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Urlaubszeit

Auch diesen Sommer stellt uns die Coronazeit wieder vor Herausforderungen. Überall die Empfehlung in Österreich zu bleiben und ja nicht ins Ausland zu fahren. Aber wenn man die Nachrichten schaut oder die Zeitung liest, hat man eh keine Lust woanders hinzufahren. Überall Beschränkungen, Zertifikate, Schreiben, Pässe – man kennt sich gar nicht mehr aus.

Wir haben uns entschieden doch wenigstens nach Südtirol zu fahren. Ein bisschen Berge, ein bisschen Tapetenwechsel – na super. Und wie komm ich dort jetzt hin. Ok – wir fahren mal mit dem Auto. Dann ein vorsichtiger Blick auf die Einreisebestimmungen in Südtirol. Die 3 G schrecken mich noch nicht wirklich, obwohl es mir auf die Nerven geht, dass ich meine 10 jährige Tochter ständig testen lassen muss. Aber ok…

Dann steht da noch, ich muss mich auf einer EU-Reiseseite anmelden. Soweit, so gut.

Ich besuche die Seite und scheitere schon mal an der Hürde der Anmeldung, weil der blöde Kerl mein Passwort nicht will. Nach mehreren Versuchen gehe ich auf Zurücksetzen und endlich funktioniert der Login. Ui, und dann geht´s los. Seite um Seite muss ich alle Daten bekannt geben – nicht nur von mir, sondern auch von allen, die mit mir reisen. An welchem Ort wollen sie einreisen – herrschaftsseiten, ja weiß ich das wie der blöde Grenzort heißt. Also googeln. Ok, den kann ich jetzt wenigstens angeben. Dann das genaue Datum der Anreise und der Einreise – na super und was ist da der Unterschied?

Ich denk mir, die müssen viel Zeit und Personal haben, dass sie diese Dinge alle abfragen und erfassen. Aber ok, nach 20 Minuten hab ich es endlich geschafft. Dann steht da noch irgendwas, dass ich nicht verstehe, aber ich klick halt mal auf ok – und oh Wunder. Mein Handy piepst und ich bekomme einen tollen QR-Code geschickt.

Na bitte, jetzt darf ich offiziell wandern fahren nach Südtirol – JUHU!

Und wo verbringen Sie dieses Jahr Ihren Urlaub?

Schreiben Sie uns!

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Mama? Wann ist Corona endlich vorbei?

Diese Fragen hören wir Mütter wahrscheinlich seit über einem Jahr. Und wenn wir ehrlich sind, können wir keine Antwort darauf geben. Aber wir müssen.

Aber von Anfang an…

„Was, du bist schwanger? Jetzt bei Corona? Na du traust dich was!“

Diese und andere ähnlich sensible Aussagen kriegen werdende Mütter zur Zeit zu hören. Aber ehrlich gesagt, ist es nicht wurscht? Wenn jede Frau auf den optimalen Zeitpunkt für eine Schwangerschaft gewartet hätte, wäre die Menschheit wahrscheinlich schon ausgestorben. Also, meine Damen, hört nicht auf die Lästerer und die Neider! Ein Kind wächst im Bauch und darauf soll man sich freuen, egal zu welcher Zeit.

Eine Herausforderung ist es allerdings schon, mehr als zu „normalen“ Zeiten. Schwangere müssen keine FFP2 Maske tragen. Das ist zwar angenehmer, bietet aber keinen so guten Schutz. Schwangere dürfen nicht geimpft werden. Was blöd ist, weil sie dann noch vorsichtiger sein müssen, um eine Ansteckung zu vermeiden. Dann eben  freistellen lassen und zu Hause bleiben – auch keine Option, weil nach ein paar Wochen zu Hause schlägt der Lagerkoller zu und wir „erwürgen“ unseren Partner :). Also raus in die Natur – auch doof bei dem Wetter. Da holt man sich ja einen Schnupfen, wenn es im April nur grauslich kalt ist und manchmal sogar schneit.

Also was tun? Einfach weiter machen. Hände waschen, soweit es geht FFP2 Maske tragen und Abstand halten.

Aber das Wichtigste ist – Freuen sie sich auf ihr Baby. Es ist das größte Geschenk ihres Lebens.

Schreiben Sie uns

 

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Schwanger in der Corona-Zeit – worauf ist zu achten

In der jetzigen Zeit schwanger zu sein ist nicht leicht. Von allen Seiten hört man wie gefährlich das Virus ist. Man muss überall aufpassen, Mund-Nasen-Schutz tragen, Hände desinfizieren. Aber genaue Informationen fehlen. Man hört ständig etwas anderes. Und konkrete medizinische Informationen sucht man vergeblich.

Schwangere gehören nicht zur Risikogruppe der Corona Patienten – soweit so gut. Laut medizinischen Erfahrungen ist das Virus bei der Geburt auch nicht von der Mutter auf das Kind übertragbar. D.h. eine normale Geburt ist möglich, sollten keine anderen medizinischen Gründe für einen Kaiserschnitt vorliegen. Laut Aussage der Ärzte spricht auch nichts dagegen ihr Baby zu stillen, da der Virus nicht über die Muttermilch übertragen werden kann.

Auch wenn sie sich als Schwangere anstecken und sie keine Vorerkrankungen haben, ist kein schwerer Verlauf zu erwarten und sie werden mit guter häuslicher Pflege schnell wieder gesund werden.

Und ihr Baby? Auch das kann sich natürlich mit dem Virus anstecken, aber keine Angst. Es wird ebenfalls nur leichte Symptome haben und sich bald wieder erholen. Laut Auskunft der Ärzte zählen wirklich nur ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen zur Risikogruppe.

Wenn sie dennoch unsicher sind, lassen sie sich von Ihrem Gynäkologen/ihrer Gynäkologin beraten und fragen sie alles, was sie beunruhigt. Lassen sie sich von ihm den Stress und die Angst nehmen, denn das sind 2 Faktoren, die man als Schwangere gar nicht brauchen kann.

Wichtig ist, dass sie sich vor allem wenn sie schwanger sind, an die vorgeschriebene Hygieneregeln halten. Oftmaliges Hände waschen oder desinfizieren, Mund-Nasen-Schutz tragen und das Haus nur verlassen, wenn es unbedingt notwendig ist – auch wenn die Maßnahmen bald gelockert werden.

Ich weiß – das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ist vor allem für schwangere Frauen eine Qual, denn bei den meisten Produkten bekommt man schlecht Luft. Probieren sie doch sich einen Mundschutz selbst zu nähen, aus einem leichten Material und in lustigen Farben, das verbessert gleich die Laune und man bekommt viel besser Luft – glauben sie mir, ich hab´s ausprobiert!

Und das Wichtigste für sie als werdende Mamis – lassen sie es sich gut gehen. Verwöhnen sie sich mit einem heißen Bad oder einer Fußmassage, gönnen sie sich ihr Lieblingsessen und kuscheln sie viel mit ihrem Partner. Das sind die besten Tipps gegen den Corona-Frust. Und wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns per Chat oder per Mail:

Schreiben Sie uns!

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Handarbeits-Revival

Wollten Sie schon immer als Familie etwas handwerklich gestalten? Dann laden wir Sie ganz herzlich zum Sticken oder Häkeln ein.

Ja ich weiß, das hat schon meine Oma oder Urschlumpftante gemacht und ist doch echt out heutzutage. Aber Sie irren sich. Retro ist in!

Wie wäre es mit einem Plaid. Die alte britische Tradition eine Familien-Decke zu gestalten. Und jeder kann das dazu beitragen, was er am besten kann. Mama strickt kleine Fleckchen (10x10cm), die kleine Volkschulmaus häkelt die Fleckchen, Stoffreste werden zu kleinen Pölsterchen in derselben Größe verarbeitet und mit Polsterfülle oder Watte gefüllt und zusammen genäht.

Verwenden Sie unterschiedliche Materialien, unterschiedliche Wolle oder Garne, nehmen Sie alte Geschirrtücher, Handtücher oder Bettzeug. Auch alte Kleidung ist immer ein Hit. (Kleiderkästen ausmisten ist übrigens auch eine gute Idee für diese Zeit!)

Am Ende werden alle Vierecke zusammen genäht und es entsteht ein einmaliges Unikat, das Sie immer an die gemeinsame Zeit erinnern wird.

Auch Polster kann man auf diese Art gestalten. Lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf!

Schreiben Sie uns!

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Kindern vorlesen: Warum das so wichtig ist

Liebe LeserInnen!

Auch wenn Ihnen sicher bewusst ist, wie wichtig Lesen und Vorlesen ist, möchte ich einige Aspekte zu diesem Thema behandeln.

Für jede neu erlernte Sprache ist besonders das Lesen äußerst wichtig, um den Wortschatz zu erweitern und ein Gefühl für die Sprache zu erlangen. Ganz abgesehen davon erweitert Lesen unseren Geist und hilft uns, Alltagsprobleme für einige Zeit zu vergessen und in eine andere Welt abzutauchen. Man sagt, dass Musik, die während einer Schwangerschaft gehört wird, positive Auswirkungen auf das ungeborene Kind hat. Mir sind keine Studien bekannt, die belegen, dass Lesen oder vielmehr Vorlesen die gleichen Auswirkungen hat. Allerdings gehe ich nun soweit und sage, dass die Stimme, die etwas vorliest oder erzählt, durchaus eine Beziehung zum ungeborenen Kind aufbauen kann.

Es gibt sehr viele Gründe seinen Kindern vorzulesen. Natürlich geht es um Sprachförderung und Erlernen des Kulturgutes Lesen. Besonders wichtig ist, Kindern auch in ihrer Muttersprache vorzulesen. Nur wer die eigene Muttersprache beherrscht, kann auch andere Sprachen erlernen. Man sollte dem Kind von ganz klein an vorlesen und auch nicht damit aufhören, wenn das Kind selbst schon lesen kann. Beim Vorlesen können komplexere Themen abgehandelt werden, als Kinder das beim selbst Lesen erfassen könnten. Vorlesen bildet aber auch eine solide Grundlage für das eigene Lesen. Vorlesen entführt uns in eine andere Welt und regt somit die Fantasie und die Vorstellungskraft des Kindes an. Eine gewisse Konzentration und Merkfähigkeit wird vor allem beim dialogischen Vorlesen gefördert. Diese Fähigkeiten helfen Kindern nicht nur in ihrer Schullaufbahn, sondern auch in ihrem Sozialverhalten, da Dinge hinterfragt und besprochen werden können. Ein ebenso wichtiger Eckpfeiler des Vorlesens ist die Wissensvermittlung. Schwierige Inhalte können in eine Geschickte verpackt dem Kind spielerisch und mit Freude nahe gebracht werden.

Zu guter Letzt möchte ich nochmal auf das ungeborene Kind und die Beziehung zurück kommen. Liest man seinem Kind vor, verbringt man Zeit miteinander und stärkt dadurch die Beziehung zueinander. Je früher man damit anfängt, kann das Vorlesen zu einem wichtigen Ritual im Alltag werden. Dieses Ritual wird zu einem Fixpunkt und gewissermaßen zu einem Anker, der Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Erlebnisse oder Ereignisse können gemeinsam aufgearbeitet werden.

Würde mich also jemand fragen, warum Vorlesen so wichtig ist und ich dürfte nur einen der vielen äußerst ausschlaggebenden Gründe nennen, würde ich folgendes sagen: Vorlesen ist so wichtig, da es die Beziehung zwischen VorleserIn und dem zuhörenden Kind stärkt und fördert! Lesen Sie also vor, wahrscheinlich wird auch der Mehrwert für Sie selbst ein sehr großer sein!

Lucia (Bibliothekarin)

Schreiben Sie uns!

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