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Corona-Frust

Ich weiß nicht, ob es euch Mamis auch so geht, aber ich hab langsam die Nase voll. Seit fast einem Jahr verfolgt uns dieses Virus. Es dringt nicht nur in unsere Lungen ein, sondern in jeden unserer Lebensbereiche. Wir können nirgendwo hingehen, keinen sinnvollen Sport machen, keine Veranstaltungen besuchen – gar nichts. Wir sind zu Hause eingesperrt. Und das mit Kindern!

Keine Schule, nur eingeschränkter Kindergartenbetrieb – das treibt einen als Mutter leicht in den Wahnsinn. Die soziale Askese der Kinder ist für mich das Schlimmste. Sie können sich nicht mit Freunden treffen, nicht spielen, keine sozialen Kontakte pflegen und auch keinen Mannschaftssport ausüben. Dass den Mäusen da langsam die Decke auf den Kopf fällt ist nicht verwunderlich.

Als Mutter hat man es in dieser Zeit auch nicht leicht. Entweder man ist systemrelevant und muss arbeiten gehen oder ist ebenfalls zu Hause kaserniert und muss sich die Frustration und aufgestaute Energie der Kinder geben. So geht das nicht!

Meine Tochter hatte in den Weihnachtsferien eine geniale Idee – Haushalts-Workout. Sie ist morgens aufgestanden und hat gesagt: „Mami, heute machen wir unser Workout einfach zu Hause!“

Sie hat uns ein Gesundheitsfrühstück gemacht und dann ging es los. Zuerst sind wir durch die Wohnung gejoggt, vom Badezimmer ins Wohnzimmer und ins Vorzimmer. Dann haben wir in der Badewanne Step-Aerobic gemacht. Weiter ging es in die Küche und wir haben uns Mehlpakerl und Reis genommen und Armübungen gemacht. Dann noch Liegestütz an der Couch und Hampelmänner. Das war richtig cool und lustig. Zum Schluss haben wir noch die Musik laut aufgedreht und getanzt.

Das war das beste Turnprogramm ever und der Frust war weg.

Nachmachen erwünscht!

Und wie geht es Ihnen im Moment?

Schreiben Sie uns!

Elisabeth Stiftung

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