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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

…erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür.

Dieser beliebte Kinderreim bezieht sich auf eine christliche Tradition: an einem Adventkranz – aus Tannenzweigen mit 4 Kerzen darauf – wird an den vier Sonntagen vor Weihnachten je eine weitere Kerze feierlich angezündet. In meiner Familie wurde dabei immer gesungen und eine richtig schöne Feier daraus gemacht.

“Und der Schein wird immer heller, Licht im Dunkel dieser Zeit, viele Kinderaugen leuchten – ja das Fest ist nicht mehr weit”, so heißt es in einem beliebten Weihnachtslied.
Die Zunahme des Lichts gibt unserer steigenden Erwartung des Christkinds Ausdruck, dessen „Geburtstag“ in der Weihnachtsnacht – am Heiligen Abend – gefeiert wird.

Für viele gehört es zur Weihnachtszeit einfach dazu, einen Adventkranz in der Wohnung aufzustellen, oder diesen sogar selbst zu binden und zu schmücken. Einen Adventkranz in Gemeinschaft zu basteln – ich hab es im Vorjahr mit der Chorgemeinschaft erlebt – kann große Freude machen: ein Rohling aus Stroh, ein biegsamer Draht, Tannenzweige, die man sich zu kurzen Büscheln zurechtschneidet, sowie Kerzen und viel Schmuck, also Bänder, Zapfen, Zimtstangen, getrocknete Orangenschalen, ganze Walnüsse, auch kleines, schön bemaltes Holzspielzeug wurde uns zur Verfügung gestellt. Dazwischen und danach wurde “gepunscht” und eine kräftigende Suppe gegessen. Heuer ist das wegen Corona leider nicht in dieser Form möglich. Aber es spricht nichts dagegen, das Adventkranzbinden oder auch nur -schmücken dieses Mal mit den Lieben im eigenen Haushalt zu machen. Floristen würden dafür sogar ein Päckchen mit den Utensilien zustellen.
Meine Enkelkinder haben noch vom vorigen Jahr Bienenwachs und Docht zu Hause. Sie werden mir bestimmt gerne vier Kerzen rollen.

So ein Kranz duftet dann herrlich in der ganzen Wohnung und ist ein Schmuck, der schon auf den Christbaum hinweist.

Und wie sieht Ihr Adventkranz heuer aus?

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

Schreiben Sie uns!

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Vorgedanken zu Advent und Weihnachten

Heute ist mir meine jüngere Enkeltochter beim Abholen vom Kindergarten strahlend mit einer Laterne und einem Sackerl Lebkuchen entgegengelaufen. Mit dem Laternenfest rund um den 11. November, dem Fest des Hl. Martin, werden hierzulande für Familien mit Kleinkindern die Advent- und Weihnachtsbräuche eingeläutet. Für viele Menschen ist es das Gansl-Essen zur selben Zeit. In zwei Wochen ist schon der 1. Adventsonntag.

Es ist also Zeit, sich auf Advent und Weihnachten einzustellen. Zeit auch, daran zu denken, was uns selbst davon aus der Kindheit in Erinnerung geblieben ist. Was uns so kostbar war, dass wir es jetzt mit unseren Lieben weiterpflegen wollen. Nicht nur, wenn Kinder im Haushalt leben, werden Sie sich jetzt vielleicht noch andere Fragen stellen:

Wann fangen wir mit dem Kekse backen an?

Wollen wir einen Adventkranz aufstellen?

Sollen wir einen Adventkalender kaufen, basteln, einen vorhandenen befüllen?

Was schenke ich meinen Liebsten? Was wünschen sie sich? Reicht das Geld dafür?

Mit wem und wie feiern wir heuer?

Und fragen Sie ruhig auch:

Was wünsche ich mir vom Christkind?

Schreiben Sie uns!

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

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