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Schularbeiten machen – ein Nervenkrieg

Ehrlich gesagt sind unsere Kinder ja wirklich süß, gerade im VS-Alter. Doch wenn es jetzt heißt, Hausübung machen bzw. das normale schulische Lernen nach Hause zu verlegen, dann stellt das die gesamte Familie vor eine Herausforderung.

Wir haben z.B. von unserer Klassenlehrerin Arbeitsblätter für die Woche bekommen, die wir nach einem Plan abarbeiten sollen. Das ist jedoch nicht so einfach.

Schon der Vorschlag, halbwegs früh aufzustehen, stösst bei meiner Tochter auf Unverständnis und große Augen. Nur so nebenbei – wir sind Nachtmenschen und wenn es nach uns ginge, würden wir erst um 22.00 Uhr mit der Hausarbeit beginnen ;).

Aber wir haben einen Kompromiss gemacht. Wir versuchen um 8.00 Uhr aufzustehen. So der Plan.

Dann soll am Vormittag nach Lehrplan gearbeitet werden und ich habe mein Homeoffice. Doch zwischen: „Mami, was ist 7×12?“ und „Weißt du einen Satz mit „witzig“?“, ist es schwer sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Aber gut, die Schularbeiten sind endlich erledigt und schon korrigiert. – wisst ihr eigentlich wie schwer rechnen ist, wenn man keinen Taschenrechner benutzen darf?

Jetzt wäre eine Runde Sport angesagt. Aber mein Töchterchen ist zu müde von den anstrengenden Schularbeiten und kuschelt sich auf die Couch.

Ja, so sind sie eben. Aber ich nehme es ihr nicht übel. Es sind zwar keine Ferien, aber es bedarf einer massiven Umstellung für die gesamte Familie, einen geregelten Tagesplan einzuhalten. Aber am Wichtigsten ist, die geschenkte Zeit zu genießen und aus dem, was man hat, die schönsten Basteleien oder Kuscheltierburgen zu machen!

Wie gehen Sie mit der aktuellen Situation um?

Schreiben Sie uns!

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Lernen schon als Baby?

Frühförderung – für mich ein Unwort.

Kinder sollen Kinder bleiben dürfen und nicht schon mit 6 Monaten in den ersten Chinesisch-Kurs müssen.

Von der Welt lernen…

Achtet auf das Verhalten eurer Babies. Wofür interessiert es sich, was findet es toll?

Wann gluckt meine Kleine vor Vergnügen? Ist es eine bestimmte Farbe oder ein Geräusch, ein Gefühl, wenn sie etwas angreift?

Lasst euer Baby die Welt entdecken. Zeigt ihm alles, erklärt ihm alles. Ja, sie verstehen die Dinge anfangs noch nicht, aber traut euch. Auch ein 2-jähriges Kind kann schon Interesse daran haben, wie Dinge funktionieren, z.B. Wie funktioniert der Karotten-Schäler? Was macht man mit einem Mixer? Wo kommt das Licht her? Warum ist die Heizung warm?

Erklärt die Dinge in einfachen Worten. Den Sinn verstehen schon die Kleinsten und sie werden es sich merken.

Außerdem fühlen sich Kinder dadurch ernst genommen und respektvoll behandelt. Sie lernen, dass Dinge wie Licht oder Regen nicht einfach da sind, sondern, dass ein Ablauf oder eine Geschichte dahinter steht. Z.B. Strom kommt nicht aus der Steckdose, sondern muss erzeugt werden…

Also Mamis, erklärt euren Kindern die Welt und versucht sie mit ihren Augen zu sehen. Das stärkt die Bindung und bringt viel Verständnis für Zusammenhänge.

Was halten Sie davon?

Schreiben Sie uns!

Copyright: thedanw/Pixabay

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Hochbeet für Kinder

Einige der Pflanzen in unserem kleinen, aber feinen Hof haben die letzte Hitze nicht so gut überstanden. Ein Grund genug, um unser Hochbeet mit den Kids aus dem Mutter-Kind-Haus erneut zu bepflanzen. Manche Kinder haben richtig viel Freude damit. Sie wühlen gerne in der Erde und spüren dabei, wie sich die Erde anfühlt. Sie lernen dabei, dass die Erde nass, kalt, warm, samtig, grob, fein, kieselig oder matschig sein kann. Unser Hochbett ist für die Kids eine natürliche Schatzkiste. Sie entdecken dort einige Bodenbewohner sowie Steine.

Die Sozialpädagogin kann bei den Kids viel Neugierde und Lust aufs Lernen wecken. Es wird getastet, über die Lebewesen gestaunt, die gesichtet werden. Die Lebewesen werden benannt. Dabei entstehen lustige Namen. Es wird an den Kräutern gerochen und diese werden von einigen Kids auch gekostet. Es ist eine Anregung für alle Sinne in stetigem Austausch und Dialog. Die Kids verbringen nicht nur viel Zeit an der frischen Luft, sondern entdecken auch immer wieder aufs Neue die Natur. Es fördert die Entwicklung jedes Kindes, wenn sie sich um eigene Beete kümmern dürfen.

Hochbeet-MuKi-St.Elisabeth-Stiftung Hochbeet-MuKi-St.Elisabeth-Stiftung Hochbeet-MuKi-St.Elisabeth

Jetzt hoffen wir alle, dass sich diese Pflanzen wohlfühlen. Sie werden jetzt auch fleißig gegossen.

Wir freuen uns über Ihre Erfahrungsberichte. Schreiben Sie uns!

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