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Tipps für lange Tage mit Kindern

von unserer Familienberaterin Michaela Harrer

Kinder brauchen Sicherheit, Ruhe, Bewegung, Freispielmöglichkeiten, Spaß und vor allem beständige Rituale in ihrem Alltag. Speziell in Zeiten der Unsicherheit und Ungewissheit, ist es enorm wichtig, eine ruhige und stabile Tagesstruktur vorzugeben.

Vorgabe ist der „normale Tagesablauf“ – wie schaut das bei uns normalerweise aus?

Aufstehen – Morgenrituale – Frühstück – Weg in den Kindergarten/Schule/Arbeit – Mittagessen – Nachmittagsaktivitäten – ausklingen des Tages – Schlafengehensrituale – Gute Nacht

Daraus kann jetzt eine neue Normalität gemeinsam mit Eltern und Kindern gestaltet werden, die Rituale, gemeinsame Zeiten, Zeit für jeden Einzelnen möglichst ausgewogen beinhaltet. Wie kann das gehen?

Eine klare und stimmige Tagesstruktur gibt Sicherheit und wirkt auch gut gegen trübe Gedanken! Worauf darf ich mich heute freuen? – das ist die Kernfrage!

Kinder lieben es, sich auf etwas freuen zu können, Erwachsene übrigens auch ;-).

Vermeiden Sie bitte die ständige Flut an Informationsmedien in Anwesenheit der Kinder. Informieren Sie sich gezielt über anstehende Veränderungen bzw. Maßnahmen nicht ständig bzw. permanent in der Anwesenheit der Kinder. Die Atmosphäre und Stimmung wird von den Kindern ungefiltert aufgenommen und macht Sorgen, die die Kinder stark beunruhigen und ängstigen.

Schon beim Erwachen könnte eine fröhliche Melodie die Stimmung erhellen. Es wäre gut, wenn die Zeit des Aufstehens dem normalen Alltag gleicht. Morgenroutinen machen fit und frisch. Ein weiterer angenehmer Fixpunkt könnte das gemeinsame Frühstück sein. Jetzt wäre ja auch Zeit den Frühstückstisch nett zu decken – mit Servietten oder einer schönen Kerze?!

Was haben wir heute vor? Was kochen wir vielleicht heute gemeinsam? Wer darf heute was in der Küche mithelfen? Wichtig ist auch Freispielzeiten für die Kinder festzulegen.

Die Vorbereitungen auf das Mittagessen und eine ruhige Atmosphäre bei Tisch entspannt.

Nachmittags könnte es vielleicht Rollenspiele, Verkleiden oder Basteln geben, auch die guten alten Bilderbücher könnten Sie hervorholen und einmal wieder ein Märchen vorlesen. Es gibt auch lustige Spiele mit Reimen. Musik zu der man gut Tanzen und Springen kann, sorgt für gute Stimmung und befriedigt den gesunden Bewegungsdrang der Kinder. Ein netter Kinderfilm ist sicherlich auch eine Bereicherung .

Vergessen Sie nicht, dass wir mitten im Frühling sind und Ostern vor der Tür steht. Eine gute Gelegenheit z.B Blumen zu basteln, die man dann ans Fenster kleben kann und so seinen eigenen Frühlingsgarten zu Hause selber machen kann. Es gibt eine Fülle an Anregungen zum Basteln und Gestalten mit verschiedenen Materialien auch im Internet, die man sowieso immer zu Hause hat. Bildermalen und (mit Schulkindern besonders zu empfehlen) Handarbeiten, wie Nähen, Stricken oder Häkeln begeistern Kinder und wirken motivierend.

Brettspiele, Geschicklichkeitsspiele, Lernspiele und Quiz ergänzen das vielfältige Angebot.

Auch qualitätsvolle Computerspiele, die Sie bitte auch MIT ihren Kindern spielen sollten, können in diesen Zeiten sehr unterstützend sein.

Diese Aufzählung ist nur ein Impuls für so vieles Mehr, was jetzt möglich ist.

Wenn es Abend wird, achten Sie darauf, dass mindestens 2 Stunden Abstand besteht zwischen Computer – Handy – und /oder TV-Aktivitäten ihrer Kinder und dem tatsächlichen Schlafengehen. Das wirkt enorm beruhigend und hilft beim Entspannen.

Zusammenfassend empfehle ich Ihnen, sich immer wieder ehrlich folgende Fragen zu stellen und offen miteinander zu kommunizieren! Bleiben Sie miteinander im ehrlichen Austausch und „schlucken“ Sie nicht einfach, sondern sprechen Sie offen miteinander – so kann diese schwierige Zeit auch ein Gewinn für Sie und Ihre Kinder werden!

Was brauche ich? Wer hat welche Bedürfnisse? Was macht wem besonders Spaß? Was machen wir gerne gemeinsam zu Hause? Was haben wir schon so lange zu Hause tun wollen und sind bisher nicht dazu gekommen? Was möchte ich gerne alleine tun?

Welche Rückzugsorte in der Wohnung gibt es für mich / für die Kinder, bzw. welche Rückzugorte können wir kreativ schaffen? Welche Ideen gibt es dazu?

Schreiben Sie uns!

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Action in den Weihnachtsferien

Liebe Mamis, wenn in den Weihnachtsferien Menschen zufrieden, entspannt und gemütlich bei ein paar Keksen nett plaudern, dann haben sie wahrscheinlich keine Kinder, oder zumindest keine kleinen Kinder mehr. Denn für Kinder bedeuten Ferien volle Action und das den ganzen Tag. Also was tut man nun mit den lieben Kleinen? Die Kinder sollten einfach jeden Tag etwas erleben, worauf sie sich freuen können. Dann funktioniert auch der Alltag leichter. Und freuen kann man sich z.B. auf Eislaufen, Schwimmen, Klettern oder Bouldern, Kino, Kasperltheater. Auch spazieren gehen mit Freunden, einen neuen Spielplatz entdecken, einen Bastelvormittag veranstalten, gemeinsam mit den Kindern einen Kuchen backen macht Spaß. Badesalz herstellen, ein Stirnband häkeln, gemeinsam mit Freundinnen schminken oder einen Film anschauen und dazu Popcorn selber machen, ein Bild auf die Leinwand malen und aufhängen, ein Museum besuchen sind weitere Beispiele für spontane Aktivitäten mit den Kindern.

Generell ist es lustiger, wenn Freunde mit dabei sind und hilfreich ist es auch, wenn man nicht alles alleine schaffen muss! Manchmal ist allerdings trotz bester Planung eines der lieben Kinder einfach schlecht gelaunt. Dann liebe Mamis versucht ruhig und gelassen zu bleiben, denn das ist gerade das beste Geschenk, dass ihr eurem Kind machen könnt! Viel Freude beim planen der freien Tage!

Welche Pläne haben Sie in den Weihnachtsferien mit Ihren Kindern?

Schreiben Sie uns!

Foto: Виктория Бородинова auf Pixabay

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Basteln zum Muttertag

Muttertag steht vor der Tür. Auch in unseren Mutter-Kind-Häusern ist das Thema großgeschrieben. Unsere Kinder freuen sich immer drauf, wenn sie für ihre lieben Mamas etwas basteln können. So geben sie ihnen ein Stück Liebe, Dankbarkeit und Zuwendung zurück. Besonders bei uns haben die Mamas kein leichtes Leben gehabt und freuen sich über so schöne Momente mit ihren Kids.

Heute haben wir Einmachgläser gestaltet, die zu einem Glücks-Momente-Glas werden sollen. Jede Mama und jedes Kind durfte sein Glas so gestalten, wie es ihnen gefällt. In dieses Glas wurden dann Zettel gelegt, auf denen positive

Aussagen standen. Aussagen wie „Ich bin eine tolle Mama“, „ISt.Elisabeth-Stiftung-Bastelnch liebe mein Kind“ oder „Ich kann gut malen“.

Das Glas kann immer erweitert werden und so wird es immer mit neuen glücklichen Momenten und Eigenschaften der Frau gefüllt. In schlechten Tagen kann man sich dann sein Glas nehmen und die Zettel durchlesen, um sich selbst positiv wieder zu bestärken.

Den Frauen und unseren SozialpädagogInnen hat das gestalten der Gläser und schreiben der Zettel sehr viel Freude bereitet. Jeder musste sich intensiv mit seinen Stärken und positiven Eigenschaften beschäftigen. Für die Kinder war der Umgang mit den ganzen Materialien spannend, denn wir hatten Kreidefarbe zum Bemalen, Glitzer zum darauf streuen, bunte Tesastreifen, Sticker und Federn zum draufkleben. Sie konnten alles verwenden und ihrer Phantasie freien Lauf lassen.

Jedes Glas ist eine Besonderheit und spricht für die Frauen und Kinder. Basteln fördert auch die Kreativität, die Feinmotorik und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder. Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag und die Vorfreude auf den kommenden Muttertag war sehr groß!

Welche Ideen habt ihr für den Muttertag? Wir freuen uns über eure Rückmeldung!

Kontaktieren Sie uns!

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