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Engel gesucht

Wer kennt sie nicht, die „Engel gesucht“ – Aktion auf Facebook? Nur die wenigsten wissen jedoch, wer hinter dieser Idee steckt. Wir haben ein Interview mit Christoph Reinwald geführt, der diese karitative Aktion vor Jahren ins Leben gerufen hat.

Aus welchem Grund unterstützen Sie die St. Elisabeth-Stiftung?

Da sich meine Mutter und ich in meinen ersten Lebensjahren in einer vergleichbar prekären Situation befanden, ist mir ein persönliches Anliegen die Stiftung als Institution wie auch deren Inhalte zu unterstützen, da die St. Elisabeth-Stiftung eine durchwegs bestehende Erforderlichkeit mit sehr viel sozialem Engagement und Menschlichkeit erfüllt. Hier gilt es auch als „Außenstehender“ zu unterstützen und auf diese bewundernswerte Arbeit entsprechend aufmerksam zu machen.

Wie kamen Sie auf uns bzw. seit wann kennen Sie die Stiftung?

Zufällig, ich habe vor gut zehn Jahren ein Projekt mit unterstützt, dessen Ziel es war, die St. Elisabeth-Stiftung finanziell ein wenig beizustehen. In Zuge dessen fanden hier die ersten Gespräche mit MitarbeiterInnen der Stiftung statt.

Das freut uns sehr, aber wie schaffen Sie es, sich neben der Arbeit noch ehrenamtlich zu engagieren?

Ich habe zum Glück Kollegen, welche mir bei diesem Projekt behilflich sind. Es ist nur eine Frage des Zeitmanagement. Wenn ein Projekt wirklich wichtig ist und einem am Herzen liegt, findet man immer Zeit.

Da haben Sie vollkommen Recht. Herr Reinwald, was bedeutet Ihnen die „Engerl gesucht“-Aktion?

Es ist mir eine Herzensangelegenheit. Die Wünsche betreffen meist einfachste Grundbedürfnisse, welche für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit darstellen. Dass es gerade um die Weihnachtszeit Mütter und Kinder gibt, die sich aufgrund verschiedenster privater oder beruflicher Umstände in einer solchen Situation befinden, macht einem das eigene Glück und die Zufriedenheit, welche man als Selbstverständlichkeit wahrnimmt, wieder durchaus bewusst. Es zeigt einem selbst ein gewisses Maß an Dankbarkeit und auch Demut, dass ein steiniger Weg durchaus sehr schnell kommen kann und man schätzen sollte, was man hat.

Das haben Sie sehr schön gesagt. Was würden Sie den potentiellen ehrenamtlichen Unterstützern mit auf den Weg geben?

Wenn man erlebt, wie die Engerl-Community (aktuell 3.941 Abonnenten) wächst und wie viel Herz und Engagement viele Engerl investieren, ist dies immer ein sehr schöner Moment. Natürlich ist es auch zeitweise ein wenig anstrengend hunderte Anfragen und Mails zu beantworten aber letztendlich schenken wir Kindern und auch Ihren Mamas ein Stück Glück und Zufriedenheit in der Weihnachtszeit. Dieser Umstand ist jede Mühe und Anstrengung wert.

Und jetzt die letzte Frage: Wie verbringen Sie eigentlich Weihnachten?

Mein Plan ist, die letzten beruflichen Jahresprojekte noch vor Weihnachten zu finalisieren.  Die freien Tage werde ich mit meiner Familie verbringen: in Ruhe & mit gutem Essen & ohne Stress und mit hoffentlich mit reichlich Schnee :). An dieser Stelle wünsche ich allen frohe und gesegnete Weihnachten.

Vielen Dank für die Wünsche und vor allem für Ihre jahrelange Unterstützung!

Möchten Sie mehr von dieser Aktion erfahren? Schreiben Sie uns!

Elisabeth Stiftung

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