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Kennt ihr das liebe Mamis?

GutschiGu, ach was bist du denn für ein süßes Puppileinchen, ach so ein liebes Mausileinchen…“ sprach die Oma mit piepsiger Stimme, eine Oktave höher.

Bei uns dreht sich der Magen um und wir wollen einfach nur weg. Wenn Babies von Anfang an mit dieser Sprache und Stimme konfrontiert werden, wird’s schwierig. Sie lernen, dass die Worte automatisch ein –leinchen hinten dran haben oder ein –ichen. Das ist schlecht.

Je normaler wir mit Kindern reden, umso schneller und besser lernen sie das Reden. Auch die Wahl der Worte sollten sie nicht auf Kindergartenniveau lassen. Sprechen sie mit Kindern in ganzen Sätzen mit einfachen Worten, aber passen sie ihre Sprache ständig an.

Sobald Kinder in die Schule kommen, merkt man den Unterscheid gravierend zwischen Kindern, die mit Baby-Sprache groß geworden sind und solchen, mit denen „normal“ geredet wurde. Die Wortvielfalt ist größer und die Satzstellung ist besser, von Anfang an.

Ihr Kind ist ein kleiner Mensch – reden sie auch so mit ihm!

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Copyright: Виктория Бородинова/Pixabay

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Frühförderung – für mich ein Unwort.

Kinder sollen Kinder bleiben dürfen und nicht schon mit 6 Monaten in den ersten Chinesisch-Kurs müssen.

Von der Welt lernen…

Achtet auf das Verhalten eurer Babies. Wofür interessiert es sich, was findet es toll?

Wann gluckt meine Kleine vor Vergnügen? Ist es eine bestimmte Farbe oder ein Geräusch, ein Gefühl, wenn sie etwas angreift?

Lasst euer Baby die Welt entdecken. Zeigt ihm alles, erklärt ihm alles. Ja, sie verstehen die Dinge anfangs noch nicht, aber traut euch. Auch ein 2-jähriges Kind kann schon Interesse daran haben, wie Dinge funktionieren, z.B. Wie funktioniert der Karotten-Schäler? Was macht man mit einem Mixer? Wo kommt das Licht her? Warum ist die Heizung warm?

Erklärt die Dinge in einfachen Worten. Den Sinn verstehen schon die Kleinsten und sie werden es sich merken.

Außerdem fühlen sich Kinder dadurch ernst genommen und respektvoll behandelt. Sie lernen, dass Dinge wie Licht oder Regen nicht einfach da sind, sondern, dass ein Ablauf oder eine Geschichte dahinter steht. Z.B. Strom kommt nicht aus der Steckdose, sondern muss erzeugt werden…

Also Mamis, erklärt euren Kindern die Welt und versucht sie mit ihren Augen zu sehen. Das stärkt die Bindung und bringt viel Verständnis für Zusammenhänge.

Was halten Sie davon?

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Copyright: thedanw/Pixabay

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Sie lesen dutzende Erziehungsratgeber und Bücher über die optimale Förderung ihres Babys – Dann kommen noch die guten Ratschläge der Freundinnen mit und ohne Kinder und das Tüpfelchen auf dem i sind dann noch die Bemerkungen der allwissenden Verwandtschaft.

Liebe Mamis, macht euch keinen Stress. Jedes Kind ist anders und jedes Kind hat andere Bedürfnisse. Jedes Kind entwickelt sich in seiner eigenen Geschwindigkeit und hat Dinge, die es besser und schlechter kann. Wenn der Kleine mit 9 Monaten noch nicht gehen kann oder mit 3 Jahren noch in die Windel macht – es ist wie es ist. Manche Kinder können Dinge schneller, manche lernen langsamer. Aber das heißt nicht, dass ein Kind gleich entwicklungsverzögert oder sonstwas ist.

Eure Kinder sind toll wie sie sind. Kümmert euch nicht um die Bemerkungen der anderen!

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Etwas zu berühren und berührt zu werden sind wichtige Vorgänge nicht nur für die Erwachsenen, sondern vor allem für jedes Baby. Über die Berührung erlebt jeder Mensch sich selbst und seine eigene Welt. Die Berührung bei einer Babymassage ist die erste Erfahrung und die erste Form der Kommunikation für das Baby. Über die Haut nimmt ein Baby bei der Babymassage seine Umwelt wahr. Während der gesamten Babyzeit ist der Körperkontakt auch der einzige und beste Weg von Eltern und Kind, miteinander wirklich zu kommunizieren. Dabei werden die Wahrnehmungen für Empfindungen des anderen deutlich gestärkt.

Es gibt unterschiedliche Formen der Berührung bzw. wie das Baby die Welt erlebt. Nicht jede Berührung ist gleich. Jede Mama kann im Umgang mit seinem Baby sanft, hektisch, gefühlvoll, gestresst, entspannt, liebevoll zugewandt sein. Eine Babymassage bietet den Raum, Kontaktformen positiv zu erleben, um so die physische und psychische Entwicklung des Babys zu fördern und auch gleichzeitig die Mutter-Kind-Beziehung zu stärken. Darauf legen die MitarbeiterInnen der St. Elisabeth-Stiftung einen sehr großen wert.

Babymassage nicht nur für die ganz kleinen, sondern auch für die Größeren

Gefallen an der Massage durch die Mama, findet dabei nicht nur unser kleinster Zuwachs im Mutter-Kind-Haus, sondern auch seine größeren Geschwister. Die kleine Lena zum Beispiel weiß ganz genau, was sie mag und was ihr gut tut: Mit der kleinen Massageschnecke darf und soll ihr unsere Praktikantin die Füße massieren.

Man merkt, wie gut und wohltuend diese Form der Berührung für sie ist. Peter „unsere Massagepuppe“ wird dabei liebevoll in den Händen von Lena gehalten. Es ist ein aufmerksamer und achtsamer Umgang miteinander, in einem stressigen Alltag keine Selbstverständlichkeit. Besonders für Frauen & Kinder, die eine schwere Vergangenheit hinter sich haben, ist so eine Art der Entspannung sehr wichtig.

Massage-MUKI-St.Elisabeth-Stiftung Massage im MUKI-St.Elisabeth-Stiftung Baby-St.Elisabeth-Stiftung

Was halten Sie von solchen Massagen? Schreiben Sie uns!

Copyright: congerdesign/Pixabay (Titelbild); St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien

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Liebe Mamis!

Bitte lasst die Hygienetücher, wasserlose Handwaschlotionen oder Desinfektionsflüssigkeiten zu Hause. Hygiene ist wichtig, aber noch wichtiger ist die gesunde Portion Dreck. Gerade in den ersten Lebensjahren ist es wichtig, dass das Immunsystem ihres Kindes genug zu tun hat, denn sonst wird ihm langweilig. Und wenn ihm langweilig wird – dann konzentriert es sich auf Blödsinn. D.h. ihr Kind entwickelt Allergie auf Dinge, die eigentlich gut und nützlich sind für den Körper und die Entwicklung.

Hierbei rede ich nicht von Laktoseallergie, sondern von all den anderen kleinen Dingen, die heutzutage so „IN“ sind.

Wenn ihr Baby am Boden sitzt und sich mal eine Hand voll köstlichen Sand in den Mund schaufelt oder an der Parkbank nuckelt – lassen sie es. Auch das Abschlecken dreckiger Finger ist kein Drama. Hin und wieder tut das gut. Spülen sie den Mund mit Wasser aus und versuchen sie auch sich bewusst zu machen, jedes Kind braucht mindestens zwei Kilo Dreck pro Jahr, um gesund zu sein. Das lässt sich auch in verschiedenen Studien nachlesen.

Also kein Stress liebe Mamis – wenn ihr Kind am Ende eines Sommertages keine schmutzigen Hände und Füße hat, dann haben wir was falsch gemacht.

Schreiben Sie uns!

Copyright: Markus Distelrath/Pixabay

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Es ist Ihr erstes Kind und Sie wissen nicht, was Bindung eigentlich ist?

Die einzigartige Bindung zwischen dem Baby und seinen Eltern gehört zu den wichtigsten Beziehungen im Leben. Bindung bedeutet Liebe, Fürsorge und Nähe.

Bindung entsteht in der alltäglichen Begegnung von Eltern und Baby. Beim Füttern, Wickeln, Spielen – überall ist Kommunikation, Kontakt und das stärkt die Bindung.

Bindung entsteht auf unterschiedliche Art und Weise. Keine Angst meine Damen, wenn Sie nicht in der Schwangerschaft euphorisch mit Ihrem Kind sprechen, ihm Lieder vorsingen oder Gedichte vortragen. Bindung geschieht einfach. Bei manchen früher, bei anderen später. Aber durch alles, was sie mit Ihrem Kind erleben wird die Bindung stärker. Jede durchwachte Nacht, jede Krankheit, jede Träne bringt sie näher zusammen. Alles was sie gemeinsam durchstehen, macht Sie und auch Ihr Kind stärker. Und je mehr das Kind lernt, dass Sie immer da sind, wenn es Sie braucht, dass Sie ihm zuhören, es verstehen, umso mehr wächst das Vertrauen zueinander.

Und glauben Sie mir, das zahlt sich in der Pubertät dann aus!

Haben Sie Fragen zu dem oder einem anderen Thema rund um die Erziehung Ihres Babys? Wir sind gerne für Sie da!

Schreiben Sie uns!

Foto: Regina Petkovic/pixabay

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Keine Angst meine Damen, dieses Gefühl ist ganz normal. Ein Baby zu haben ist nicht nur die schönste Erfahrung, sondern auch die anstrengendste.

Man kann nie wieder tun, was man will oder wann man will!

Aber dann dieses strahlende Lächeln, die leuchtenden Augen, ausgestreckte Arme, die dich umarmen – es gibt nichts Schöneres.

Jede Mami hat nicht nur einmal das Gefühl, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr. Aber es geht immer. Als Mama hat man versteckte Reserven, die werden wie auf Knopfdruck aktiviert, wenn man nicht mehr weiter kann. Vor allem nach durchwachten Nächten, weil das Kind krank ist, Bauchweh hat oder einfach nicht schlafen will. Wir schaffen das, meine Damen, denn wir sind Mütter! Und Mütter sind immer da, können alles, schaffen alles und haben immer noch Zeit für ein ausgiebiges Kuscheln mit unseren lieben Kleinen.

Aber von einem müssen sie sich verabschieden: sie werden nie wieder alleine sein – weder unter der Dusche, noch auf der Toilette, denn „your Baby is watching you!“

Wir freuen uns über ihre Erfahrungen des Mutterseins :).

Schreiben Sie uns!

Foto: Amber McAuley/pixabay

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