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Geschichten vorlesen

Wer bekommt nicht gerne vorgelesen? Lesen ist ja bekanntlich reisen im Kopf und manchmal ist es im Herbst einfach gar nicht einladend, um raus zu gehen. Genau dann können Sie mit Ihren Kindern eine tolle Lesezeit verbringen. Und diese können Sie auch vorab planen! Malen Sie doch einfach mit Ihren Kindern ein Schild auf dem steht „Lesezeit“ und hängen es immer dann an die Kinderzimmertür, wenn es wieder soweit ist. Dann schaffen Sie sich einen gemütlichen Platz am Boden mit Decken und Pölstern und einem angenehmen Licht.

Kleine Kinder dürfen gerne ihr Kuscheltier einladen und größere wollen es vielleicht dunkel haben und nur im Schein einer Taschenlampe lesen. Auf jeden Fall sollte es etwas Besonderes sein, damit sich die Kinder beim nächsten Mal bereits freuen, wenn das Schild wieder an der Tür hängt!

Wenn der Raum hergerichtet ist, suchen Sie sich gemeinsam die Bücher aus, die vorgelesen werden sollen und sorgen auch für eine Jause zwischendurch. Dabei lassen Sie sich von Ihren Kindern helfen! Die Kinder schneiden die Äpfel auf und schälen die Mandarinen, richten Kekse oder Schnitten her und dafür bekommen sie dann vorgelesen.

Vereinbaren Sie sich eine Zeit, wie lange Sie lesen wollen und schon kann es los gehen! Lesen, lesen, lesen….

Und was machen wir jetzt?

Nach der letzten Seite kommt oft diese Frage und dann ist Malen die Lösung. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier Buntstifte oder Wasserfarben und malen Sie zum Beispiel die Hauptfigur des Buches oder ein dazu passendes Bild oder setzen die Geschichte fort… Ihre Kinder haben bestimmt tolle Ideen.

Noch ein paar Tipps: Waren Sie schon einmal mit Ihren Kindern in der Bücherei? Fragen Sie doch einmal die Freunde Ihrer Kinder, was sie gerade lesen und tauschen Sie Bücher! Es gibt auch eigene Bücherflohmärkte, vielleicht sogar in Ihrer Nähe? Und wer gerne liest oder vorgelesen bekommt, kann auch einfach einmal ein Lesezeichen basteln. Viel Spaß dabei!

Wie finden Sie unsere Ideen? Schreiben Sie uns!

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Bin ich schwanger oder krank?

Das ist oft schwer zu unterscheiden, denn jede Frau ist anders.

Es gibt zum Beispiel die sogenannten „Genuß-Mamis“. Die lieben es schwanger zu sein. Sie genießen jeden Tag, erfreuen sich an ihrem runden Bauch und jeder noch so kleinen spürbaren Bewegung ihres Babys. Sie sind ganz entzückt über jedes Kilo, dass sie zunehmen und freuen sich auf den Tag der Geburt. Und vor allem, freuen sie sich, wenn sie nicht nur einmal schwanger werden, sondern wollen immer wieder dieses Gefühl erleben.

Und dann gibt es uns, die „Oh-Gott-ist-mir-schlecht-Mamis“. Ja, ich gehörte auch dazu. Am Anfang, in den ersten Wochen, möchte man einfach nur sterben. Der Körper verändert sich und dagegen wehrt er sich. Jeden Morgen ist einem kotz-übel und man möchte am liebsten nicht mehr aufstehen. Wenn diese Phase vorbei ist und sich das Bäuchlein langsam rundet, kommt das nächste Problem. Nichts passt mehr. Der Kleiderschrank ist voll mit all unseren Lieblingssachen und kein Knopf geht mehr zu, auch die Lieblings-Jeans kannst du jetzt vergessen. Was folgt sind Shopping-Orgien, wobei sich viele dann doch denken, dass sie sich die Umstandskleider doch lieber von der Freundin ausborgen, weil eine zweite Schwangerschaft mit Sicherheit ausgeschlossen wird.

Dann eines Morgens sind deine Füße plötzlich weg. Du siehst sie auch die nächsten Wochen und Monate nicht mehr. Auch die selbständige Fußpflege kannst du vergessen. Dann also ab zur Pediküre – was ja auch nicht schlecht ist, sich zwischendurch mal verwöhnen zu lassen!

Manche Mamis erleiden in dieser Zeit auch unerträgliches Sodbrennen. Aber leiden sie nicht meine Damen, sondern gehen sie zu ihrem Arzt und lassen sie sich helfen.

Je runder der Bauch wird, umso verzweifelter beobachtet man die Waage – Ausschlag nach oben unbegrenzt!

Dann ist man endlich zu Hause im Mutterschutz. Nun beginnt die Zeit des intensiven Wartens. Man hat nicht wirklich was Relevantes zu tun; das Kinderzimmer ist hergerichtet, die Bodies und Strampler sind gewaschen und gebügelt (das erste und einzige Mal im Leben als Mami) und die Kuscheltiere sind schön geschlichtet in der Ecke. – Prägen sie sich dieses Bild gut ein – es wird das letzte Mal sein, dass sie das Kinderzimmer so zu Gesicht bekommen.

Dann ist der Geburtstermin da. Die letzten Wochen waren die Hölle. In der Nacht findet man keinen Schlaf. Ständig wälzt man sich von einer Seite auf die andere. Man kann nicht essen, muss ständig aufs Klo, alles tut einfach nur weh und man will einfach nur, dass es vorbei ist und die ganze Quälerei einfach zu Ende ist!

Keine Angst meine Damen, es geht sehr vielen Frauen so. Schämen sie sich nicht ihrer Gefühle, es ist ganz normal.

Die Schwangerschaft ist unheimlich belastend für den Körper einer Frau und jede Frau und jede Schwangerschaft ist anders. Keine Angst also. Das Gefühl, wenn die Geburt vorbei ist und dieses winzige süße Baby in ihren Armen liegt, ist einfach nur wundervoll und alle Mühe und Plage sind vergessen.

Schreiben Sie uns!

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