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Osterkranz als Osternesterl – ein Rezept

Gestern habe ich diese drei kleinen Osternesterl gebacken. Hier ist die Anleitung zum Nachbacken.
Es ist nicht schwer; der Teig braucht aber eine Stunde Ruhezeit. Wenn man mit Kindern bäckt, sollte man das schon so weit vorbereiten, damit die Kinder nicht die Freude verlieren.

Zutaten für Striezelteig:
50g zerlassene Butter
100ml lauwarme Milch
1/2 Pkg. Trockengerm
30g Zucker
250g Mehl, Prise Salz
1 Dotter
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Dekoration:
1EL Milch und Eiweiß von dem Ei
Etwas Hagelzucker, wenn vorhanden
3 bunte hartgekochte Eier

Zubereitung:

Alle Zutaten ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten / mixen, dann eine Stunde an einem warmen Ort zugedeckt ruhen lassen.
Wenn der Teig aufgegangen ist, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in drei Teile schneiden.
Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Dann kann man die Teilstücke entweder in weitere drei Teigstücke aufteilen und diese zu drei gleich langen und dicken Rollen formen, danach wie einen Zopf zu einem Striezel flechten und einringeln, festdrücken.
Dazu braucht es aber schon etwas Geschick! Darum empfehle ich, die gedrittelten Teigstücke jeweils zu einer Rolle zu formen und sie wie eine Schraube zu drehen und am Ende festzudrücken.
Zwei unserer Nesterl sind so entstanden – seht ihr den Unterschied?

Mit dem Eiweiß und einem Schuss Milch entsteht eine Glasur, die auch eine Kinderhand vorsichtig auftragen kann. Am Ende mit Hagelzucker bestreuen. Nun die Nesterl für 15-20 Minuten backen.
Hinterher kann man je ein gefärbtes und gekochtes Ei hineinstecken.

Ich wünsche viel Spaß und gutes Gelingen, sowie frohe und gesegnete Ostern!

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

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Lebkuchen Rezept

Die Süße des Honigs und die wärmenden Gewürze Zimt, Nelken, Sternanis, Kardamom, Koriander, eventuell auch Muskat, Piment und Ingwer gehören ganz wesentlich zu dem süßen und würzigen Duft und Geschmack des Weihnachtsgebäcks. Weil Lebkuchen sehr sättigend und lange haltbar ist, hat man ihn früher für karge Wintertage gebacken, um den Hunger (der Kinder?) zu stillen. Es gibt regional verschiedenste Rezepte für Lebkuchen, auch Pfefferkuchen oder Lebzelten genannt. Eine Variation des Lebkuchens sind Honigbusserl.

Hier ein Rezept meiner Mutter, das “1000fach” erprobt ist.

Zutaten:

  • 30 dag Roggen- und 25 dag Weizenmehl mit 1 KL Natron oder Backpulver vermischt
  • etwas Lebkuchengewürz oder zumindest etwas Zimt
  • 35 dag Kristallzucker (braun und /oder weiß)
  • 11 dag Honig
  • 4 Eier
  • 2 EL Öl

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel rasch zu einem Teig zusammenrühren, danach noch am Brett durchkneten. Mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, rasten lassen. Den Teig ca.1cm dick auswalken. Runde Kekse ausstechen. Mit Abstand aufs Blech mit Backpapier legen. Eventuell mit Eidotter und / oder etwas Milch bestreichen für einen schönen Glanz. Bei 180 Grad ca 10-12 Minuten backen; die Busserl sollen in der Mitte noch weich sein. Harte Busserl – gilt auch für Lebkuchen – werden weich, wenn man Apfelstücke oder -schalen in die Dose dazulegt. Die Honigbusserl sind in meiner Familie so beliebt, dass sie das ganze Jahr über regelmäßig per Post verschickt werden müssen. Aber zu Weihnachten haben sie Hochsaison.

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

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Weihnachtsbäckerei nicht nur für “Spitzbuben”

Hierzulande wird meist rechtzeitig vor Beginn des Advent mit dem Keksebacken begonnen. Heute möchte ich ein einfaches Mürbteig-Keks-Rezept vorstellen, das immer gelingt.

Das Rezept habe ich von meiner Mutter übernommen. Die Kekse heißen Linzer Auge, mancherorts auch Spitzbuben oder Johannes-Plätzchen. In meiner Familie wird das Backwerk nur “Maria-Mehlspeise” genannt. So oft ich gefragt wurde, welche Schleckerei ich mir in mein Internats-Packerl wünsche, war es diese:

Zutaten, die wir brauchen:

  • 30dag glattes Mehl *
  • 20dag in Stücke geschnittene kalte Butter
  • 7-10dag Staubzucker
  • 2EL Vanillezucker
  • 2 Dotter

* Alternativ können statt der 30dag glattes Mehl nur 20dag Mehl und 10dag geriebene Mandeln verwendet werden.

Zubereitung:

Mit den Händen Butter und Mehl zerbröseln, dann mit den übrigen Zutaten rasch zu einem Mürbteig kneten. Das kann in einer Schüssel sein oder auf einer bemehlten Arbeitsfläche. Dann mindestens 1/2h ruhen lassen. Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Den Teig 2-3 mm dick auswalken und ca 30-40 Scheiben, Herzen oder Sterne ausstechen. Die Hälfte der Scheiben bekommen – z.B. mit einem Apfelausstecher – ein Loch, ein kleines Herz oder einen kleinen Stern gestanzt.

Die ausgestochenen Teigstücke gleich aufs mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Dann ab ins Rohr. Nach etwa 10-12 Minuten, wenn die Ränder etwas Farbe angenommen haben, die Kekse aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen. Die ganzen Scheiben mit Marmelade bestreichen und mit je einer gelochten Scheibe zusammenfügen. Mit Staubzucker bestreuen.

Die Kekse sehen schön aus, lassen sich gut in der Dose aufbewahren, und sie schmecken himmlisch.

Gutes Gelingen wünsche ich!

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

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