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Limbo spielen

Kinder spielen gerne. Besonders gerne spielen sie mit ihren Eltern oder ihren Geschwistern. Bei uns im Mutter-Kind-Haus wohnen neben Schwangeren viele alleierziehende Mamis, die mit ihren Kids gerne spielen, z.B. Limbo.

Wie spielt man das?

Zwei Stühle im Abstand von einem Meter aufstellen, jeweils ein paar Bücher auflegen, einen Besenstiel quer drüber, fetzige Musik – und dann kann es losgehen! Der Tänzer/die Tänzerin beugt den Oberköper nach hinten, geht in die Knie und wandert unter den Besenstiel durch. Nach jeder erfolgreichen Runde wird ein Buch weggenommen.

Vergessen Sie nicht, Ihr Kind nach dem Spiel zu loben! Denn Limbo ist gar nicht so leicht!

Und welche Spiele kennen Sie?

Schreiben Sie uns!

 

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18

Juni
Coole Omas

Coole Omas

Achtung Omas. Habt ihr gewusst, dass ihr die Schatztruhe kindlicher Erlebnisse seid? Ihr dürft mit den Enkeln Sachen machen, die zu Hause verboten sind – herumtollen, auch wenn dabei eine Vase zu Bruch geht. Bei Regen in jede Pfütze springen, auch wenn die Kleider nass werden. Kissenschlachten veranstalten. Verstecken spielen in staubigen Kellern und Dachböden. Bei euch dürfen Enkel am Wochenende lang aufbleiben, fernsehen, verbotene Süßigkeiten naschen. Sie dürfen ungestraft kleckern und auch die Hose zerreißen. Oma säubert und flickt alles mit Liebe. Liebe Omas! Nützt die Zeit mit euren Enkeln, das macht euch jung und die Kinder glücklich.

Schreiben Sie uns!

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Tipps für lange Tage mit Kindern

von unserer Familienberaterin Michaela Harrer

Kinder brauchen Sicherheit, Ruhe, Bewegung, Freispielmöglichkeiten, Spaß und vor allem beständige Rituale in ihrem Alltag. Speziell in Zeiten der Unsicherheit und Ungewissheit, ist es enorm wichtig, eine ruhige und stabile Tagesstruktur vorzugeben.

Vorgabe ist der „normale Tagesablauf“ – wie schaut das bei uns normalerweise aus?

Aufstehen – Morgenrituale – Frühstück – Weg in den Kindergarten/Schule/Arbeit – Mittagessen – Nachmittagsaktivitäten – ausklingen des Tages – Schlafengehensrituale – Gute Nacht

Daraus kann jetzt eine neue Normalität gemeinsam mit Eltern und Kindern gestaltet werden, die Rituale, gemeinsame Zeiten, Zeit für jeden Einzelnen möglichst ausgewogen beinhaltet. Wie kann das gehen?

Eine klare und stimmige Tagesstruktur gibt Sicherheit und wirkt auch gut gegen trübe Gedanken! Worauf darf ich mich heute freuen? – das ist die Kernfrage!

Kinder lieben es, sich auf etwas freuen zu können, Erwachsene übrigens auch ;-).

Vermeiden Sie bitte die ständige Flut an Informationsmedien in Anwesenheit der Kinder. Informieren Sie sich gezielt über anstehende Veränderungen bzw. Maßnahmen nicht ständig bzw. permanent in der Anwesenheit der Kinder. Die Atmosphäre und Stimmung wird von den Kindern ungefiltert aufgenommen und macht Sorgen, die die Kinder stark beunruhigen und ängstigen.

Schon beim Erwachen könnte eine fröhliche Melodie die Stimmung erhellen. Es wäre gut, wenn die Zeit des Aufstehens dem normalen Alltag gleicht. Morgenroutinen machen fit und frisch. Ein weiterer angenehmer Fixpunkt könnte das gemeinsame Frühstück sein. Jetzt wäre ja auch Zeit den Frühstückstisch nett zu decken – mit Servietten oder einer schönen Kerze?!

Was haben wir heute vor? Was kochen wir vielleicht heute gemeinsam? Wer darf heute was in der Küche mithelfen? Wichtig ist auch Freispielzeiten für die Kinder festzulegen.

Die Vorbereitungen auf das Mittagessen und eine ruhige Atmosphäre bei Tisch entspannt.

Nachmittags könnte es vielleicht Rollenspiele, Verkleiden oder Basteln geben, auch die guten alten Bilderbücher könnten Sie hervorholen und einmal wieder ein Märchen vorlesen. Es gibt auch lustige Spiele mit Reimen. Musik zu der man gut Tanzen und Springen kann, sorgt für gute Stimmung und befriedigt den gesunden Bewegungsdrang der Kinder. Ein netter Kinderfilm ist sicherlich auch eine Bereicherung .

Vergessen Sie nicht, dass wir mitten im Frühling sind und Ostern vor der Tür steht. Eine gute Gelegenheit z.B Blumen zu basteln, die man dann ans Fenster kleben kann und so seinen eigenen Frühlingsgarten zu Hause selber machen kann. Es gibt eine Fülle an Anregungen zum Basteln und Gestalten mit verschiedenen Materialien auch im Internet, die man sowieso immer zu Hause hat. Bildermalen und (mit Schulkindern besonders zu empfehlen) Handarbeiten, wie Nähen, Stricken oder Häkeln begeistern Kinder und wirken motivierend.

Brettspiele, Geschicklichkeitsspiele, Lernspiele und Quiz ergänzen das vielfältige Angebot.

Auch qualitätsvolle Computerspiele, die Sie bitte auch MIT ihren Kindern spielen sollten, können in diesen Zeiten sehr unterstützend sein.

Diese Aufzählung ist nur ein Impuls für so vieles Mehr, was jetzt möglich ist.

Wenn es Abend wird, achten Sie darauf, dass mindestens 2 Stunden Abstand besteht zwischen Computer – Handy – und /oder TV-Aktivitäten ihrer Kinder und dem tatsächlichen Schlafengehen. Das wirkt enorm beruhigend und hilft beim Entspannen.

Zusammenfassend empfehle ich Ihnen, sich immer wieder ehrlich folgende Fragen zu stellen und offen miteinander zu kommunizieren! Bleiben Sie miteinander im ehrlichen Austausch und „schlucken“ Sie nicht einfach, sondern sprechen Sie offen miteinander – so kann diese schwierige Zeit auch ein Gewinn für Sie und Ihre Kinder werden!

Was brauche ich? Wer hat welche Bedürfnisse? Was macht wem besonders Spaß? Was machen wir gerne gemeinsam zu Hause? Was haben wir schon so lange zu Hause tun wollen und sind bisher nicht dazu gekommen? Was möchte ich gerne alleine tun?

Welche Rückzugsorte in der Wohnung gibt es für mich / für die Kinder, bzw. welche Rückzugorte können wir kreativ schaffen? Welche Ideen gibt es dazu?

Schreiben Sie uns!

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Mein Tag zu Hause!

Alle sprechen vom Coronavirus. Firmen, Schulen und viele Geschäfte haben zu. Man darf nicht raus, die Spielplätze sind geschlossen…was nun? Viele Kinder und Mamis sind mit der Situation einfach überfordert, weil sie nicht genau wissen, was sie mit ihren Kindern unternehmen könnten. Besonders kleine Kinder verstehen es nicht, was Coronavirus überhaupt bedeutet.

Keine Sorge liebe Mamis, ihr seid nicht alleine. Wir stehen euch zur Seite und haben extra für euch einige Tipps von unseren SozialpädagogInnen vorbereitet, die wir mit euch in den nächsten Tagen gerne teilen möchten.

Eine gute Möglichkeit ist, eure Kinder zu bieten, ihren Lieblingstag aufzuschreiben oder ihn auf Papier zu malen (falls die Kinder noch nicht so gut schreiben können). Ihr nehmt ein Blatt Papier, ein paar Stifte und setzt euch mit euren Kindern am Tisch. Fragt eure Kinder, was sie gerne in der Früh tun, wie ihr Lieblingsnachmittag aussieht bzw.  was es ihnen besonders am Abend viel Spaß macht? Gehe ich als Kind überhaupt gerne ins Bett?

Es ist eine sehr gute Möglichkeit zu erfahren, was euren Kindern besonders gefällt und gleichzeitig habt ihr eine gute Beschäftigung für eure Kinder für ein paar Stunden gefunden.

Wir können euch sagen: Unseren Kindern hat es richtig viel Spaß gemacht. Ein Beispiel von unseren Kids findet ihr unten. Wie gefällt’s euch?

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Schulstart: Tipps für die Mamis

Es ist soweit: Die Sommerferien sind vorbei, die Schule hat angefangen. Unsere schulpflichtigen Kids haben mit großer Freude den ersten Schultag erwartet. Auch die Mamis waren sehr aufgeregt, schließlich kommt auf sie viel Neues zu. Sie müssen lernen, loszulassen. Sie müssen sich an den neuen Tagesrhythmus gewöhnen und schließlich müssen sie ihre Kids bei den Schulaufgaben unterstützen. Das sind nur einige Beispiele, die Familien beim Schulstart beachten müssen. Wie können die Mamis aber ihre schulpflichtigen Kinder sonst noch unterstützen?

Wir haben ein paar Tipps für sie:

  • Ein geregelter Tagesablauf ist für ein Kind sehr wichtig. Frühstück-Schule-Mittagessen-Spielen-Hausaufgaben-Spielen-Abendessen (So könnte der Tag in etwa ablaufen.).
  • Neben der Schule ist ein Familienleben nicht wegzudenken. Unternehmen Sie als Familie gemeinsam etwas, wenn möglich, am besten an der frischen Luft.
  • Wenn Sie Ihr Kind von der Schule abholen, fragen Sie nach, wie es ihm geht, wie sein Tag verlaufen ist und wie es in der Schule war usw..
  • Um die Hausaufgaben zu machen, braucht das Kind einen ungestörten Arbeitsplatz. Um die natürliche Lichtquelle zu nutzen, ist ein Platz direkt am Fenster empfehlenswert.
  • Helfen Sie Ihrem Kind bei den Hausaufgaben im Lesen, Schreiben oder Rechnen. Das fördert die Motivation Ihres Kindes und weckt die Neugierde zum Lernen.
  • Vergessen Sie nicht, dass Ihr Kind immer noch ein Kind ist, also lassen Sie ihm einen freien Raum zum Spielen, sich austoben, mit Freunden treffen.

Wenn Sie alle diese Tipps beachten, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Viel Spaß beim Lernen!

Haben Sie Fragen?

Schreiben Sie uns!

 

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Keimfreie Hygiene oder eine gesunde Portion Dreck

Liebe Mamis!

Bitte lasst die Hygienetücher, wasserlose Handwaschlotionen oder Desinfektionsflüssigkeiten zu Hause. Hygiene ist wichtig, aber noch wichtiger ist die gesunde Portion Dreck. Gerade in den ersten Lebensjahren ist es wichtig, dass das Immunsystem ihres Kindes genug zu tun hat, denn sonst wird ihm langweilig. Und wenn ihm langweilig wird – dann konzentriert es sich auf Blödsinn. D.h. ihr Kind entwickelt Allergie auf Dinge, die eigentlich gut und nützlich sind für den Körper und die Entwicklung.

Hierbei rede ich nicht von Laktoseallergie, sondern von all den anderen kleinen Dingen, die heutzutage so „IN“ sind.

Wenn ihr Baby am Boden sitzt und sich mal eine Hand voll köstlichen Sand in den Mund schaufelt oder an der Parkbank nuckelt – lassen sie es. Auch das Abschlecken dreckiger Finger ist kein Drama. Hin und wieder tut das gut. Spülen sie den Mund mit Wasser aus und versuchen sie auch sich bewusst zu machen, jedes Kind braucht mindestens zwei Kilo Dreck pro Jahr, um gesund zu sein. Das lässt sich auch in verschiedenen Studien nachlesen.

Also kein Stress liebe Mamis – wenn ihr Kind am Ende eines Sommertages keine schmutzigen Hände und Füße hat, dann haben wir was falsch gemacht.

Schreiben Sie uns!

Copyright: Markus Distelrath/Pixabay

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Sonnenschutz für die Kids

Endlich Sommer!

Baden gehen, spielen, draußen sein…

Aber Vorsicht! Kinderhaut ist empfindlicher. Besonders die UV-Strahlung darf bei diesem Wetter nicht unterschätzt werden.

Die Haut unserer Kinder reagiert viel stärker auf die Sonneneinstrahlung als wir uns vorstellen können. Bei zu starker Bestrahlung verändert sich die Zellstruktur in den oberen, aber auch in den tieferen Hautschichten. Das Krebsrisiko wird damit um ein Vielfaches erhöht.

Wie geht man als frisch gebackene Mama mit diesem „Problem“ um? Sollte man bei strahlender Sonne den Kids einfach verbieten, im Freien zu spielen oder gibt es eine andere Alternative? Ja, liebe Mamas, es gibt einige Tipps & Tricks, die man in dem Fall beachten sollte:

  • Meiden Sie am besten die Mittagssonne.
  • Lassen Sie Ihre Kids an schattigen Plätzen spielen.
  • Sonnenschutzcremes (am besten mit Lichtschutzfaktor +50 mit UVA und UVB Schutz) schützen die Haut. Bitte denken Sie daran, dass man bei längeren Aufenthalten draußen die Haut immer wieder eincremen muss.
  • Auch UV-Sonnenbrille sind bei strahlender Sonne ein Muss.
  • Generell sollten Ihre Kids sonnengerechte Kleidung tragen, die die Haut so gut wie möglich schützt:
    • ein Tuch oder eine Kappe auf dem Kopf
    • luftige Kleidung, eventuell mit speziellem UV-Schutz

Denken Sie daran, dass UV-Strahlen auch bei bedecktem Himmel vorhanden sind.

Also meine lieben Mamis – bitte denken sie daran – wenn sie im Sommer das Haus verlassen: eincremen und luftige Kleidung, dann steht dem Sonnenspaß nichts mehr im Wege!

Schreiben Sie uns!

Copyright: lisa runnels/pixabay

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Alle reden von Bindung, was ist das eigentlich?

Es ist Ihr erstes Kind und Sie wissen nicht, was Bindung eigentlich ist?

Die einzigartige Bindung zwischen dem Baby und seinen Eltern gehört zu den wichtigsten Beziehungen im Leben. Bindung bedeutet Liebe, Fürsorge und Nähe.

Bindung entsteht in der alltäglichen Begegnung von Eltern und Baby. Beim Füttern, Wickeln, Spielen – überall ist Kommunikation, Kontakt und das stärkt die Bindung.

Bindung entsteht auf unterschiedliche Art und Weise. Keine Angst meine Damen, wenn Sie nicht in der Schwangerschaft euphorisch mit Ihrem Kind sprechen, ihm Lieder vorsingen oder Gedichte vortragen. Bindung geschieht einfach. Bei manchen früher, bei anderen später. Aber durch alles, was sie mit Ihrem Kind erleben wird die Bindung stärker. Jede durchwachte Nacht, jede Krankheit, jede Träne bringt sie näher zusammen. Alles was sie gemeinsam durchstehen, macht Sie und auch Ihr Kind stärker. Und je mehr das Kind lernt, dass Sie immer da sind, wenn es Sie braucht, dass Sie ihm zuhören, es verstehen, umso mehr wächst das Vertrauen zueinander.

Und glauben Sie mir, das zahlt sich in der Pubertät dann aus!

Haben Sie Fragen zu dem oder einem anderen Thema rund um die Erziehung Ihres Babys? Wir sind gerne für Sie da!

Schreiben Sie uns!

Foto: Regina Petkovic/pixabay

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