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Kindern vorlesen: Warum das so wichtig ist

Liebe LeserInnen!

Auch wenn Ihnen sicher bewusst ist, wie wichtig Lesen und Vorlesen ist, möchte ich einige Aspekte zu diesem Thema behandeln.

Für jede neu erlernte Sprache ist besonders das Lesen äußerst wichtig, um den Wortschatz zu erweitern und ein Gefühl für die Sprache zu erlangen. Ganz abgesehen davon erweitert Lesen unseren Geist und hilft uns, Alltagsprobleme für einige Zeit zu vergessen und in eine andere Welt abzutauchen. Man sagt, dass Musik, die während einer Schwangerschaft gehört wird, positive Auswirkungen auf das ungeborene Kind hat. Mir sind keine Studien bekannt, die belegen, dass Lesen oder vielmehr Vorlesen die gleichen Auswirkungen hat. Allerdings gehe ich nun soweit und sage, dass die Stimme, die etwas vorliest oder erzählt, durchaus eine Beziehung zum ungeborenen Kind aufbauen kann.

Es gibt sehr viele Gründe seinen Kindern vorzulesen. Natürlich geht es um Sprachförderung und Erlernen des Kulturgutes Lesen. Besonders wichtig ist, Kindern auch in ihrer Muttersprache vorzulesen. Nur wer die eigene Muttersprache beherrscht, kann auch andere Sprachen erlernen. Man sollte dem Kind von ganz klein an vorlesen und auch nicht damit aufhören, wenn das Kind selbst schon lesen kann. Beim Vorlesen können komplexere Themen abgehandelt werden, als Kinder das beim selbst Lesen erfassen könnten. Vorlesen bildet aber auch eine solide Grundlage für das eigene Lesen. Vorlesen entführt uns in eine andere Welt und regt somit die Fantasie und die Vorstellungskraft des Kindes an. Eine gewisse Konzentration und Merkfähigkeit wird vor allem beim dialogischen Vorlesen gefördert. Diese Fähigkeiten helfen Kindern nicht nur in ihrer Schullaufbahn, sondern auch in ihrem Sozialverhalten, da Dinge hinterfragt und besprochen werden können. Ein ebenso wichtiger Eckpfeiler des Vorlesens ist die Wissensvermittlung. Schwierige Inhalte können in eine Geschickte verpackt dem Kind spielerisch und mit Freude nahe gebracht werden.

Zu guter Letzt möchte ich nochmal auf das ungeborene Kind und die Beziehung zurück kommen. Liest man seinem Kind vor, verbringt man Zeit miteinander und stärkt dadurch die Beziehung zueinander. Je früher man damit anfängt, kann das Vorlesen zu einem wichtigen Ritual im Alltag werden. Dieses Ritual wird zu einem Fixpunkt und gewissermaßen zu einem Anker, der Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Erlebnisse oder Ereignisse können gemeinsam aufgearbeitet werden.

Würde mich also jemand fragen, warum Vorlesen so wichtig ist und ich dürfte nur einen der vielen äußerst ausschlaggebenden Gründe nennen, würde ich folgendes sagen: Vorlesen ist so wichtig, da es die Beziehung zwischen VorleserIn und dem zuhörenden Kind stärkt und fördert! Lesen Sie also vor, wahrscheinlich wird auch der Mehrwert für Sie selbst ein sehr großer sein!

Lucia (Bibliothekarin)

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Gerade in dieser Zeit, wo wir alle zu Hause sitzen müssen oder dürfen, ist ein Sonnenstrahl, der durchs Fenster fällt besonders aufbauend. Aber was macht man an einem grauen Tag mit Regen und Temperaturen wie im Winter?

Legen sie sich eine gute CD ein oder starten sie den MP3 Player. Drehen sie die Lautstärke auf, dann haben die Nachbarn auch noch was davon und schwingen sie den Staubwedel im Takt der Musik. Auch ihre Kleinen werden aufleben und ihnen begeistert bei der Hausarbeit helfen.

Stellen sie sich und ihre Kinder auf Bodentücher und starten sie ein Schlurf-Rennen durch die Wohnung. Wenn das Lied zu Ende ist gewinnt derjenige, der den meisten Staub auf den Bodentüchern hat.

Oder im Takt der Musik Längen oder Gewichte umwandeln – wissen sie eigentlich wie schwierig es ist km in cm oder mm umzurechnen, oder kg in g.? Respekt unseren Kindern!

Workout zwischen den Hausaufgaben – mit Musik kein Problem und die Konzentration stärkt es ebenfalls. Legen sie Kuscheltiere in einer Reihe auf und hüpfen sie zu einem coolen Song im Zick Zack darüber.

Was halten Sie von unserer Idee?

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Mein Tag zu Hause!

Alle sprechen vom Coronavirus. Firmen, Schulen und viele Geschäfte haben zu. Man darf nicht raus, die Spielplätze sind geschlossen…was nun? Viele Kinder und Mamis sind mit der Situation einfach überfordert, weil sie nicht genau wissen, was sie mit ihren Kindern unternehmen könnten. Besonders kleine Kinder verstehen es nicht, was Coronavirus überhaupt bedeutet.

Keine Sorge liebe Mamis, ihr seid nicht alleine. Wir stehen euch zur Seite und haben extra für euch einige Tipps von unseren SozialpädagogInnen vorbereitet, die wir mit euch in den nächsten Tagen gerne teilen möchten.

Eine gute Möglichkeit ist, eure Kinder zu bieten, ihren Lieblingstag aufzuschreiben oder ihn auf Papier zu malen (falls die Kinder noch nicht so gut schreiben können). Ihr nehmt ein Blatt Papier, ein paar Stifte und setzt euch mit euren Kindern am Tisch. Fragt eure Kinder, was sie gerne in der Früh tun, wie ihr Lieblingsnachmittag aussieht bzw.  was es ihnen besonders am Abend viel Spaß macht? Gehe ich als Kind überhaupt gerne ins Bett?

Es ist eine sehr gute Möglichkeit zu erfahren, was euren Kindern besonders gefällt und gleichzeitig habt ihr eine gute Beschäftigung für eure Kinder für ein paar Stunden gefunden.

Wir können euch sagen: Unseren Kindern hat es richtig viel Spaß gemacht. Ein Beispiel von unseren Kids findet ihr unten. Wie gefällt’s euch?

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