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Lockdown Müdigkeit

Liebe mitleidende Mütter, wir haben es zur Zeit einfach nicht leicht. Und nachdem die Pandemie immer noch nicht vorbei ist und die Zahlen auch nicht dafür sprechen, dass ein baldiges Ende des Lockdowns in Aussicht ist – da werde ich gleich noch müder. Es nervt das ständige Maske-Tragen. Meine Nase rinnt, meine Brille beschlägt, mein Gegenüber versteht mich nicht. Dann die geschlossenen Geschäfte – weil eben viele die Lockdowns nicht überlebt haben und geschlossen haben. Man kann nirgends hinfahren. Keine Entspannung in der Therme, kein lustiges Wochenende im Kletterpark,… Nichts! Und das nervt gewaltig. Und ich bin müde. Müde Maske zu tragen, müde vom Homeschooling, müde von der Enge zu Hause, müde vom Winter, der Kälte und dem Glatteis! Tröstlich ist, dass es allen so geht. Oder liege ich da falsch?

Aber ich versuche dagegen zu steuern. Macht mal eure Ohren auf. Hört ihr die Vögelchen zwitschern, seht ihr die kleinen grünen Knospen an den Ästchen? Frühling kommt. Ich genieße die warme Sonne auf meinem Gesicht, wenn ich einkaufen gehe und bleibe vor dem Geschäft noch ein bisschen stehe,n bevor ich die Maske aufsetze. Das tut gut. Ich lächle den Busfahrer durch die Maske an, aber er sieht es trotzdem und lächelt zurück. Ich amüsiere mich über zwei ältere Damen, die auf einer Bank sitzen und sich über ihre Enkelkinder unterhalten, wie süß die Kleine nicht lächelt und dass der Bub am Wochenende seine ersten Schritte gemacht hat.

Das Leben geht weiter. Man sieht es an jeder Straßenecke, hört es in Gesprächen, riecht es an der feuchten Erde, die endlich taut. Frühling kommt! Und mit ihm die Hoffnung. Auf ein Leben nach der Pandemie, auf die Sonne, die Wärme und ein normales Leben mit allem was dazu gehört.

Mädels wir schaffen das!

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Elisabeth Stiftung

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