A A A
image-title

Deutsch-Konversationsgruppen

Ab Herbst werden in regelmäßigen Abständen in unserer Beratungsstelle Deutsch-Konversationsgruppen für unsere Klientinnen mit wenig Deutschkenntnissen stattfinden. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf einer Förderung von Alltagskompetenzen, Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit. In Konversationsgruppen sollen die Frauen dazu ermutigt werden, miteinander Deutsch zu sprechen, um in Zukunft wichtige sprachliche Situationen im Alltag eigenständig meistern zu können. Durch die steigende Selbständigkeit kann sich das Selbstwertgefühl der Frauen und dadurch auch ihre Chance, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren, erhöhen.

Die Deutschlehrerin aus der Beratungsstelle bereitet jeden Tag ein anderes Diskussionsthema vor, wobei ein großer Fokus auf wichtige Themen des Alltages von Frauen mit Kindern gelegt wird. Die Themen sollen dabei auch kreativ und experimentell erarbeitet werden.

  • Wie stelle ich mich und meine Familie vor.
  • Wie meistere ich Behördenwege und Arzt-Besuche.
  • Wie führe ich Telefonate.
  • Wie vereinbare ich Termine.
  • Wie melde ich mich für Kurse an.
  • Wie erledige ich Einkäufe.
  • Was soll ich über das gesellschaftliche Leben, kulturelle Feste und Bräuche in Österreich wissen.
  • Auch an tagesaktuellen Themen aus der Politik oder der Wirtschaft fehlt es nicht.

Es ist uns ein großes Anliegen, dieses Angebot an unsere Klientinnen zu unterbreiten, denn Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Besser Deutsch verstehen und sprechen zu können, eröffnet den Frauen mehr Handlungsmöglichkeiten, Selbstbewusstsein und Möglichkeiten an unserer Gesellschaft teilzuhaben und sich zu integrieren – nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Kinder und Familien.

Möchten Sie mehr darüber erfahren?

Schreiben Sie uns!

Read More
image-title

Internationaler Weltfrauentag

Heute feiern wir den internationalen Weltfrauentag. Auch wir in der St. Elisabeth-Stiftung sind in Feierlaune. Schließlich spielen Frauen in unserer Einrichtung eine sehr große Rolle.

Alleine hinter dem Namen unserer Stiftung steht eine Frau – die St. Elisabeth. Wir sind außerdem eine gemeinnützige Organisation, die Schwangeren, alleinerziehenden Müttern und Frauen in schwierigen Lebenslagen unter die Arme greift. Es sind also überwiegend Frauen.

Zu unseren Klientinnen gehören Frauen aus vielen Nationen: 2018 haben wir u.a. 323 Frauen aus Österreich, 379 Frauen aus Nigeria, 343 Frauen aus Tschetschenien, 782 Frauen aus Syrien, 314 Frauen aus Serbien betreut. Insgesamt waren es 3.351 Klientinnen aus 11 Nationen.

Frauen werden bei uns mit Sachspenden wie Kleider, Hygieneartikel oder Lebensmittel versorgt. Und auch ausschließlich Frauen leben in unseren Mutter-Kind-Häusern.

Unsere Klientinnen werden in der Beratungsstelle ausschließlich von Frauen betreut: 2 Frauen im Journaldienst bzw. in der Administration, 4 Sozialberaterinnen, eine Familien- und Lebensberaterin und eine Juristin.

Das sind doch genug Gründe, um zu feiern, oder?

Wissen Sie aber eigentlich vorher der Internationale Weltfrauentag kommt? Die Idee stammt von Clara Zetkin (1858 – 1933), einer Ikone der proletarischen Frauenbewegung. Am 27. August 1910 hat die deutsche Sozialistin auf der Zweiten Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung des Internationalen Weltfrauentages vorgeschlagen. 2019 feiern wir den Weltfrauentag bereits zum 108. Mal!

An dieser Stelle wünschen wir allen Frauen auf der Welt alles Gute!

 

Read More