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Ostereier färben ist ein uralter Brauch, der bis in die vorchristiliche Zeit zurückzuführen ist. Seit dem 12. Jahrhundert werden Ostereier traditionell am Karsamstag gefärbt. Welche Methode dafür gewählt wird, variert von Zeit zu Zeit. Hat man in den früheren Zeiten auf die natürlichen Mittel zurückgegriffen, wird heutzutage eher die chemische Variante gewählt.

In den Mutter-Kind-Häusern der St. Elisabeth-Stiftung schwören wir auf die traditionellen Oma Rezepte. Es ist nicht nur gesünder für die Kinder, sondern auch günstiger für die Mütter. Die altbewährten Zutaten fürs Eierfärben finden wir oft im eigenen Garten. Den Kindern macht es unheimlich viel Spaß zu lernen, welche Gewürze oder welches Gemüse zum Eierfärben geeignet ist. Kurkuma, geraspelte Karotten, Brennesseltee, oder Zwiebelschalen sind nur einige Beispiele dafür.

Man nehme die geraspelten Karotten und köchelt sie eine halbe Stunde, bevor man den orangenfarbenen Sud durch ein Sieb auffängt. Die rohen Eier werden zuerst mit Essigwassen abgerieben und danach für 10 Minuten im Karottensud gekocht. Genauso geht man vor, wenn man Eier mit dem Brennesseltee oder mit dem Rote-Rüben-Saft färbt. Wer keine Karotten oder keinen Brennesseltee daheim hat, kann auch auf die Zwiebelschalen zurückgreifen, die im Topf gemeinsam mit den Eiern 10 Minuten gekocht werden. Um die Farben zu intensivieren, kocht man die Eier vor und legt sie dann für 30-40 Minuten in den vorgekochten Sud. Jetzt sind die Eier gefärbt und man kann sie schön mit dem Zitronensaft verzieren.

Man nehme dafür ein paar Wattestäbchen und taucht sie in den frisch ausgepressten Zitronensaft ein. Man tupft den Saft vorsichtig auf die gefärbte Eierschale und beobachtet, wie sich die Farbe an der Stelle verändert. Um eine schöne blumige Verzierung auf den Eiern zu bekommen, sollte man ein paar Gänseblümchen aus dem Garten nehmen und sie mit einem Nylonstrumf auf dem rohen Ei festmachen. Erst dann kocht man die Eier im Sud und bekommt somit schöne Blumenmuster. Unseren Kindern hat das Eierfärben auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Den wünschen wir euch auch & natürlich Frohe Ostern!

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Heute haben wir Zuwachs und neue Bewohner im Mutter-Kind-Haus Arbeitergasse bekommen. Es sind drei Wurmkisten, die ein Teil unseres neuen Projektes „Den Kindern die Natur näher bringen“ sind. Wie wir alle wissen, sind wir Menschen ein Teil der Natur. Klingt selbstverständlich, ist es aber für viele Familien in schwierigen Lebenssituationen nicht. Kinder, die zu uns kommen, lernen nicht von klein auf, wie man richtig mit der Natur umgehen soll. Dabei ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Umgang mit der Natur für Gehirn- und emotionale Entwicklung des Kindes sehr wichtig ist. Deshalb übernehmen unsere SozialpädagogInnen im Mutter-Kind-Haus den ersten Schritt und versuchen, dem Kind ein Stück Natur näher zu bringen.

Sowohl Kinder als auch die Mütter lernen bei uns, was es bedeutet, naturverbunden zu bleiben. Unsere SozialpädagogInnen zeigen Ihnen den Umgang mit den so winzigen Lebewesen im Haus, nehmen Ihnen Scheu vor Kleinslebewesen und versuchen, bei Ihnen die Faszination und Interesse an solchen Tieren zu wecken.

Wie gehen wir dabei vor? Kinder bauen gemeinsam mit den Müttern und den SozialpädagogInnen die Wurmkiste auf und kümmern sich um diese Lebewesen. Sie beobachten gleichzeitig den Prozess der Kompostierung und erfahren, was mit Biomüll passieren kann. Dass daraus Erde wird, wissen nur die Wenigsten.

 

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Das Kindeswohl steht in der St. Elisabeth-Stiftung an erster Stelle. Etwa 36 Kinder im Kindergartenalter betreuen aktuell die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen im Mutter-Kind-Haus Arbeitergasse.

Die Sozialpädagogen legen einen besonders großen Wert darauf, die motorischen und intellektuellen Fähigkeiten der Kinder aufs Neue herauszufordern und ihre Freizeit spielerisch zu gestalten. In unserem Kinderbüro dürfen Kinder je nach Alter dreimal die Woche an speziellen Programmen teilnehmen. Sie malen, hören (Live) Musik, schauen Filme, kochen oder nehmen interaktiv an  spielerischen Workshops teil.

Malen-Websitebild-St.Elisabeth-Stiftung

Bei der letzten Stunde hatten Kinder ab 7 Jahren die Möglichkeit, ihr räumliches Vorstellungsvermögen zu trainieren und die neuen Stifte und Malblöcke von unserem Spender Brevillier Urban & Sachs zu testen. Bei dieser Stunde sind ein paar sehr schöne Bilder entstanden. All diese Bilder werden bald auf unserer Facebookseite ausgestellt und unsere Follower können abstimmen, welches Bild Ihrer Meinung nach das Schönste ist und es verdient, auf unsere Dankkarten zu kommen. Der Besitzer des schönsten Bildes bekommt einen Preis. Seien Sie gespannt!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme :).

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