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Bin ich schwanger oder krank?

Das ist oft schwer zu unterscheiden, denn jede Frau ist anders.

Es gibt zum Beispiel die sogenannten „Genuß-Mamis“. Die lieben es schwanger zu sein. Sie genießen jeden Tag, erfreuen sich an ihrem runden Bauch und jeder noch so kleinen spürbaren Bewegung ihres Babys. Sie sind ganz entzückt über jedes Kilo, dass sie zunehmen und freuen sich auf den Tag der Geburt. Und vor allem, freuen sie sich, wenn sie nicht nur einmal schwanger werden, sondern wollen immer wieder dieses Gefühl erleben.

Und dann gibt es uns, die „Oh-Gott-ist-mir-schlecht-Mamis“. Ja, ich gehörte auch dazu. Am Anfang, in den ersten Wochen, möchte man einfach nur sterben. Der Körper verändert sich und dagegen wehrt er sich. Jeden Morgen ist einem kotz-übel und man möchte am liebsten nicht mehr aufstehen. Wenn diese Phase vorbei ist und sich das Bäuchlein langsam rundet, kommt das nächste Problem. Nichts passt mehr. Der Kleiderschrank ist voll mit all unseren Lieblingssachen und kein Knopf geht mehr zu, auch die Lieblings-Jeans kannst du jetzt vergessen. Was folgt sind Shopping-Orgien, wobei sich viele dann doch denken, dass sie sich die Umstandskleider doch lieber von der Freundin ausborgen, weil eine zweite Schwangerschaft mit Sicherheit ausgeschlossen wird.

Dann eines Morgens sind deine Füße plötzlich weg. Du siehst sie auch die nächsten Wochen und Monate nicht mehr. Auch die selbständige Fußpflege kannst du vergessen. Dann also ab zur Pediküre – was ja auch nicht schlecht ist, sich zwischendurch mal verwöhnen zu lassen!

Manche Mamis erleiden in dieser Zeit auch unerträgliches Sodbrennen. Aber leiden sie nicht meine Damen, sondern gehen sie zu ihrem Arzt und lassen sie sich helfen.

Je runder der Bauch wird, umso verzweifelter beobachtet man die Waage – Ausschlag nach oben unbegrenzt!

Dann ist man endlich zu Hause im Mutterschutz. Nun beginnt die Zeit des intensiven Wartens. Man hat nicht wirklich was Relevantes zu tun; das Kinderzimmer ist hergerichtet, die Bodies und Strampler sind gewaschen und gebügelt (das erste und einzige Mal im Leben als Mami) und die Kuscheltiere sind schön geschlichtet in der Ecke. – Prägen sie sich dieses Bild gut ein – es wird das letzte Mal sein, dass sie das Kinderzimmer so zu Gesicht bekommen.

Dann ist der Geburtstermin da. Die letzten Wochen waren die Hölle. In der Nacht findet man keinen Schlaf. Ständig wälzt man sich von einer Seite auf die andere. Man kann nicht essen, muss ständig aufs Klo, alles tut einfach nur weh und man will einfach nur, dass es vorbei ist und die ganze Quälerei einfach zu Ende ist!

Keine Angst meine Damen, es geht sehr vielen Frauen so. Schämen sie sich nicht ihrer Gefühle, es ist ganz normal.

Die Schwangerschaft ist unheimlich belastend für den Körper einer Frau und jede Frau und jede Schwangerschaft ist anders. Keine Angst also. Das Gefühl, wenn die Geburt vorbei ist und dieses winzige süße Baby in ihren Armen liegt, ist einfach nur wundervoll und alle Mühe und Plage sind vergessen.

Schreiben Sie uns!

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Keimfreie Hygiene oder eine gesunde Portion Dreck

Liebe Mamis!

Bitte lasst die Hygienetücher, wasserlose Handwaschlotionen oder Desinfektionsflüssigkeiten zu Hause. Hygiene ist wichtig, aber noch wichtiger ist die gesunde Portion Dreck. Gerade in den ersten Lebensjahren ist es wichtig, dass das Immunsystem ihres Kindes genug zu tun hat, denn sonst wird ihm langweilig. Und wenn ihm langweilig wird – dann konzentriert es sich auf Blödsinn. D.h. ihr Kind entwickelt Allergie auf Dinge, die eigentlich gut und nützlich sind für den Körper und die Entwicklung.

Hierbei rede ich nicht von Laktoseallergie, sondern von all den anderen kleinen Dingen, die heutzutage so „IN“ sind.

Wenn ihr Baby am Boden sitzt und sich mal eine Hand voll köstlichen Sand in den Mund schaufelt oder an der Parkbank nuckelt – lassen sie es. Auch das Abschlecken dreckiger Finger ist kein Drama. Hin und wieder tut das gut. Spülen sie den Mund mit Wasser aus und versuchen sie auch sich bewusst zu machen, jedes Kind braucht mindestens zwei Kilo Dreck pro Jahr, um gesund zu sein. Das lässt sich auch in verschiedenen Studien nachlesen.

Also kein Stress liebe Mamis – wenn ihr Kind am Ende eines Sommertages keine schmutzigen Hände und Füße hat, dann haben wir was falsch gemacht.

Schreiben Sie uns!

Copyright: Markus Distelrath/Pixabay

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Mit einem Wort – JA!

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie zu Ihrem Kind etwas sagen und es reagiert nicht. So als wären sie Luft. Keine Angst, Ihr Kind ist weder taub, noch dumm. Es ist einfach mit etwas beschäftigt. Meine lieben Mamis, es geht uns allen so, bei unzähligen Gelegenheiten. Wir kennen sie alle, die nervenaufreibenden, Haare raufenden Momente:

Mama: Räum dein Zimmer auf!

Kind: keine Reaktion

Mama: Es ist Zeit zum Schlafen gehen!

Kind: Nur noch 5 Minuten

Mama: Zieh dich an, wir müssen gehen!

Kind: Jetzt schon?

Mama: Zieh dich aus, es ist Zeit fürs Bad!

Kind: Ich mag mich nicht waschen!

Mama: Geh Zähne putzen!

Kind: Muss das sein, nur heute nicht!

Mama: Dreh den Fernseher ab!

Kind: Noch diese eine Sendung!

Wie halte ich das als Mutter durch? Wie schaffe ich es, nicht zu explodieren?

Die richtige Kommunikation besteht nicht nur aus Sprache, sondern auch aus nonverbalen Elementen wie Gestik, Mimik und Körperkontakt. Auch die Stimmlage hat einen Einfluss. Wenn ich will, dass mein Kind am Abend ins Bett geht und friedlich einschläft, hat es wenig Sinn laut zu werden oder zu schreien.

Ich weiß, liebe Mamas, ab einem gewissen Zeitpunkt ist das nicht immer leicht, aber wir müssen uns beherrschen. Denn laut heißt „aufwachen“, „Aktivität“ – leise heißt „ruhig werden“, „Kuschelmodus einschalten“!

Je besser wir mit unseren Kindern kommunizieren lernen, desto besser ist die Atmosphäre in der ganzen Familie. Wichtig ist vor allem Folgendes:

  1. Aktiv zuhören
  2. Erklären Sie Ihrem Kind, warum etwas passieren muss.
  3. Seien Sie ehrlich zu Ihrem Kind und gestehen Sie auch ein, wenn es genug ist und Sie nicht mehr können. Kinder verstehen das.
  4. Nehmen Sie sich an der eigenen Nase. Müssen Dinge wirklich sofort geschehen oder haben sie nicht doch noch etwas Zeit?
  5. Nehmen Sie die Dinge spielerisch mit ihrem Kind in Angriff.
  6. Aufräumen? – warum nicht mit lauter Musik, tanzen und singen? Das macht nicht nur Ihrem Kind Spaß, sondern Ihnen auch.
  7. Wechseln Sie die Perspektive – schauen Sie durch die Augen Ihres Kindes und entdecken Sie die Welt neu.

Was halten Sie davon?

Weitere Ratschläge gibt Ihnen gerne unsere Familienberaterin. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin mit ihr. Wir freuen uns auf Sie!

Schreiben Sie uns!

Foto: Luis Silva/pixabay

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