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Gute Lernspiele machen Kindern nicht nur viel Spaß, sondern unterstützen auch die Entwicklung ihres Gehirns. Das fördert die Kommunikation und den Zusammenhalt. Kinder werden selbstbewusster und sie trainieren soziale Fähigkeiten. Aus dem Grund stehen Lernspiele in unserem Mutter-Kind-Haus ganz oben auf dem Programm. Unsere Sozialpädagogen denken bei Lernspielen vorwiegend an das Integrieren des Kindes in den Alltag. Kinder lernen am meisten wenn:

  • ihre Grundbedürfnisse gestillt sind (satt, ausgeschlafen, usw.).
  • sie in einer, dem Kind wohlgesonnenen, Atmosphäre (angstfreier Raum, ohne Druck und Zwang) spielen.
  • sie mit einem Gegenüber in Form von Interaktion und Austausch spielen.

Die meisten Kinder lieben es auch, den Eltern oder Bezugspersonen zu helfen und sich dabei als wichtiger Teil der Familie/Gruppe zu erleben. Im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, bei welchen die Kinder lernen können. Sei es beim Einkaufen, beim Abwaschen (mit den Händen erspüren), beim Reparieren von Dingen, beim Putzen, beim Wäsche aufhängen, beim Kehren oder beim Tisch decken.

Im Alltag gibt es eine Vielzahl an Lernmöglichkeiten für Kinder, wenn diese von Erwachsenen begleitet sind. Das Tragen einer Einkaufstasche kann beispielsweise eine Menge an Lernmöglichkeiten beinhalten:

  • Die eigene Stärke und Grenzen zu erfahren, wieviel ich tragen kann und wo es mir zu schwer ist.
  • Zu lernen, wie die Tasche am besten zu tragen ist, bzw. dass diese über einen längeren Zeitraum getragen werden kann.
  • Lösungen für Herausforderungen zu finden, indem gemeinsam mit der Bezugsperson überlegt wird, was tun, wenn die Tasche zu schwer ist.
  • Das Gefühl hilfreich zu sein und dass mein Handeln und Mithilfe erwünscht ist.
  • Praktische Tipps zu lernen, was muss als erstes in die Tasche (harte Lebensmittel zuerst einräumen, dann erst weiche und heikle Lebensmittel).
  • Es wird mitunter auch gelernt mit Frust umzugehen, wenn es nicht klappt, so wie sich das Kind dies vorstellt.
  • Die Koordination und die räumliche Vorstellung wird geübt, denn mit einer Tasche ändert sich auch gleich der Radius und Breite, die man am Gehsteig benötigt (Kinder stoßen zu Beginn oft noch wo an).

Eine simple Aufgabe bietet somit ein Sammelsurium an Lernerfahrungen, ohne viel Geld auszugeben. Dabei kann auch noch besprochen werden, was sich alles in der Tasche befindet und die Namen der Gegenstände werden geübt oder die Erinnerungsfähigkeit, indem man das Kind nachdenken lässt, ob es sich noch an alles in der Tasche erinnert. Spannend, oder?

Wie lernen Sie mit Ihrem Kind am liebsten? Schreiben Sie uns!

Foto: LMoonlight auf Pixabay

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Kennt ihr das liebe Mamis?

GutschiGu, ach was bist du denn für ein süßes Puppileinchen, ach so ein liebes Mausileinchen…“ sprach die Oma mit piepsiger Stimme, eine Oktave höher.

Bei uns dreht sich der Magen um und wir wollen einfach nur weg. Wenn Babies von Anfang an mit dieser Sprache und Stimme konfrontiert werden, wird’s schwierig. Sie lernen, dass die Worte automatisch ein –leinchen hinten dran haben oder ein –ichen. Das ist schlecht.

Je normaler wir mit Kindern reden, umso schneller und besser lernen sie das Reden. Auch die Wahl der Worte sollten sie nicht auf Kindergartenniveau lassen. Sprechen sie mit Kindern in ganzen Sätzen mit einfachen Worten, aber passen sie ihre Sprache ständig an.

Sobald Kinder in die Schule kommen, merkt man den Unterscheid gravierend zwischen Kindern, die mit Baby-Sprache groß geworden sind und solchen, mit denen „normal“ geredet wurde. Die Wortvielfalt ist größer und die Satzstellung ist besser, von Anfang an.

Ihr Kind ist ein kleiner Mensch – reden sie auch so mit ihm!

Benötigen Sie mehr Tipps rund um die Betreuung Ihres Babys?

Schreiben Sie uns!

Copyright: Виктория Бородинова/Pixabay

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Liebe Mamis!

Bitte lasst die Hygienetücher, wasserlose Handwaschlotionen oder Desinfektionsflüssigkeiten zu Hause. Hygiene ist wichtig, aber noch wichtiger ist die gesunde Portion Dreck. Gerade in den ersten Lebensjahren ist es wichtig, dass das Immunsystem ihres Kindes genug zu tun hat, denn sonst wird ihm langweilig. Und wenn ihm langweilig wird – dann konzentriert es sich auf Blödsinn. D.h. ihr Kind entwickelt Allergie auf Dinge, die eigentlich gut und nützlich sind für den Körper und die Entwicklung.

Hierbei rede ich nicht von Laktoseallergie, sondern von all den anderen kleinen Dingen, die heutzutage so „IN“ sind.

Wenn ihr Baby am Boden sitzt und sich mal eine Hand voll köstlichen Sand in den Mund schaufelt oder an der Parkbank nuckelt – lassen sie es. Auch das Abschlecken dreckiger Finger ist kein Drama. Hin und wieder tut das gut. Spülen sie den Mund mit Wasser aus und versuchen sie auch sich bewusst zu machen, jedes Kind braucht mindestens zwei Kilo Dreck pro Jahr, um gesund zu sein. Das lässt sich auch in verschiedenen Studien nachlesen.

Also kein Stress liebe Mamis – wenn ihr Kind am Ende eines Sommertages keine schmutzigen Hände und Füße hat, dann haben wir was falsch gemacht.

Schreiben Sie uns!

Copyright: Markus Distelrath/Pixabay

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Mit einem Wort – JA!

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie zu Ihrem Kind etwas sagen und es reagiert nicht. So als wären sie Luft. Keine Angst, Ihr Kind ist weder taub, noch dumm. Es ist einfach mit etwas beschäftigt. Meine lieben Mamis, es geht uns allen so, bei unzähligen Gelegenheiten. Wir kennen sie alle, die nervenaufreibenden, Haare raufenden Momente:

Mama: Räum dein Zimmer auf!

Kind: keine Reaktion

Mama: Es ist Zeit zum Schlafen gehen!

Kind: Nur noch 5 Minuten

Mama: Zieh dich an, wir müssen gehen!

Kind: Jetzt schon?

Mama: Zieh dich aus, es ist Zeit fürs Bad!

Kind: Ich mag mich nicht waschen!

Mama: Geh Zähne putzen!

Kind: Muss das sein, nur heute nicht!

Mama: Dreh den Fernseher ab!

Kind: Noch diese eine Sendung!

Wie halte ich das als Mutter durch? Wie schaffe ich es, nicht zu explodieren?

Die richtige Kommunikation besteht nicht nur aus Sprache, sondern auch aus nonverbalen Elementen wie Gestik, Mimik und Körperkontakt. Auch die Stimmlage hat einen Einfluss. Wenn ich will, dass mein Kind am Abend ins Bett geht und friedlich einschläft, hat es wenig Sinn laut zu werden oder zu schreien.

Ich weiß, liebe Mamas, ab einem gewissen Zeitpunkt ist das nicht immer leicht, aber wir müssen uns beherrschen. Denn laut heißt „aufwachen“, „Aktivität“ – leise heißt „ruhig werden“, „Kuschelmodus einschalten“!

Je besser wir mit unseren Kindern kommunizieren lernen, desto besser ist die Atmosphäre in der ganzen Familie. Wichtig ist vor allem Folgendes:

  1. Aktiv zuhören
  2. Erklären Sie Ihrem Kind, warum etwas passieren muss.
  3. Seien Sie ehrlich zu Ihrem Kind und gestehen Sie auch ein, wenn es genug ist und Sie nicht mehr können. Kinder verstehen das.
  4. Nehmen Sie sich an der eigenen Nase. Müssen Dinge wirklich sofort geschehen oder haben sie nicht doch noch etwas Zeit?
  5. Nehmen Sie die Dinge spielerisch mit ihrem Kind in Angriff.
  6. Aufräumen? – warum nicht mit lauter Musik, tanzen und singen? Das macht nicht nur Ihrem Kind Spaß, sondern Ihnen auch.
  7. Wechseln Sie die Perspektive – schauen Sie durch die Augen Ihres Kindes und entdecken Sie die Welt neu.

Was halten Sie davon?

Weitere Ratschläge gibt Ihnen gerne unsere Familienberaterin. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin mit ihr. Wir freuen uns auf Sie!

Schreiben Sie uns!

Foto: Luis Silva/pixabay

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Keine Angst meine Damen, dieses Gefühl ist ganz normal. Ein Baby zu haben ist nicht nur die schönste Erfahrung, sondern auch die anstrengendste.

Man kann nie wieder tun, was man will oder wann man will!

Aber dann dieses strahlende Lächeln, die leuchtenden Augen, ausgestreckte Arme, die dich umarmen – es gibt nichts Schöneres.

Jede Mami hat nicht nur einmal das Gefühl, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr. Aber es geht immer. Als Mama hat man versteckte Reserven, die werden wie auf Knopfdruck aktiviert, wenn man nicht mehr weiter kann. Vor allem nach durchwachten Nächten, weil das Kind krank ist, Bauchweh hat oder einfach nicht schlafen will. Wir schaffen das, meine Damen, denn wir sind Mütter! Und Mütter sind immer da, können alles, schaffen alles und haben immer noch Zeit für ein ausgiebiges Kuscheln mit unseren lieben Kleinen.

Aber von einem müssen sie sich verabschieden: sie werden nie wieder alleine sein – weder unter der Dusche, noch auf der Toilette, denn „your Baby is watching you!“

Wir freuen uns über ihre Erfahrungen des Mutterseins :).

Schreiben Sie uns!

Foto: Amber McAuley/pixabay

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Eines der wichtigsten Dinge, die Ihr Kind braucht, ist Lob. Lob stärkt das Selbstbewusstsein des Sprösslings, spornt zu guten Leistungen an und macht glücklich. Da gibt es von meinem Zahnarzt eine Geschichte, die die Wichtigkeit eines Lobes zeigt. Das Mädchen, um das es hier geht, bekam von den Eltern nur wenig Lob. Da es wusste, dass die Eltern Wert auf Sauberkeit und vor allem aufs Zähneputzen legten, wollte es sich mit besonders intensivem Zähneputzen Lob und Liebe erringen. Das tat sie so intensiv, dass sie sich schließlich den Zahnschmelz wegputzte und schwere Schäden an den Zähnen verursachte. Was lernen wir als Eltern aus der Geschichte?

Mit Lob sollten wir Eltern nicht zögern – wenn unsere Kinder uns stolz machen, sollten sie es auch erfahren. Lob fördert bei den Kindern das Selbstbewusstsein und erfreut sie. Es spornt sie an, es weiterzumachen und Neues zu lernen. Also vergessen wir es nicht, unsere Kinder zu loben!

Wenn Sie nicht genau wissen, wie sie es tun sollen und Unterstützung bei der Erziehung Ihres Kindes benötigen, hilft Ihnen gerne unsere Familienberaterin weiter. Vereinbaren Sie am besten heute noch einen Termin mit ihr.

Wir freuen uns auf Sie!

Kontaktieren Sie uns!

Bild: Jenny Friedrichs/pixabay

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