A A A
image-title

Von Ritualen zur Struktur und Routine

Es ist nicht Neues, wenn man sagt Routine und Struktur im Alltag verhelfen Kindern zu mehr Sicherheit und einer besseren Orientierung. Diese individuell aufgebaute Struktur vom Aufstehen zum Mittagsschlaf und zu Bett gehen, ist jedem selbst überlassen, jedoch nicht nur für Kind, sondern auch für Mama besonders wichtig. Kinder brauchen unsere Zeit, sehr viel Zeit und die geben wir ihnen hingebungsvoll.

Routine startet gleich nach dem Aufstehen. Der Tag beginnt immer gleich ähnlich: Aufstehen, das morgendliche Frischmachen, Gewand raussuchen, gemeinsames Zähneputzen, ein gemeinsames Lied singen, zusammen frühstücken… oft machen es nach außen hin Kleinigkeiten aus, die dem Kind das Gefühl von Sicherheit geben. Dazu zählt auch z.B. Hände waschen nach jeder Mahlzeit (wichtig vor allem bei den Kleinen, die gerade lernen mit Besteck zu essen 😉 ).

Ein Ritual schleicht sich oftmals heimlich bzw. automatisch ein und man merkt es zwar nicht gleich, aber das Kind reagiert sehr schnell auf das fehlende Stück Geborgenheit. Ein Schlaflied,Tragehilfe, spazieren gehen oder das Lieblingskuscheltier können dieses toll unterstützen.

Rituale vereinfachen den Alltag um einiges und wenn sie sich einschleichen umso besser, so geben sie gleich einen routinierten Tagesablauf vor, ohne sich groß den Kopf zu zerbrechen. Gehen Sie kurz Ihren Tag im Kopf durch und finden Sie Ihre Rituale die Sie ganz unbewusst einsetzen – da kommt einiges zusammen.

Am Abend nehmen Sie sich die Zeit Ihr Kind ruhig in den Schlaf zu begleiten. Meine Tochter ist von Anfang an ein ruhigeres Kind, aber am Abend, wenn sie einfach schon total müde ist und sie nur mehr ihren Teddy und das Bett will, wird es anstrengend. Es hilft ihr, dass ich ihr trotzdem die Ruhe und Geduld gebe und für sie da bin. Sie hat so vieles aus dem Tag zu verarbeiten. Es gibt enorm vieles zu entdecken und zu lernen. Der Kopf ist einfach voll und so muss auch sie ihren Frust und Dampf verständlicherweise mal ablassen.

Man darf sich aber auch im „Mutterdasein“ nicht verlieren. Einmal angekommen im neuen Lebensabschnitt „Hauptberuf Mama“ ist es hilfreich, sich feste Zeiten einzuplanen. Wann kann ich am besten meine geliebte Serie weiterschauen? Wann gehe ich einkaufen? Wann koche ich? Wann gehe ich in die Badewanne? Wann durchstöbere ich mein Handy? Wann treffe ich mich mit meiner Freundin auf einen Kaffee oder wann liege ich einfach nur faul auf der Couch und genieße die Ruhe?

Haben Sie hier schon Ihre Routine und bestimmte Abläufe mit Ihrem Kind gemacht, hilft es Ihnen diese Zeiten für sich selbst besser einzuteilen. Nehmen Sie Hilfe von außen an und genießen Sie die Zeit, um die Batterien wieder aufzuladen.

Ihre Julia

Schreiben Sie uns!

Read More
image-title

Alle reden von Bindung, was ist das eigentlich?

Es ist Ihr erstes Kind und Sie wissen nicht, was Bindung eigentlich ist?

Die einzigartige Bindung zwischen dem Baby und seinen Eltern gehört zu den wichtigsten Beziehungen im Leben. Bindung bedeutet Liebe, Fürsorge und Nähe.

Bindung entsteht in der alltäglichen Begegnung von Eltern und Baby. Beim Füttern, Wickeln, Spielen – überall ist Kommunikation, Kontakt und das stärkt die Bindung.

Bindung entsteht auf unterschiedliche Art und Weise. Keine Angst meine Damen, wenn Sie nicht in der Schwangerschaft euphorisch mit Ihrem Kind sprechen, ihm Lieder vorsingen oder Gedichte vortragen. Bindung geschieht einfach. Bei manchen früher, bei anderen später. Aber durch alles, was sie mit Ihrem Kind erleben wird die Bindung stärker. Jede durchwachte Nacht, jede Krankheit, jede Träne bringt sie näher zusammen. Alles was sie gemeinsam durchstehen, macht Sie und auch Ihr Kind stärker. Und je mehr das Kind lernt, dass Sie immer da sind, wenn es Sie braucht, dass Sie ihm zuhören, es verstehen, umso mehr wächst das Vertrauen zueinander.

Und glauben Sie mir, das zahlt sich in der Pubertät dann aus!

Haben Sie Fragen zu dem oder einem anderen Thema rund um die Erziehung Ihres Babys? Wir sind gerne für Sie da!

Schreiben Sie uns!

Foto: Regina Petkovic/pixabay

Read More
image-title

Mein Kind macht mich wahnsinnig

Keine Angst meine Damen, dieses Gefühl ist ganz normal. Ein Baby zu haben ist nicht nur die schönste Erfahrung, sondern auch die anstrengendste.

Man kann nie wieder tun, was man will oder wann man will!

Aber dann dieses strahlende Lächeln, die leuchtenden Augen, ausgestreckte Arme, die dich umarmen – es gibt nichts Schöneres.

Jede Mami hat nicht nur einmal das Gefühl, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr. Aber es geht immer. Als Mama hat man versteckte Reserven, die werden wie auf Knopfdruck aktiviert, wenn man nicht mehr weiter kann. Vor allem nach durchwachten Nächten, weil das Kind krank ist, Bauchweh hat oder einfach nicht schlafen will. Wir schaffen das, meine Damen, denn wir sind Mütter! Und Mütter sind immer da, können alles, schaffen alles und haben immer noch Zeit für ein ausgiebiges Kuscheln mit unseren lieben Kleinen.

Aber von einem müssen sie sich verabschieden: sie werden nie wieder alleine sein – weder unter der Dusche, noch auf der Toilette, denn „your Baby is watching you!“

Wir freuen uns über ihre Erfahrungen des Mutterseins :).

Schreiben Sie uns!

Foto: Amber McAuley/pixabay

Read More