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Ausblick – Sorgen über die Zeit nach der Corona-Krise:

Die Corona-Krise hat uns alle überrascht. Besonders wir in den Mutter-Kind-Einrichtungen standen vor einer großen Herausforderung. Der regelmäßige Kontakt mit den Müttern und Kindern war von einem Tag auf den anderen nicht mehr erlaubt. Wir haben unsere Arbeit von Face-to-Face-Kommunikation auf Telefon- & Video-Kommunikation umstellen müssen. Keine leichte Aufgabe, aber wir haben es geschafft. Mittlerweile konnte ich als Kinderpädagogin auch mit manchen Familien und Kindern direkt Kontakt aufnehmen und stehe für telefonische Beratung zur Verfügung. Überraschenderweise wirken die Familien größtenteils entspannt. Ich hatte womöglich mit mehr konfliktbehafteten Erzählungen bei den Telefonaten gerechnet. Vielleicht liegt es aber auch an der Art des Kontaktes: Telefonate, wenn die Kinder gerade von der Playstation weggelockt wurden oder gerade gemeinsam was Lustiges gespielt haben oder nach langem mit einem sprechen, weisen eher Oberflächlichkeit(en) auf und die dahinterliegenden Dynamiken bleiben mir hier noch verborgen.

Meine Gedanken kreisen nicht nur um die momentane Krise, sondern auch, welche Nachwehen, diese Krise für die Kinder und Familien haben werden und sich erst im Laufe der Zeit langsam zeigen. Immerhin befinden sich bereits vorbelastete Familien, in einem erneuten Krisenzustand. Die Krise in der Krise.

Ich frage mich, wie oft werden die schulischen Anforderungen hinten angestellt oder denen gar nicht nachgegangen, um den familiären Frieden zu wahren oder Konflikte zu vermeiden? Wie oft siegt das Handy oder die Playstation, über den Hausaufgaben für die Schule? Die Sorge, dass die Kinder, welche bereits Probleme hatten, weitere schulische Defizite aufbauen und noch schlechtere Chancen im Bildungssystem haben, steigt.

Welche Auswirkungen hat die Krise auch auf das emotionale Erleben der Kinder, wenn Existenzängste sich in der Familie breit machen, indem als Alleinerziehende, um oft hart erkämpfte Jobs, gebangt werden muss oder dieser bereits verloren wurde. Mit welchen seelischen Belastungen haben die Familien zu kämpfen und wie wird sich diese auswirken, wenn die Ängste der Mutter spürbar sind, aber nicht benannt werden? Oder wenn die verschiedenen Informationen aus den Medien zu hören/zu lesen sind, wo auch von Todesopfern die Rede ist oder von Kranken als Risikogruppe, ohne, dass diese Informationen eingeordnet werden können, besonders von den Kindern. Wenn sie mit manchen Ängsten allein bleiben, weil die Bezugspersonen oft selber dafür keine Worte haben oder die Meinung vorherrscht, die Kinder (besonders kleine Kinder) bekämen davon zu wenig oder gar nichts mit? Wenn die Mama dann selbst gesundheitlich vorbelastet ist, können bei den Kindern durchaus Todesphantasien entstehen, können die Kinder diese äußern und würde Ihnen Gehör mit ihren Ängsten geschenkt werden? Welch emotionale Ressourcen haben die Mütter in der momentanen Situation für sich und ihre Kinder?

Wie wird es den Familien, nach der Isolation ergehen, wenn plötzlich wieder viele Forderungen und Ansprüche der Alltagsbewältigung auf sie einprasseln? Von einem Extrem in das andere Extrem zu finden und dies gut zu bewältigen, wird eine neue Herausforderung sein.

Viele Fragen tun sich hier in meinem Kopf in manchen Momenten auf. Es wird sich zeigen, welche Nachwehen die Krise aufweist, welche Symptome die Kinder zeigen, welche Gefühle zwischen den Zeilen vermittelt werden und wo Bedarf an Unterstützung sichtbar wird. Was mich beruhigt ist, die Tatsache, dass es sich derzeit zwar um eine Krise handelt, aber um eine begleitete Krise, bei welcher vorab einiges vom gesamten Team aufgefangen werden kann, wie beispielsweise: Fehlinformationen aus den sozialen Medien richtig zu stellen, finanzielle Engpässe zu überbrücken, telefonisch und emotional für die Frauen und Kinder zur Verfügung zu stehen und durch Humor als auch Überraschungs-Packerl vor den Türen den Familien Freude zu bereiten.

Wie so Vieles wird auch die Zeit nach der Krise gemeistert werden, vor allem dank einem professionellen Team, welches mit Herz dabei ist. Dank Zuschaltungen durch außen (FEM Psychologinnen), den fleißigen Praktikantinnen, dank vieler SpenderInnen und ehrenamtlich tätigen (bei Nachhilfe oder Osteopathie) und dank des Mitwirkens und der Kooperation der Familien.

Gemeinsam werden wir es schaffen, sowohl die aktuelle Krise als auch das Zurechtfinden in einem Alltag nach der Corona-Krise!

Eure Sandra, Kinderpädagogin

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Kochen mit Kindern und auch noch gesund!

Gerade jetzt, wo wir alle viel daheim sind, ist gesunde und ausgewogene Ernährung gut für uns und unsere Kinder. Da können wir gleich einigen Sachen miteinander verbinden: Wir kochen gesund und wir zeigen unseren Kindern den Spaß daran. Beim nächsten kurzen Einkauf besorgen wir uns Gemüse, welches unseren Kindern und uns gut schmeckt (z.B. Erdäpfel Karotten, Zucchini, Avocados usw.).

Unsere Kleinen können jetzt mit einem (nicht zu scharfen) Messen, das Gemüse in größere oder kleinere Stücke schneiden – je nach Belieben. Im Anschluss kommt alles ins Wasser und wir kochen das Gemüse. Dabei können die Kinder – natürlich unter Aufsicht – umrühren.

Und schon haben wir ein, mit unseren Kindern, frisch gekochtes und gesundes Essen! Viel Spaß dabei!

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Die Coronakrise tut uns allen nicht gut. Viele von Ihnen haben Geldsorgen, haben Ihren Job verloren, kommen mit der Kinderbetreuung nicht zurecht und und und. Als erstes denken Sie bitte daran, dass jede Krise nicht ewig dauert! Das heißt: wie alles im Leben so auch die Coronakrise geht vorbei und verändert sich. Nicht umsonst bedeutet im Chinesischen das Zeichen für Krise gelichzeitig auch eine Chance. In diesem Sinne möchte ich heute mit Ihnen einen konstruktiven Blick auf Ihre persönliche finanzielle knappe Situation in dieser Zeit werfen und Ihnen wichtige Tipps geben, damit Sie auch finanziell gut durch diese Zeit kommen können.

1. Stecken Sie bitte nicht den Kopf in den Sand!

Es ist absolut verständlich, dass man manchmal etwas Unangenehmes, Belastendes lieber verdrängen möchte, aber das ist gefährlich! Bitte denken Sie an obiges: Ihr Handeln jetzt gestaltet ihre weitere Zukunft! Jeden Brief öffnen, Rechnungen werden nicht ungültig, wenn man sie wegwirft ;-). Daher:

2. Verschaffen Sie sich einen Überblick!

Wie schauen Ihre Einnahmen (Lohn, Arbeitslosengeld, Karenzgeld, Kinderbeihilfe, Unterhaltszahlungen an Sie und/oder Ihre Kinder, andere Einkünfte ect.) und Ihre fixen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Energiekosten, Versicherungen, Unterhaltszahlungen für Kinder und/oder Expartner, Mobilitätskosten, Kreditraten, andere Verbindlichkeiten ect.) aus? Was geben Sie für Ihr Leben aus? (Lebensmittel, Haushaltsführung, Gewand, Freizeitaktivitäten, Abos, ….)? Wo lauern gefährliche Schulden auf mich? Was muss ich vermeiden? Was muss ich einhalten, was kann ich tun wenn…?

3. Treffen Sie eine Auswahl!

Wo kann ich Ausgaben reduzieren?

Was muss unbedingt bezahlt werden und worauf könnte ich jetzt auch für eine Zeitlang verzichten? Wichtig: Miete, Energiekosten und Unterhaltszahlungen müssen zuerst bezahlt werden!! Nicht unbedingt wichtige Abos und Mitgliedsbeiträge können gekündigt werden. Was könnte ich sonst noch kündigen? Beim Einkaufen lässt sich gut einsparen (führen eines Haushaltbuches und clevere Einkaufsplanung!) . Bei Versicherungen, Kreditraten, Schulden ect. müssen Sie bei Zahlungsschwierigkeiten SO SCHNELL WIE MÖGLICH PERSÖNLICH AM BESTEN SCHRIFTLICH KONTAKT AUFNEHMEN um eine Lösung (Stundung, Ratenherabsetzung ect.) gemeinsam zu finden. Herabsetzungsanträge für laufende Unterhaltszahlungen sind zu stellen.

Wie kann ich Einnahmen erhöhen? Ich kann z.B. Arbeitnehmerveranlagung machen.

Wo könnte ich um Beihilfen/ Förderungen jetzt ansuchen?

Welche staatlichen, arbeitsmarkttechnischen Unterstützungen kann ich derzeit für mich beantragen und nützen? Ect.

4. Hilfsangebote durch Beratung in Anspruch nehmen!

Scheuen Sie sich nicht aktiv auf uns zuzukommen. Sowohl unsere Rechtsberaterin als auch ich als Familienberaterin sind erfahrene Finanzcoaches, die Ihnen derzeit telefonisch täglich von 9.00 bis 16.00 beratend zur Verfügung stehen.

Mit den besten Wünschen für Sie

Familienberaterin, Michaela Harrer

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Liebe Freunde der St. Elisabeth-Stiftung!

Wir haben auf Facebook eine Aktion für die Senioren gestartet. Jeder von Ihnen, der Interesse daran hat, kann uns bei der Aktion gerne unterstützen. Was ist dabei zu tun? Kinder aus unseren Mutter-Kind-Einrichtungen malen Bilder für die Senioren, die in der schwierigen Zeit zur Risikogruppe gehören. Es gibt sehr viele ältere Menschen, die alleine leben und keine Familie haben bzw. die Familie sie nicht besuchen darf.

Was können wir dagegen tun?

Wir können ein Lächeln in die Gesichter der Senioren zaubern! Wir malen Bilder, sammeln sieund verschicken an die Senioren per Post. Es soll eine schöne Geste sein, die die Senioren aufmuntert und ihnen zeigt, dass wir an sie denken.

Wir freuen uns, wenn auch Sie mit Ihren Kindern bei unserer Aktion mitmachen. Malen Sie ein Bild, schicken Sie es uns als Foto oder gescannt an folgende Adresse: elisabethstiftung@edw.or.at und wir übernehmen den Rest. Ein Bild haben wir bereits.

Im Namen aller Senioren & der MitarbeiterInnen der Stiftung bedanken wir uns für Ihre Unterstützung!

 

 

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