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Frühförderung – für mich ein Unwort.

Kinder sollen Kinder bleiben dürfen und nicht schon mit 6 Monaten in den ersten Chinesisch-Kurs müssen.

Von der Welt lernen…

Achtet auf das Verhalten eurer Babies. Wofür interessiert es sich, was findet es toll?

Wann gluckt meine Kleine vor Vergnügen? Ist es eine bestimmte Farbe oder ein Geräusch, ein Gefühl, wenn sie etwas angreift?

Lasst euer Baby die Welt entdecken. Zeigt ihm alles, erklärt ihm alles. Ja, sie verstehen die Dinge anfangs noch nicht, aber traut euch. Auch ein 2-jähriges Kind kann schon Interesse daran haben, wie Dinge funktionieren, z.B. Wie funktioniert der Karotten-Schäler? Was macht man mit einem Mixer? Wo kommt das Licht her? Warum ist die Heizung warm?

Erklärt die Dinge in einfachen Worten. Den Sinn verstehen schon die Kleinsten und sie werden es sich merken.

Außerdem fühlen sich Kinder dadurch ernst genommen und respektvoll behandelt. Sie lernen, dass Dinge wie Licht oder Regen nicht einfach da sind, sondern, dass ein Ablauf oder eine Geschichte dahinter steht. Z.B. Strom kommt nicht aus der Steckdose, sondern muss erzeugt werden…

Also Mamis, erklärt euren Kindern die Welt und versucht sie mit ihren Augen zu sehen. Das stärkt die Bindung und bringt viel Verständnis für Zusammenhänge.

Was halten Sie davon?

Schreiben Sie uns!

Copyright: thedanw/Pixabay

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Monatlich gibt es in unserem Mutter-Kind-Haus in der Arbeitergasse Mutter-Kind-Kochgruppen für die großen und kleinen Bewohnerinnen des Hauses. Dieses Mal haben wir unseren Saft selbst hergestellt. Dank der Wiener Tafel waren wir ausreichend mit Äpfeln und Karotten versorgt.

Das Anliegen der SozialpädagogInnen der St. Elisabeth-Stiftung ist dabei, dass die Kinder jedes Monat ein neues, ihnen mitunter nicht so vertrautes Lebensmittel, kennenlernen. Dieses Monat war es Ingwer! Es war durchaus ein Experiment für die Kinder mit diesem Lebensmittel umzugehen und die richtige Menge an Ingwer auszuwählen.

Natürlich hat es das eine oder andere Kind mit dem Ingwer sehr gut gemeint und zu viel davon verwendet. Es ist eben ein „learning by doing“ und manches muss einfach ausprobiert werden. Zusätzlich üben die Kinder die Koordination und den Umgang mit einem Messer. Für manche Kinder ist es das erste Mal, dass sie unter Aufsicht eines Erwachsenen mit einem Messer schneiden.

Es war auf jeden Fall spannend für alle unsere Kids. Der Saft hat fast allen gut geschmeckt und jener mit zu viel Ingwer durfte von den Erwachsenen getrunken werden.

Wir freuen uns über Ihre Kochideen.

Schreiben Sie uns!

 

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Einige der Pflanzen in unserem kleinen, aber feinen Hof haben die letzte Hitze nicht so gut überstanden. Ein Grund genug, um unser Hochbeet mit den Kids aus dem Mutter-Kind-Haus erneut zu bepflanzen. Manche Kinder haben richtig viel Freude damit. Sie wühlen gerne in der Erde und spüren dabei, wie sich die Erde anfühlt. Sie lernen dabei, dass die Erde nass, kalt, warm, samtig, grob, fein, kieselig oder matschig sein kann. Unser Hochbett ist für die Kids eine natürliche Schatzkiste. Sie entdecken dort einige Bodenbewohner sowie Steine.

Die Sozialpädagogin kann bei den Kids viel Neugierde und Lust aufs Lernen wecken. Es wird getastet, über die Lebewesen gestaunt, die gesichtet werden. Die Lebewesen werden benannt. Dabei entstehen lustige Namen. Es wird an den Kräutern gerochen und diese werden von einigen Kids auch gekostet. Es ist eine Anregung für alle Sinne in stetigem Austausch und Dialog. Die Kids verbringen nicht nur viel Zeit an der frischen Luft, sondern entdecken auch immer wieder aufs Neue die Natur. Es fördert die Entwicklung jedes Kindes, wenn sie sich um eigene Beete kümmern dürfen.

Hochbeet-MuKi-St.Elisabeth-Stiftung Hochbeet-MuKi-St.Elisabeth-Stiftung Hochbeet-MuKi-St.Elisabeth

Jetzt hoffen wir alle, dass sich diese Pflanzen wohlfühlen. Sie werden jetzt auch fleißig gegossen.

Wir freuen uns über Ihre Erfahrungsberichte. Schreiben Sie uns!

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Etwas zu berühren und berührt zu werden sind wichtige Vorgänge nicht nur für die Erwachsenen, sondern vor allem für jedes Baby. Über die Berührung erlebt jeder Mensch sich selbst und seine eigene Welt. Die Berührung bei einer Babymassage ist die erste Erfahrung und die erste Form der Kommunikation für das Baby. Über die Haut nimmt ein Baby bei der Babymassage seine Umwelt wahr. Während der gesamten Babyzeit ist der Körperkontakt auch der einzige und beste Weg von Eltern und Kind, miteinander wirklich zu kommunizieren. Dabei werden die Wahrnehmungen für Empfindungen des anderen deutlich gestärkt.

Es gibt unterschiedliche Formen der Berührung bzw. wie das Baby die Welt erlebt. Nicht jede Berührung ist gleich. Jede Mama kann im Umgang mit seinem Baby sanft, hektisch, gefühlvoll, gestresst, entspannt, liebevoll zugewandt sein. Eine Babymassage bietet den Raum, Kontaktformen positiv zu erleben, um so die physische und psychische Entwicklung des Babys zu fördern und auch gleichzeitig die Mutter-Kind-Beziehung zu stärken. Darauf legen die MitarbeiterInnen der St. Elisabeth-Stiftung einen sehr großen wert.

Babymassage nicht nur für die ganz kleinen, sondern auch für die Größeren

Gefallen an der Massage durch die Mama, findet dabei nicht nur unser kleinster Zuwachs im Mutter-Kind-Haus, sondern auch seine größeren Geschwister. Die kleine Lena zum Beispiel weiß ganz genau, was sie mag und was ihr gut tut: Mit der kleinen Massageschnecke darf und soll ihr unsere Praktikantin die Füße massieren.

Man merkt, wie gut und wohltuend diese Form der Berührung für sie ist. Peter „unsere Massagepuppe“ wird dabei liebevoll in den Händen von Lena gehalten. Es ist ein aufmerksamer und achtsamer Umgang miteinander, in einem stressigen Alltag keine Selbstverständlichkeit. Besonders für Frauen & Kinder, die eine schwere Vergangenheit hinter sich haben, ist so eine Art der Entspannung sehr wichtig.

Massage-MUKI-St.Elisabeth-Stiftung Massage im MUKI-St.Elisabeth-Stiftung Baby-St.Elisabeth-Stiftung

Was halten Sie von solchen Massagen? Schreiben Sie uns!

Copyright: congerdesign/Pixabay (Titelbild); St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien

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Jeden Donnerstag plant die Sozialpädagogik im Mutter-Kind-Haus unterschiedliche Projekte & Aktionen. Wie jedes Monat war auch diesmal das Mutter-Kind-Kochen dran. Eine Mutter hat für die Stiftung und die Kinder Afrikanisch gekocht. Das Team organisierte noch Salat, Feta, Gurke und Paprika, so dass die Kinder noch etwas schneiden konnten.

Es kamen mehrere Kinder, die sehr viel Spaß am Schneiden hatten. Eines der Kinder kümmerte sich um den Salat und die Paprika. Die anderen Kinder um die Gurke und den Feta. Es durfte auch zwischendurch genascht werden, obwohl das Gemüse nicht ganz so gut bei den Kindern ankam. Geschnitten haben sie es aber sehr gerne. Am liebsten wäre es den Kindern gewesen, noch viel mehr zu schneiden. Das merken wir uns auf jeden Fall für die Zukunft!

Gemüse schneiden-St.Elisabeth-Stiftung Gurke schneiden-St.Elisabeth-Stiftung Salat-St.Elisabeth-Stiftung

Die Kinder waren unterschiedlichen Alters, dennoch konnten sie unter Aufsicht sehr gut mit dem Messer umgehen und haben auf ihre Finger gut geachtet. Der Umgang mit Messern schult die Grob- und Feinmotorik der Kinder. Jedem ist bekannt, dass es viel Übung und Geduld braucht, um Gemüse, Obst oder andere Sachen fein schneiden zu können. Kinder sollten immer wieder die Möglichkeit bekommen, sich darin zu üben.

Es war ein sehr gelungener Tag, die Kinder hatten viel Spaß und auch das Essen hat allen sehr gut geschmeckt. Kochen auch Sie gerne mit Ihren Kids?

Schreiben Sie uns!

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Keine Angst meine Damen, dieses Gefühl ist ganz normal. Ein Baby zu haben ist nicht nur die schönste Erfahrung, sondern auch die anstrengendste.

Man kann nie wieder tun, was man will oder wann man will!

Aber dann dieses strahlende Lächeln, die leuchtenden Augen, ausgestreckte Arme, die dich umarmen – es gibt nichts Schöneres.

Jede Mami hat nicht nur einmal das Gefühl, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr. Aber es geht immer. Als Mama hat man versteckte Reserven, die werden wie auf Knopfdruck aktiviert, wenn man nicht mehr weiter kann. Vor allem nach durchwachten Nächten, weil das Kind krank ist, Bauchweh hat oder einfach nicht schlafen will. Wir schaffen das, meine Damen, denn wir sind Mütter! Und Mütter sind immer da, können alles, schaffen alles und haben immer noch Zeit für ein ausgiebiges Kuscheln mit unseren lieben Kleinen.

Aber von einem müssen sie sich verabschieden: sie werden nie wieder alleine sein – weder unter der Dusche, noch auf der Toilette, denn „your Baby is watching you!“

Wir freuen uns über ihre Erfahrungen des Mutterseins :).

Schreiben Sie uns!

Foto: Amber McAuley/pixabay

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Unsere Facebook-Aufrufe zum Spenden für die Kinder aus dem Mutter-Kind-Haus kommen immer sehr gut an. Es ist sehr schön zu wissen, dass es so viele Menschen gibt, die hinter uns stehen und unsere Kinder sowie ihre Mütter gerne mit Spenden unterstützen. Auch vor Ostern haben uns Firmen und Privatpersonen mit Sachspenden unterstützt. Einer der Spender, Firma DIMOCO Europe GmbH, hat uns 35 große Geschenke für unsere Kids persönlich vorbeigebracht. Wie es zu dieser Initiative kam und warum die Firma ausgerechnet an uns gespendet hat, erfahren Sie hier.

Sie haben 35 Kinder aus dem Mutter-Kind-Haus mit Osternestern und Spielsachen beschenkt. Was waren Ihre Beweggründe für diese großzügige Unterstützung?

 Unsere 170 MitarbeiterInnen stammen aus über 20 Ländern, ein Osternest ist eine schöne Kindheitserinnerung, die uns fast alle vereint und wir natürlich eng mit Ostern  Familie verbinden. Somit war es uns wichtig, sowohl als Firma, als auch als Team, diese schöne Erinnerung auch an Ihre Kinder weitergeben zu können.  

Das haben Sie schön gesagt, aber wie sind Sie auf uns eigentlich gekommen? Haben Sie uns vorher gekannt?

Durch Zufall hat ein Mitarbeiter den Aufruf der Stiftung auf Facebook gesehen und gleich intern weitergeleitet. Wir haben uns über diese Aktion sehr gefreut, auch wenn wir die Stiftung vorher nicht gekannt haben.

Warum ausgerechnet wir? Was finden Sie besonders wichtig an unserer Arbeit?

Äußerst wichtig bei der Auswahl der Empfänger ist für uns sicherzustellen, dass die Unterstützung auch 1:1 ankommt. Dies war bei Ihrer Organisation sehr klar und transparent, auch dank unserem persönlichen Termin vor Ort bei der Übergabe der Osternester und Geschenke.

Darf ich Sie fragen, wie Ihre Meinung zu den gemeinnützigen Organisationen generell ist?

Leider sind noch immer viel zu viele Menschen, auch in Österreich, auf Hilfe angewiesen. Die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen ist somit unverzichtbar und ein sehr wertvolles und unverzichtbares Gut und Geschenk für diejenigen, die ohne sie verzweifeln würden. An dieser Stelle auch ein großes Kompliment an das sehr engagierte und herzliche Team der St. Elisabeth-Stiftung! 

Vielen Dank! Heißt das, Ihr Unternehmen unterstützt mehrere gemeinnützige Organisationen?

Wir von DIMOCO unterstützen seit unserer Firmengründung im Jahr 2000 national, aber auch europaweit, einerseits Menschen in gravierenden und auch oft existenzgefährdenden Notlagen, als auch junge Sportler mit großen Zielen. Unser Unternehmenscredo und – anspruch ist „FUTURE-PROOF“, auf Deutsch „zukunftssicher“. Ein Wert, den wir als Zahlungsdienstleister unter Einsatz modernster Technologien täglich leben, aber auch diesen an Personen in Notlagen weiterzugeben und lebendig werden zu lassen, ist uns von größter Wichtigkeit. Mit unseren Sponsoring- und Spendenaktionen möchten wir genau diesen an Kinder, Jugendliche und Familien weitergeben. Wir sagen: „Tausende Kerzen können mit einer einzigen Kerze angezündet werden, und die Lebensdauer der Kerze wird nicht verkürzt.“

Das ist ein sehr schöner Spruch. Vielen Dank für das tolle Interview und vor allem für Ihre so großzügige materielle Unterstützung!

Interviewt wurde Charlotte NEWBY, Head of Corporate Communications, DIMOCO Europe GmbH.

Möchten auch Sie unsere Stiftung mit Geld-, oder Sachspenden unterstützen?

Kontaktieren Sie uns!

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Muttertag steht vor der Tür. Auch in unseren Mutter-Kind-Häusern ist das Thema großgeschrieben. Unsere Kinder freuen sich immer drauf, wenn sie für ihre lieben Mamas etwas basteln können. So geben sie ihnen ein Stück Liebe, Dankbarkeit und Zuwendung zurück. Besonders bei uns haben die Mamas kein leichtes Leben gehabt und freuen sich über so schöne Momente mit ihren Kids.

Heute haben wir Einmachgläser gestaltet, die zu einem Glücks-Momente-Glas werden sollen. Jede Mama und jedes Kind durfte sein Glas so gestalten, wie es ihnen gefällt. In dieses Glas wurden dann Zettel gelegt, auf denen positive

Aussagen standen. Aussagen wie „Ich bin eine tolle Mama“, „ISt.Elisabeth-Stiftung-Bastelnch liebe mein Kind“ oder „Ich kann gut malen“.

Das Glas kann immer erweitert werden und so wird es immer mit neuen glücklichen Momenten und Eigenschaften der Frau gefüllt. In schlechten Tagen kann man sich dann sein Glas nehmen und die Zettel durchlesen, um sich selbst positiv wieder zu bestärken.

Den Frauen und unseren SozialpädagogInnen hat das gestalten der Gläser und schreiben der Zettel sehr viel Freude bereitet. Jeder musste sich intensiv mit seinen Stärken und positiven Eigenschaften beschäftigen. Für die Kinder war der Umgang mit den ganzen Materialien spannend, denn wir hatten Kreidefarbe zum Bemalen, Glitzer zum darauf streuen, bunte Tesastreifen, Sticker und Federn zum draufkleben. Sie konnten alles verwenden und ihrer Phantasie freien Lauf lassen.

Jedes Glas ist eine Besonderheit und spricht für die Frauen und Kinder. Basteln fördert auch die Kreativität, die Feinmotorik und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder. Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag und die Vorfreude auf den kommenden Muttertag war sehr groß!

Welche Ideen habt ihr für den Muttertag? Wir freuen uns über eure Rückmeldung!

Kontaktieren Sie uns!

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Mutter werden ist nicht so einfach, Mutter werden ist kein Kinderspiel. Wenn man zum ersten Mal schwanger ist, gehen einem tausend Gedanken durch den Kopf. „Mit jeder Woche, jedem Monat das vergeht, wird mir bewusst, dass ein Kind in mir heran wächst“, sagt eine junge Klientin in der Beratungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung.

Mutter zu werden, Mutter zu sein ist kein neuer Job, kein Life Style, kein interessantes Hobby – es ist ein Lebensgefühl. Die Liebe zum Kind ist nicht von einem Moment zum anderen da. Die Beziehung zum Kind wächst mit dem Babybauch. Manchmal entsteht die intensive Bindung auch erst wenn das Baby auf die Welt kommt.

Also keine Angst, wenn die Zweifel und Sorgen überwiegen. Beziehungen wachsen erst mit der gemeinsamen Zeit und genauso ist es auch mit der Beziehung zwischen Mutter und Kind. Mit jedem schweren Tag, mit jeder durchwachten Nacht, mit jedem Problem das gelöst wird, wächst das innige Gefühl zwischen Mutter und Kind.

Wenn Sie schwanger sind und Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gerne an unsere Familien-, Rechts- und Schwangerenberatungsstelle. Sie erreichen uns unter der Nummer +43 (1) 54 55 222 10 an.

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Ostereier färben ist ein uralter Brauch, der bis in die vorchristiliche Zeit zurückzuführen ist. Seit dem 12. Jahrhundert werden Ostereier traditionell am Karsamstag gefärbt. Welche Methode dafür gewählt wird, variert von Zeit zu Zeit. Hat man in den früheren Zeiten auf die natürlichen Mittel zurückgegriffen, wird heutzutage eher die chemische Variante gewählt.

In den Mutter-Kind-Häusern der St. Elisabeth-Stiftung schwören wir auf die traditionellen Oma Rezepte. Es ist nicht nur gesünder für die Kinder, sondern auch günstiger für die Mütter. Die altbewährten Zutaten fürs Eierfärben finden wir oft im eigenen Garten. Den Kindern macht es unheimlich viel Spaß zu lernen, welche Gewürze oder welches Gemüse zum Eierfärben geeignet ist. Kurkuma, geraspelte Karotten, Brennesseltee, oder Zwiebelschalen sind nur einige Beispiele dafür.

Man nehme die geraspelten Karotten und köchelt sie eine halbe Stunde, bevor man den orangenfarbenen Sud durch ein Sieb auffängt. Die rohen Eier werden zuerst mit Essigwassen abgerieben und danach für 10 Minuten im Karottensud gekocht. Genauso geht man vor, wenn man Eier mit dem Brennesseltee oder mit dem Rote-Rüben-Saft färbt. Wer keine Karotten oder keinen Brennesseltee daheim hat, kann auch auf die Zwiebelschalen zurückgreifen, die im Topf gemeinsam mit den Eiern 10 Minuten gekocht werden. Um die Farben zu intensivieren, kocht man die Eier vor und legt sie dann für 30-40 Minuten in den vorgekochten Sud. Jetzt sind die Eier gefärbt und man kann sie schön mit dem Zitronensaft verzieren.

Man nehme dafür ein paar Wattestäbchen und taucht sie in den frisch ausgepressten Zitronensaft ein. Man tupft den Saft vorsichtig auf die gefärbte Eierschale und beobachtet, wie sich die Farbe an der Stelle verändert. Um eine schöne blumige Verzierung auf den Eiern zu bekommen, sollte man ein paar Gänseblümchen aus dem Garten nehmen und sie mit einem Nylonstrumf auf dem rohen Ei festmachen. Erst dann kocht man die Eier im Sud und bekommt somit schöne Blumenmuster. Unseren Kindern hat das Eierfärben auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Den wünschen wir euch auch & natürlich Frohe Ostern!

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