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Projekt Collegialität

Nachdem die ersten und vorab wichtigsten Projektplanungs- und Umsetzungsphasen abgeschlossen waren, konnte bereits Anfang September dieses Jahres die erste Bewohnerin mit ihrem Kind in das neue Projekt „Collegialität“ des Mutter-Kind-Hauses der St. Elisabeth-Stiftung einziehen. Mittlerweile füllen sich die Wohnungen und das Konzept findet seine praktische Anwendung.

Gesamt werden vorerst während der Projektdauer sieben Wohnungen in Wien für Mütter mit Kindern zur Verfügung gestellt, die den sogenannten Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot-Karte plus“ oder eine EU-Staatsbürgerschaft besitzen. Seit Beginn des Projekts wird in unserem multiprofessionellen Team der Fokus auf das Erlangen von Erwerbstätigkeit und der Verbesserung der Deutschkenntnisse gelegt. Somit ist es von Anbeginn unser Ziel, durch die professionelle Begleitung und Unterstützung in den verschiedensten Lebenslagen, im Sinne der Arbeitsmarktintegration und der sozialarbeiterischen Betreuung das eigenständige und nachhaltige Wohnen in einer eigenen Wohnung zu ermöglichen. Dazu gehört neben der arbeitsintegrationsspezifischen Begleitung und der Betreuung in aktuellen Thematiken des Alltags wie finanzielle Grundsicherung, Rechtsangelegenheiten, Gesundheit, Erziehung und Kinderbetreuung, etc. auch die Unterstützung in sozial und gesellschaftlich relevanten Problemstellungen, die als alleinerziehende Mutter und erwerbstätige Frau mit oft geringem sozialen Rückhalt einhergehen.

Die Stärkung der Mütter und in Folge dadurch auch der Kinder, die Hilfe zur Selbsthilfe und die Eröffnung der Möglichkeiten, durch einen betreuten Wohnplatz in unserem Projekt neue, individuelle Wege im eigenen Leben zu beschreiten, gibt dabei sowohl den Müttern als auch uns als Team stetig neue Motivation.

In diesem Sinne – Individualität, Lebenserfahrung und Mut als Schlüssel zur persönlichen Erfolgsgeschichte!

Haben Sie Fragen zu unserem neuen Projekt?

Schreiben Sie uns!

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Mein Kind macht mich wahnsinnig

Keine Angst meine Damen, dieses Gefühl ist ganz normal. Ein Baby zu haben ist nicht nur die schönste Erfahrung, sondern auch die anstrengendste.

Man kann nie wieder tun, was man will oder wann man will!

Aber dann dieses strahlende Lächeln, die leuchtenden Augen, ausgestreckte Arme, die dich umarmen – es gibt nichts Schöneres.

Jede Mami hat nicht nur einmal das Gefühl, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr. Aber es geht immer. Als Mama hat man versteckte Reserven, die werden wie auf Knopfdruck aktiviert, wenn man nicht mehr weiter kann. Vor allem nach durchwachten Nächten, weil das Kind krank ist, Bauchweh hat oder einfach nicht schlafen will. Wir schaffen das, meine Damen, denn wir sind Mütter! Und Mütter sind immer da, können alles, schaffen alles und haben immer noch Zeit für ein ausgiebiges Kuscheln mit unseren lieben Kleinen.

Aber von einem müssen sie sich verabschieden: sie werden nie wieder alleine sein – weder unter der Dusche, noch auf der Toilette, denn „your Baby is watching you!“

Wir freuen uns über ihre Erfahrungen des Mutterseins :).

Schreiben Sie uns!

Foto: Amber McAuley/pixabay

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Impfen oder nicht impfen?

Soll ich mein Kind impfen lassen oder sprechen die ganzen negativen Erfahrungen eher dafür, es nicht zu tun?

Der österreichische Impfplan sieht ein Basis-Programm an in Österreich empfohlenen Impfungen vor. Diese sind laut Kinderärzten angeraten, aber nicht zwingend notwendig. Grundsätzlich kann jede Mutter selbst entscheiden, wogegen sie ihr Kind impfen lässt.

Aus meiner Sicht ist die Zeckenimpfung eine der Impfungen, über die nicht diskutiert werden muss. Gerade in Österreich ist die Verseuchung mit Zecken fast flächendeckend. Jeden Sommer nach einem gemütlichen Ausflug ins Grüne finde ich bei meiner Tochter oder bei mir Zecken, die sich mit Hilfe einer kleinen Zange aus der Apotheke sehr leicht entfernen lassen. Doch die Gefahr einer Gehirnhautentzündung ist ab dem ersten Biss gegeben. Deshalb sollte man in dieser Hinsicht nicht mit dem Leben unserer Kinder spielen.

Ebenfalls diskutiert wird immer wieder die MMR-Impfung (Masern-Mumps-Röteln) oder jene gegen Feuchtblattern. Es mag schon sein, dass in der heutigen Zeit Kinder nur noch selten an diesen Krankheiten sterben, aber wer selbst ein Kind zu Hause hat und miterleben musste, wie es nächtelang schreit oder wimmert, weil es so starke Schmerzen hat, dass nichts mehr hilft, denkt nicht einmal drüber nach, impfen oder nicht. Masern sind im Vormarsch und sie lassen sich nur ausrotten, wenn die Bevölkerung durchgeimpft wird. Impfgegner mögen in mancher Hinsicht recht haben, auch wenn einige dieser Krankheiten nicht tödlich enden – manche tun es!

Spielen wir nicht mit der Gesundheit unserer Kinder!

Gerne stehen wir Ihnen mit Rat zur Seite!

Kontaktieren Sie uns!

Copyright: Myriams Fotos/Pixabay

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Kinder & die Natur

Heute haben wir Zuwachs und neue Bewohner im Mutter-Kind-Haus Arbeitergasse bekommen. Es sind drei Wurmkisten, die ein Teil unseres neuen Projektes “Den Kindern die Natur näher bringen” sind. Wie wir alle wissen, sind wir Menschen ein Teil der Natur. Klingt selbstverständlich, ist es aber für viele Familien in schwierigen Lebenssituationen nicht. Kinder, die zu uns kommen, lernen nicht von klein auf, wie man richtig mit der Natur umgehen soll. Dabei ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Umgang mit der Natur für Gehirn- und emotionale Entwicklung des Kindes sehr wichtig ist. Deshalb übernehmen unsere SozialpädagogInnen im Mutter-Kind-Haus den ersten Schritt und versuchen, dem Kind ein Stück Natur näher zu bringen.

Sowohl Kinder als auch die Mütter lernen bei uns, was es bedeutet, naturverbunden zu bleiben. Unsere SozialpädagogInnen zeigen Ihnen den Umgang mit den so winzigen Lebewesen im Haus, nehmen Ihnen Scheu vor Kleinslebewesen und versuchen, bei Ihnen die Faszination und Interesse an solchen Tieren zu wecken.

Wie gehen wir dabei vor? Kinder bauen gemeinsam mit den Müttern und den SozialpädagogInnen die Wurmkiste auf und kümmern sich um diese Lebewesen. Sie beobachten gleichzeitig den Prozess der Kompostierung und erfahren, was mit Biomüll passieren kann. Dass daraus Erde wird, wissen nur die Wenigsten.

 

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