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     Ein köstliches Rezept aus der Alt-Wiener Küche

Der Spätsommer hat endgültig adieu gesagt und es ist kälter geworden. Darum habe ich neulich meine Familie und mich mit einer großen Portion Kaiserschmarren getröstet.

Dieses Rezept möchte ich gerne mit Ihnen teilen:

Zutaten:

  • 200g Dinkelmehl, halbe-halbe Vollkorn (optional)
  • 1 Prise Salz
  • 400 ml Milch
  • 4 Eier
  • Rosinen nach Belieben
  • 4 gehäufte EL Butter
  • etwas Staubzucker zum Bestreuen

Anleitung:

Das Mehl mit dem Salz, der Milch, den Eiern gut verrühren, zum Schluss bei Belieben Rosinen dazugeben.

In einer Pfanne 2 EL Butter zerrinnen lassen – Achtung, dass die Butter nicht braun wird – und schon bald die Teigmasse langsam eingießen.

Nach wenigen Minuten ziehe ich mit der Backschaufel – auch Pfannenwender genannt- ein Kreuz durch die Masse, immer wieder, bis  die Masse nicht mehr verrinnt. Dann schaue ich darunter, ob der Teig schon eine schöne goldgelbe Farbe bekommen hat. Wenn ja, wende ich die vier Teile so, dass sie nun von der anderen Seite Farbe bekommen und lasse die Masse auch von dieser Seite vorsichtig durchbacken.

Währenddessen „schneide“ ich mit der Backschaufel mundgerechte Stücke in die vier Viertel.

Nun gebe ich die restlichen 2 EL Butter und eventuell etwas Kristallzucker in die Pfanne und mische alles darunter.

Etwas ausdampfen lassen – wenn gewünscht mit feinem Staubzucker bestreuen und mit Apfelmus servieren. Da das Apfelmus süß schmeckt, kann ich für die Enkelkinder den Zucker ganz weglassen.

Sehr beliebt dazu ist auch der Zwetschkenröster, weshalb das Gericht „Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster“ besonders jetzt, wo es die Zwetschken vermehrt zu kaufen gibt, vermutlich öfter auf den Teller kommen wird. Für den Röster einige Zwetschken halbieren, entsteinen, mit etwas Kristallzucker in einem Topf rühren, mit etwas Wasser aufgießen und solange köcheln lassen, bis sich die Schale ablöst.

Der Kaiserschmarren ist ein bei Kindern und Erwachsenen beliebtes Gericht als Haupt- oder Nachspeise oder als Abendessen; es wärmt, sättigt und schmeckt! Kein Wunder, dass es seinerzeit auch im Kaiserhaus öfter serviert werden musste.

Ich wünsche gutes Gelingen zu diesem typisch österreichischen Gericht!

Ihre Maria aus Meidling,65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern.

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Die große Faschingsparty…

…mit Einladungen fällt aus, aber deshalb muss aufs Feiern nicht verzichtet werden! Meine Rezeptidee könnte auch für gute Faschingslaune sorgen:

  Schoko Muffins:

Zutaten:

  • 260g (Dinkel-)Mehl, 2TL Backpulver, 1 Prise Salz
  •  30g Kakaopulver
  • 110g (Rohrohr-)Zucker
  • 3 Eier
  • 130ml Öl
  • 200ml Milch
  • 100g Bio Schokolade zartbitter, in Stücke gebrochen

Zubereitung:

  • Nehmen Sie zwei Schüsseln, wobei in der einen die trockenen und in der anderen die feuchten Zutaten verrührt werden, bevor alles schnell zusammengerührt und in die Muffins-Förmchen, die zuvor ins Muffinsblech gesteckt wurden, gefüllt wird. So erspart man sich das Ausfetten und das komplizierte Reinigen danach.
  • Bei 180 Grad 20-25 Minuten backen.
  • Mit Schokolade Kouvertüre überziehen und mit Bio Mini Linis (bunte Smarties) dekorieren. Jetzt haben die Muffins das richtige Faschings-Outfit! Die Muffins schmecken aber auch ohne Kouvertüre, eventuell mit einem Fruchtmus oder Schlagobers serviert.

Den Kleinen gefällt vielleicht dieses Lied vom Muffin-Mann:

https://www.youtube.com/watch?v=92LvfqvNaqw

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

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