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Nein, das darfst du nicht angreifen!

Ui, wie die Zeit vergeht. Schon setzt sich ihr Baby auf und beginnt alles in seiner Umgebung zu erforschen. Da muss man schnell sein, aber Mütter haben da einen eigenen Instinkt. Wir greifen schon vorher hin, bevor die Vase fällt oder das Regal umstürzt! Wir sind Wonder Woman!

Und dann schwupps, dreht sich die kleine Maus um und beginnt zu krabbeln. Man glaubt immer, das wird noch dauern, so schnell geht das nicht – mitnichten. Jetzt ist der sechste Sinn gefragt und Beschäftigung. Alle gefährlichen Gegenstände sind zu sichern und alles was sich in Reichweite der kleinen Ärmchen befindet, sollte gepolstert oder aus Plastik sein.

Aber das ist eine spannende Zeit, die auf sie zukommt. Jetzt beginnt die intensive Interaktion mit dem Baby. Sie können alles erklären, denn die Kleinen interessieren sich für alles und jeden. Gehen sie raus in die Natur oder bummeln sie durch den Park. Genießen sie die Sonnenstrahlen, beobachten sie die Bienen und Schmetterlinge, sitzen sie mit nackten Füßen im Gras. Das sind unheimlich schöne Momente, die sie mit ihrem Kind genießen sollten.

Und erforschen sie gemeinsam mit ihrem kleinen Schatz die Welt! Sie werden sehen, dass Verbote, wie „du darfst das nicht“ oder „greif das nicht an“ nicht notwendig sind, wenn sie ihm alles erklären. Glauben sie mir, dass die Mäuse mehr begreifen, als wir ihnen zutrauen. Eine Erklärung, warum das gefährlich ist wirkt viel besser.

Elisabeth Stiftung

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