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Lebkuchen Rezept

Die Süße des Honigs und die wärmenden Gewürze Zimt, Nelken, Sternanis, Kardamom, Koriander, eventuell auch Muskat, Piment und Ingwer gehören ganz wesentlich zu dem süßen und würzigen Duft und Geschmack des Weihnachtsgebäcks. Weil Lebkuchen sehr sättigend und lange haltbar ist, hat man ihn früher für karge Wintertage gebacken, um den Hunger (der Kinder?) zu stillen. Es gibt regional verschiedenste Rezepte für Lebkuchen, auch Pfefferkuchen oder Lebzelten genannt. Eine Variation des Lebkuchens sind Honigbusserl.

Hier ein Rezept meiner Mutter, das “1000fach” erprobt ist.

Zutaten:

  • 30 dag Roggen- und 25 dag Weizenmehl mit 1 KL Natron oder Backpulver vermischt
  • etwas Lebkuchengewürz oder zumindest etwas Zimt
  • 35 dag Kristallzucker (braun und /oder weiß)
  • 11 dag Honig
  • 4 Eier
  • 2 EL Öl

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel rasch zu einem Teig zusammenrühren, danach noch am Brett durchkneten. Mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, rasten lassen. Den Teig ca.1cm dick auswalken. Runde Kekse ausstechen. Mit Abstand aufs Blech mit Backpapier legen. Eventuell mit Eidotter und / oder etwas Milch bestreichen für einen schönen Glanz. Bei 180 Grad ca 10-12 Minuten backen; die Busserl sollen in der Mitte noch weich sein. Harte Busserl – gilt auch für Lebkuchen – werden weich, wenn man Apfelstücke oder -schalen in die Dose dazulegt. Die Honigbusserl sind in meiner Familie so beliebt, dass sie das ganze Jahr über regelmäßig per Post verschickt werden müssen. Aber zu Weihnachten haben sie Hochsaison.

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

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Elisabeth Stiftung

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