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Die Coronakrise tut uns allen nicht gut. Viele von Ihnen haben Geldsorgen, haben Ihren Job verloren, kommen mit der Kinderbetreuung nicht zurecht und und und. Als erstes denken Sie bitte daran, dass jede Krise nicht ewig dauert! Das heißt: wie alles im Leben so auch die Coronakrise geht vorbei und verändert sich. Nicht umsonst bedeutet im Chinesischen das Zeichen für Krise gelichzeitig auch eine Chance. In diesem Sinne möchte ich heute mit Ihnen einen konstruktiven Blick auf Ihre persönliche finanzielle knappe Situation in dieser Zeit werfen und Ihnen wichtige Tipps geben, damit Sie auch finanziell gut durch diese Zeit kommen können.

1. Stecken Sie bitte nicht den Kopf in den Sand!

Es ist absolut verständlich, dass man manchmal etwas Unangenehmes, Belastendes lieber verdrängen möchte, aber das ist gefährlich! Bitte denken Sie an obiges: Ihr Handeln jetzt gestaltet ihre weitere Zukunft! Jeden Brief öffnen, Rechnungen werden nicht ungültig, wenn man sie wegwirft ;-). Daher:

2. Verschaffen Sie sich einen Überblick!

Wie schauen Ihre Einnahmen (Lohn, Arbeitslosengeld, Karenzgeld, Kinderbeihilfe, Unterhaltszahlungen an Sie und/oder Ihre Kinder, andere Einkünfte ect.) und Ihre fixen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Energiekosten, Versicherungen, Unterhaltszahlungen für Kinder und/oder Expartner, Mobilitätskosten, Kreditraten, andere Verbindlichkeiten ect.) aus? Was geben Sie für Ihr Leben aus? (Lebensmittel, Haushaltsführung, Gewand, Freizeitaktivitäten, Abos, ….)? Wo lauern gefährliche Schulden auf mich? Was muss ich vermeiden? Was muss ich einhalten, was kann ich tun wenn…?

3. Treffen Sie eine Auswahl!

Wo kann ich Ausgaben reduzieren?

Was muss unbedingt bezahlt werden und worauf könnte ich jetzt auch für eine Zeitlang verzichten? Wichtig: Miete, Energiekosten und Unterhaltszahlungen müssen zuerst bezahlt werden!! Nicht unbedingt wichtige Abos und Mitgliedsbeiträge können gekündigt werden. Was könnte ich sonst noch kündigen? Beim Einkaufen lässt sich gut einsparen (führen eines Haushaltbuches und clevere Einkaufsplanung!) . Bei Versicherungen, Kreditraten, Schulden ect. müssen Sie bei Zahlungsschwierigkeiten SO SCHNELL WIE MÖGLICH PERSÖNLICH AM BESTEN SCHRIFTLICH KONTAKT AUFNEHMEN um eine Lösung (Stundung, Ratenherabsetzung ect.) gemeinsam zu finden. Herabsetzungsanträge für laufende Unterhaltszahlungen sind zu stellen.

Wie kann ich Einnahmen erhöhen? Ich kann z.B. Arbeitnehmerveranlagung machen.

Wo könnte ich um Beihilfen/ Förderungen jetzt ansuchen?

Welche staatlichen, arbeitsmarkttechnischen Unterstützungen kann ich derzeit für mich beantragen und nützen? Ect.

4. Hilfsangebote durch Beratung in Anspruch nehmen!

Scheuen Sie sich nicht aktiv auf uns zuzukommen. Sowohl unsere Rechtsberaterin als auch ich als Familienberaterin sind erfahrene Finanzcoaches, die Ihnen derzeit telefonisch täglich von 9.00 bis 16.00 beratend zur Verfügung stehen.

Mit den besten Wünschen für Sie

Familienberaterin, Michaela Harrer

Schreiben Sie uns!

Elisabeth Stiftung

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