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Diese Woche ist dem Thema „Gesundheit“ gewidmet. Vor ein paar Tagen haben Sie einen kurzen Beitrag über unsere Shiatsu-Behandlungen für unsere Klientinnen gelesen. Es ist interessant zu wissen, welche Rolle dabei die Ernährung spielt. Selbstverständlich ist die Ernährung sehr wichtig im Leben jedes Menschen. Nicht umsonst heißt es, „Du bist, was du isst!“. Welche Rolle spielt die Ernährung aber in der chinesischen Medizin?

Shiatsu ist Energiearbeit, Shiatsu-Praktiker unterstützen die Lebenskraft Qi in ihrem freien Fluss durch die Meridiane und Organe, indem sie versuchen, Blockaden zu lösen.

Nahrung ist auch Energie und sie liefert uns Energie, wenn wir sie gut auswählen. Gut heißt, zu unserem Zustand und unseren Bedürfnissen passend. Nicht für jeden ist alles heilsam oder wohltuend. Shiatsu-Praktiker gehen bei ihren Ernährungsempfehlungen sehr individuell auf unsere Klienten ein.

„Generell rät die Chinesische Medizin – und an diese lehnen wir uns meist an -, frisch und warm gekochte Speisen zu sich zu nehmen, da sie vom Körper leichter aufgespalten und verwertet werden können und unsere Mitte (unser Hara) stärken. Wir raten vor allem zu einem warmen Frühstück wie z.B. einem Porrige. Auch von weißem und braunem Zucker wird abgeraten, da er unserem Körper nichts liefert. Milchprodukte in zu hohem Maße konsumiert, können Schleim produzieren, was Lunge und Darm belasten kann. Auf Kaffee- und Fleischkonsum legen wir auch ein Augenmerk. Wir raten unseren Klienten auf Tiefkühlkost, Fertigprodukte, Zucker, Weizen, fritiertes, scharf angebratenes, Wurst und Milchprodukte, süße Getränke (Energiedrinks, Cola,…) soweit wie möglich zu verzichten“, so unsere beiden Shiatsu-Praktiker Sylvia Kleander und Miriam Burger .

Liebe Damen! Kaufen Sie die Lebensmittel regional, frisch und biologisch, dann tun Sie automatisch sich selbst und der Umwelt etwas Gutes. Unsere Ernährung sollte abwechslungsreich sein, vor allem bei Kohlenhydraten (Kartoffeln, Reis, Nudeln) sollten Sie auch einmal zu Quinoa, Kammut, Hirse, Amaranth, Buchweisen oder Dinkel greifen. Mehrmals in der Woche dürfen auch Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan stehen und nur ca. 2x in der Woche Fleisch, hierbei aber sollte man auf die Qualität achten.

Das Wichtigste dabei ist: Essen soll Genuss sein, also nehmen Sie sich Zeit, Ihr frisch gekochtes Essen in Ruhe zu sich zu nehmen, ohne Ablenkung – wie lesen, fernsehen, aufs Handy schauen -, sondern vielleicht in einer geselligen Runde mit anregenden Gesprächen. Was halten Sie davon?

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Elisabeth Stiftung

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