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Weihnachtsbäckerei nicht nur für “Spitzbuben”

Hierzulande wird meist rechtzeitig vor Beginn des Advent mit dem Keksebacken begonnen. Heute möchte ich ein einfaches Mürbteig-Keks-Rezept vorstellen, das immer gelingt.

Das Rezept habe ich von meiner Mutter übernommen. Die Kekse heißen Linzer Auge, mancherorts auch Spitzbuben oder Johannes-Plätzchen. In meiner Familie wird das Backwerk nur “Maria-Mehlspeise” genannt. So oft ich gefragt wurde, welche Schleckerei ich mir in mein Internats-Packerl wünsche, war es diese:

Zutaten, die wir brauchen:

  • 30dag glattes Mehl *
  • 20dag in Stücke geschnittene kalte Butter
  • 7-10dag Staubzucker
  • 2EL Vanillezucker
  • 2 Dotter

* Alternativ können statt der 30dag glattes Mehl nur 20dag Mehl und 10dag geriebene Mandeln verwendet werden.

Zubereitung:

Mit den Händen Butter und Mehl zerbröseln, dann mit den übrigen Zutaten rasch zu einem Mürbteig kneten. Das kann in einer Schüssel sein oder auf einer bemehlten Arbeitsfläche. Dann mindestens 1/2h ruhen lassen. Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Den Teig 2-3 mm dick auswalken und ca 30-40 Scheiben, Herzen oder Sterne ausstechen. Die Hälfte der Scheiben bekommen – z.B. mit einem Apfelausstecher – ein Loch, ein kleines Herz oder einen kleinen Stern gestanzt.

Die ausgestochenen Teigstücke gleich aufs mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Dann ab ins Rohr. Nach etwa 10-12 Minuten, wenn die Ränder etwas Farbe angenommen haben, die Kekse aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen. Die ganzen Scheiben mit Marmelade bestreichen und mit je einer gelochten Scheibe zusammenfügen. Mit Staubzucker bestreuen.

Die Kekse sehen schön aus, lassen sich gut in der Dose aufbewahren, und sie schmecken himmlisch.

Gutes Gelingen wünsche ich!

Verfasst von Maria aus Meidling, 65, pensionierte Heilpädagogin, verheiratet, Mutter einer Tochter und Großmutter von 2 Enkeltöchtern

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Elisabeth Stiftung

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