bewegt sich Österreich seit Jahren im Europäischen Mittelfeld mit einer Pro-Kopf-Spende von 75 Euro. Wir sind noch keine Spendenweltmeister, die Richtung stimmt aber und der Wille. Immerhin ist seit Jahren ein leichtes Wachstum im Spendenaufkommen der ÖsterreicherInnen zu beobachten. Nur weiter so!

Mit jeder Spende an die St. Elisabeth-Stiftung schenken Sie Schwangeren, alleinerziehenden Müttern und Familien in Not Hoffnung auf eine bessere Zukunft!

Ihre Hilfe macht Menschen Mut!

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Das Kindeswohl steht in der St. Elisabeth-Stiftung an erster Stelle. Etwa 36 Kinder im Kindergartenalter betreuen aktuell die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen im Mutter-Kind-Haus Arbeitergasse.

Die Sozialpädagogen legen einen besonders großen Wert darauf, die motorischen und intellektuellen Fähigkeiten der Kinder aufs Neue herauszufordern und ihre Freizeit spielerisch zu gestalten. In unserem Kinderbüro dürfen Kinder je nach Alter dreimal die Woche an speziellen Programmen teilnehmen. Sie malen, hören (Live) Musik, schauen Filme, kochen oder nehmen interaktiv an  spielerischen Workshops teil.

Malen-Websitebild-St.Elisabeth-Stiftung

Bei der letzten Stunde hatten Kinder ab 7 Jahren die Möglichkeit, ihr räumliches Vorstellungsvermögen zu trainieren und die neuen Stifte und Malblöcke von unserem Spender Brevillier Urban & Sachs zu testen. Bei dieser Stunde sind ein paar sehr schöne Bilder entstanden. All diese Bilder werden bald auf unserer Facebookseite ausgestellt und unsere Follower können abstimmen, welches Bild Ihrer Meinung nach das Schönste ist und es verdient, auf unsere Dankkarten zu kommen. Der Besitzer des schönsten Bildes bekommt einen Preis. Seien Sie gespannt!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme :).

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Die Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung stellt eine wichtige Schnittstelle zwischen staatlichen Behörden und anderen sozialen Einrichtungen dar. Wir kümmern uns um Schwangere und Alleinerziehende, die sozial benachteiligt sind, sich in einer schwierigen finanziellen Situation befinden oder rechtliche Beratung brauchen.

In der Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung in Wien werden Frauen aus 70 verschiedenen Ländern betreut. Oft sind die Frauen traumatisiert und benötigen in erster Linie jemanden, der ihnen zuhört und mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wie gehen wir vor?

  • Der erste Schritt ist, beim ersten Gespräch im Zuge des Journaldienstes die Situation und die dringlichsten Bedürfnisse der schwangeren Frauen abzuklären.
  • Die Sozialberaterinnen helfen Frauen bei Behörden oder Problemen mit Vermietern, bei der Jobsuche und nicht selten bei der Wohnungssuche.
  • Die Frauen werden teilweise über einen längeren Zeitraum von den Mitarbeiterinnen der Stiftung begleitet, wodurch eine sehr persönliche Beziehung zwischen beiden Seiten entsteht.

Die Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung ist auf Spenden angewiesen, sei es Geldspenden oder auch Sachspenden. Dank der zahlreichen, großzügigen Spenden werden bedürftige Frauen und ihre kleinen Schützlinge mit Kleidern, Windeln, Babynahrung, Milch, Kinderwägen und viele anderen Dinge versorgt.

Die Dankbarkeit der Frauen zeigt sich immer wieder darin, dass sie, ihren Möglichkeiten entsprechend, den Mitarbeiterinnen Mehlspeisen backen oder andere kleine Leckereien mitbringen. Zu sehen, dass man diesen Frauen die Chance auf ein selbstständiges Leben, in einem ihnen fremden Land gibt, ist eine sehr lohnende Aufgabe und motiviert das Team jeden Tag aufs Neue.

Im vergangen Jahr konnte die Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung für über 700 Frauen als eine Anlaufstelle für ihre Probleme dienen und an die 2.000 Beratungsgespräche führen. Das Angebot der Stiftung wird stetig erweitert, die Mitarbeiterinnen bilden sich kontinuierlich weiter und versuchen tagtäglich Lösungen für ausweglos erscheinende Lebenssituationen zu finden.

Sind auch Sie betroffen?

Gehören Sie zu den Frauen, die schwanger sind und sich in einer ausweglosen Situation befinden? Dann kontaktieren Sie uns und wir beraten Sie gerne. Bitte denken Sie daran, dass wir Frauen während der Schwangerschaft betreuen, auch beim zweiten Kind melden Sie sich noch während der Schwangerschaft bei uns.

Sie sind ein Spender und möchten unsere Arbeit finanziell unterstützen? Auf unserer Spendenseite finden Sie alle Möglichkeiten dazu. Im Namen der Frauen und Ihrer Kinder sagen wir schon mal DANKE!

 

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