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663 Kleiderspenden, 914 Windelspenden und 23 Babystartpakete hat die Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung letztes Jahr an Schwangere, alleinerziehende Mamas und Familien in Not ausgegeben. Eine hohe Anzahl, die deutlich macht, wie viele bedürftige Frauen in die St. Elisabeth-Stiftung persönlich kommen und materielle Unterstützung in Anspruch nehmen. Oft fehlt ihnen die nötige Grundausstattung, um ein glückliches und sorgenfreies Leben mit ihrem Baby zu führen. Sei es die Bettwäsche für ihr Baby, Kinderschuhe, Waschmittel oder einfache Lebensmittel. Reicht das aber aus? Definitiv nicht! Die Zahl der bedürftigen Frauen steigt vom Jahr zu Jahr. Die Zahlen machen es deutlich: 2017 hat die Stiftung 641 Windeln an die Mamas verschenkt, 2018 ist die Zahl auf 914 gestiegen. Es sind 273 Windeln mehr als ein Jahr zuvor! Tendenz steigend.

Was benötigen dringend die bedürftigen Mamas?

Unsere Frauen können praktisch alles gebrauchen, was sich im guten Zustand befindet:

Babyausstattung

  • Babyausstattung (Größe 50/56)
  • Babyschlafsäcke, Fellsäcke für Kinderwägen
  • Bettwäsche

Kleidung

  • Kleidung (von Größe 62 bis Erwachsenenkleidung)
  • Schuhe (alle Größen)
  • Winterbekleidung in allen Größen
  • Umstandsmode

Hygieneartikel

  • Kosmetikprodukte wie Zahnpasta, Deos, Bodylotion
  • Waschmittel und Spülmittel
  • Handtücher & Badetücher

Alle Sachspenden nehmen die Mitarbeiterinnen der Stiftung gerne in der Beratungsstelle, Arbeitergasse 28/Erdgeschoß, 1050 Wien, Montag-Donnerstag zwischen 9-12 und 13-15 Uhr entgegen.

Warum sollen Sie ausgerechnet die St. Elisabeth-Stiftung unterstützen?

Falls Sie sich gerade diese Frage stellen, möchten wir Ihnen einige Gründe nennen, die dafür sprechen. Die St. Elisabeth-Stiftung hat ein großes Ziel vor Augen: Schwangere, alleinerziehende Mütter und Kinder konkret zu unterstützen, ihnen ein Dach über dem Kopf zu schenken sowie ihnen neue Perspektiven und Chancen auf ein besseres Leben zu eröffnen. Materielle Unterstützung ist ein Teil unseres Ziels. Wir helfen gerne dort, wo Hilfe benötigt wird.

Die Stiftung geht auch sehr transparent mit Spenden um. Sei es eine Sachspende oder eine Geldspende. Nicht umsonst ist sie im Besitz des Spendengütesiegels. In unserem Haus befindet sich der Sachspendenlager, in dem Frauen mit ihren Kindern Kleiderspenden persönlich abholen können. Windeln, Hygieneartikel oder Lebensmittel werden direkt in der Beratungsstelle an unsere Klientinnen ausgegeben. Viele Großspender bringen ihre Spenden persönlich bei uns vorbei, um sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen. Auch Sie haben jederzeit die Möglichkeit dazu. Wenn wir Sie also überzeugen konnten, freuen wir uns, wenn auch Sie uns heuer mit einer Spende unterstützen.

Kontaktieren Sie uns und wir geben Ihnen gerne alle nötigen Informationen weiter. An dieser Stelle sagen wir schon mal DANKE!

 

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Roland Bürger, ROMA Friseurbedarf & Vorstandsmitglied des HOCC Harley Owners Charity Club, engagiert sich seit Jahren für die St. Elisabeth-Stiftung. In unserer neuen Reihe „5 Fragen an…“ haben wir ihn nach den Beweggründen für seine so großartige Hilfsbereitschaft gefragt.

Sie unterstützen seit Jahren die St. Elisabeth-Stiftung mit Spenden. Was sind Ihre Beweggründe für dieses großartige Engagement?

Es ist für unsere Spender und auch für uns im Vorstand des HOCC sowie auch den Eigentümer von ROMA Friseurbedarf extrem wichtig, genau zu wissen, wohin das Geld geht bzw. für was es verwendet wird. Bei der St. Elisabeth Stiftung können wir das Ganze genau mit verfolgen und auch live miterleben.

Es gibt so viele gemeinnützige Organisationen, die Hilfe benötigen. Warum unterstützen Sie ausgerechnet die St. Elisabeth-Stiftung?

Wie so oft ist es der persönliche/freundschaftliche Kontakt zuerst mit Lukas Pohl (ehemaliger Geschäftsführer) und jetzt der freundschaftliche Kontakt mit Nicole Meissner, wo einfach das Vertrauen von Haus aus da ist. Es ist einfach die Tatsache, dass alle Mitarbeiter nur das Beste für die Betroffenen erreichen wollen.

Sie arbeiten als Unternehmenssprecher bei ROMA Friseurbedarf, sind Vorstandsmitglied des HOCC Harley Owners Charity Club, haben eine Familie, mit der Sie Ihre Zeit verbringen. Wie schaffen Sie es zeitlich, sich noch ehrenamtlich zu engagieren? Geben Sie uns ein paar Tipps, wie Sie Ihren Tag planen, um das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich teile mir die Charity-Themen genauso ein wie meine Arbeitsthemen. Es ist ein Teil meines Lebens mit gleicher Wichtigkeit, somit geht es sich dann auch aus. Es gibt keinen Unterscheid in dem Fall, ob ich dabei etwas verdiene oder nicht. Dann funktioniert das ausgezeichnet. Die Familie bekomme ich unter, weil meine Frau auch komplett hinter mir steht und mich überall unterstützt, aber auch zurückpfeift, wenn es mal zu viel wird. Die Kinder sind eigentlich auch immer dabei, wenn es heißt, Gutes zu tun. Meiner Frau und mir ist es sehr wichtig, Ihnen dieses Mitgefühl auch mit auf den Weg zu geben.

Gibt es etwas, was Sie den Menschen draußen gerne sagen würden?

Ja helfen heißt nicht immer im Mittelpunkt zu stehen. Klar ist es wichtig, die Medien dabei zu haben, um auf die Themen aufmerksam zu machen, aber man vergisst dann immer, da draußen auf die vielen „kleinen“ Helfer, die ohne dauernd den Kopf in die Kamera zu halten, viel bewegen. Klar sind es oft bei denen nicht die hohen Summen, aber um die geht es auch nicht immer, sondern es geht auch oft einfach nur um den Willen zu helfen.

Haben Sie einen besonderen Wunsch, den Sie gerne 2019 erfüllen würden?

Mehr Zeit für meine Familie. Daran muss ich noch arbeiten!

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben und vor allem nochmal vielen herzlichen Dank für Ihre so tatkräftige Unterstützung!

Möchten auch Sie unsere Stiftung unterstützen? Was auch Ihre Spende bewirken könnte, erfahren Sie hier.

Fotocredit: robinconsult

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