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Homeschooling – eine echte Herausforderung

In Zeiten wie diesen sind wir als Eltern besonders gefordert. Homeoffice und Homeschooling stellen uns vor ungeahnte Schwierigkeiten. Je nachdem wie groß die Wohnung ist und wieviel Platz man hat, gibt es einige Dinge zu bedenken. Wir haben einen großen Esstisch. Der schaut zur Zeit echt chaotisch aus. Am einen Ende sitzt meine Tochter mit Laptop und Kopfhörern. Rund herum sind Schulbücher und Hefte gelagert, daneben Stifte, Spitzer, Lineal, Federpennal, Post it, Tixo, Schere und Notizblock.

Am anderen Ende steht ein zweiter Laptop. Daran arbeite ich. Ebenfalls mit Kopfhörern, damit ich meine Tochter nicht störe. Mein Arbeitsplatz sieht ebenfalls nicht besser aus. Es türmen sich Akten, Stifte, Blöcke und Zettel. Bei uns ist es gottseidank so, dass wir 2 Computer zur Verfügung haben. Aber was machen die, die das nicht haben? Wer bekommt den Laptop – Mama oder Kind?

Aber auch das muss irgendwie funktionieren. Die meisten Kinder haben nicht jede Stunde über Teams Unterricht und bekommen Arbeitsaufträge, die sie dann während der Stunde erledigen müssen. Mama kann auch mit dem Handy kurzzeitig arbeiten und warten bis das Töchterchen fertig ist.

Aber ich weiß, wie schwierig das alles im Moment ist. Wir als Eltern haben jetzt eine doppelte Verantwortung, wenn wir wollen, dass aus unseren Kindern nicht die „Generation C“ wird. C steht für Corona. Aber C steht auch für cool, clever, crazy, competent!

Machen wir das Beste draus. Und wenn wir als Eltern Hilfe brauchen, gibt es viele Anlaufstellen, an die wir uns wenden können:

https://www.wienxtra.at/jugendinfo/infos-von-a-z/lern-und-nachhilfe/

https://www.vhs.at/de/e/gratis-lernhilfe

https://www.wien.gv.at/bildung-forschung/gratis-nachhilfe.html

Schreiben Sie uns!

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Endlich Halbzeit!

Ein Plädoyer für den Mittagsschlaf

Mein Enkerl, das Kindergartenkind im Lockdown, hält im Kindergarten kein Mittagsschläfchen mehr. “Ich bin ja schon groß”, bekommt man auf Nachfrage zu hören. Doch müde ist es mittags trotzdem. Es reibt sich die Augen und ist nicht mehr so zufrieden. Neulich war ich um diese Zeit gerade bei den Kindern. Es ist mir gelungen, das Enkelkind mit mir hinauszulocken: “Der Buggy wartet schon auf eine kleine Ausfahrt, und vielleicht gibt es ja einen guten Kaugummi im Supermarkt.” Nach kurzer Zeit an der frischen Luft wurde das Enkelkind vom Schlaf übermannt. Den Kaugummi hat die Omi trotzdem gekauft. Beim Zurückkommen in die Wohnung waren wir beide erfrischt. Unser Schulkind konnte inzwischen in Ruhe seine Aufgaben machen und danach am Sofa mit einem Buch chillen.

Die Zeit für die Mittagsruhe bietet sich zwischen 12 und 14 Uhr an, damit die Nachtruhe rechtzeitig beginnen kann. Denn wenn das Schläfchen unserer Dreijährigen zu spät beginnt, müssen es die Eltern am Abend erdulden. Gut ist, wenn das Kind schon eine warme Suppe oder ein anderes Mittagessen im Bauch hat. Dann schläft es sich wunderbar, was meistens gelingt. Wichtig ist auch, dass es im Kinderwagen oder Buggy schön warm und windgeschützt ist, das erleichtert auch das Einschlafen. Meist reicht ein Nickerchen von 25 -30 Minuten.

Einmal am Tag hinausgehen tut Mutter – auch der Oma – und dem Kind gut. Beide erholen sich. Wenn die Augen nach dem kurzen Schläfchen wieder aufgehen, ist die Freude auf beiden Seiten wieder groß.

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

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Corona & wir

In den letzten Wochen haben wir nichts anderes gehört als Coronavirus hier und Covid-19 da. Wir werden überschwemmt mit Berichten über die Ausbreitung und die Statistik der Ansteckungen und Todesfälle.

In dieser Zeit der Reizüberflutung und Panikmache werden aber offensichtlich die alltäglichen Probleme der Menschen vergessen. Corona vertreibt nicht die Armut, Corona gibt keinen Job, Corona verhindert nicht die häusliche Gewalt – ganz im Gegenteil. Unsere Frauen leiden und das nicht erst seit der Corona-Krise.

Schon vor der Krise haben die Frauen mit ihren Kindern, die wir betreuen, am Existenzminimum gelebt und konnten sich kaum das Essen auf dem Tisch leisten. Diese Not ist jetzt noch schlimmer geworden. Es gibt keine Möglichkeit der Gelegenheitsjobs, wo sie sich etwas Geld dazu verdienen können. Die staatlichen Unterstützungen fließen zwar nach wie vor, aber das reicht für die meisten Familien bei Weitem nicht.

Die Not ist da! Sie war schon vorher da und wird immer größer!

Wir in der Familien-, Rechts- und Schwangerenberatungsstelle versuchen zumindest das Gröbste abzufedern, aber auch wir haben durch die Krise immer weniger Ressourcen. Die Spenden werden weniger und damit unsere Möglichkeiten den Frauen und ihren Kindern zu helfen.

Bitte denken Sie daran, dass es in unserem Land noch Menschen gibt, die hungern, die sich keine Sachen zum Anziehen leisten können und vor allem, dass es Kinder gibt, die noch nie in ihrem Leben ein Stück Schokolade gegessen haben, da sich ihre Mami das nicht leisten kann.

In diesem Sinne – bleiben Sie zu Hause, bleiben sie stark und vergessen Sie uns nicht.

Sie möchten uns unterstützen?

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Corona-Liedtexte schreiben

Haben Sie schon mal daran gedacht, mit Ihren Kindern Liedtexte zu schreiben und sie danach gemeinsam zu singen? Ein Elternteil kann es sogar am Handy aufnehmen und die ganze Familie kann sich das Video nachher gemeinsam angucken. Unsere Freizeitpädagogin macht es für Sie vor. Was halten Sie davon? Unsere Kids hatten viel Spaß dabei!

Schreiben Sie uns!

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